Wehe, wenn ich wiederkomme!

bofrost lkwAlso, nur mal so nebenbei: Morgen ist mein letzter Arbeitstag vor dem Urlaub. Am Samstag geht es übers Wochenende nach München.
Ab Montagmittag sind wir wieder zu Hause und dann werde ich Urlaub im Garten machen. Aber nicht faul auf der Gartenliege, sondern mit Hacke und Schaufel.
Wir wollen einen kleinen Bachlauf anlegen.

Aber eins hab ich heute unserem Herrn L. schon gesagt: „Wenn ich übernächsten Montag wiederkomme, will ich mein Auto zurück!“
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So gelingen die besten Reibekuchen

reibekuchen

Völlig egal, ob man sie Kartoffelpuffer oder Reibekuchen nennt, eins ist klar: Sie schmecken einfach saugut!
Ist doch wahr: Es sind die einfachen Gerichte, die ganz besonders lecker schmecken. Um einen Hochgenuß zu haben, braucht man weder Kaviar noch Gänseöhrchen in Gelee, da reichen Kartoffel, Zwiebeln und eine Reibe…

Aber die Arbeit! Gut, daß es von Bofrost tiefgekühlte Reibekuchen gibt, die schon leicht vorgebacken sind und die man nur noch in der Pfanne fertigbacken muß.

Doch auch da gibt es so zwei, drei Kleinigkeiten zu beachten.

Ganz wichtig ist folgender Aspekt: Die tiefgefrorenen Reibekuchen sind sehr, sehr kalt. Und zum Backen von Reibekuchen benötigt man sehr heißes Fett.
Also erhitzen wir in der Pfanne etwas Öl. Margarine ist meiner Meinung nach nicht so gut geeignet. So etwa 0,5 cm hoch sollte das Öl schon in der Pfanne stehen.
Mit einer Ecke von einem gefrorenen Reibekuchen kann man testen, ob das Öl schon schön heiß ist. Es muß beim Eintauchen etwas aufbrodeln und aufschäumen.
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Gewolfte Lammknorpel

Es ist ja schon seltsam, was es alles so an Tiefkühlkost gibt:

gewolft

Nun ja, bei näherer Betrachtung kann es sich nur um Tiernahrung handeln.
Aber lustig, daß das als „Tiefkühlkost“ und nicht zum Beispiel als „Gefrierfutter“ oder so gemeldet wird.

Was würden unsere Kunden für Augen machen, wenn wir ihnen „gewolfte Lammknorpel“ anbieten würden, oder Pansen?
Obwohl, als Kutteln sind Pansen ja in manchen Teilen des Landes eine Delikatesse; und wahrscheinlich würde der eine oder andere Kunde sogar mit gewolften Lammknorpeln etwas anfangen können.
Der Mensch ist ja bekanntlich ein Alles(fr)esser.

Magie!

Man geht, wenn es sich vermeiden läßt, nicht bei Kunden auf die Toilette.
Ich schrieb ja schon hier im Frostmannblog über dieses Thema. Normalerweise kennen meine Kollegen und ich immer Läden oder Gaststätten bzw. Tankstellen und Fastfoof-Restaurants, wo man ohne Probleme mal auf die Toilette gehen kann.

Aber manchmal, gerade jetzt bei der Hitze, wenn man sehr viel getrunken hat und sich schnell auch mal einen Zug so um die Nieren herum holen kann, da kann es vorkommen, daß man so dringend mal muß, daß man nicht umhin kommt, auch mal freundlich eine Kundin zu fragen, ob man denn mal müssen darf.

So habe ich bei einer Kundin gefragt, die neben der Garage noch eine Gästetoilette haben.
Das war gar kein Problem und die Frau war sehr freundlich.

Aber was ich dort sah, das ist das eigentliche Thema dieses Blogbeitrags.

Es gibt ja solche Klodeckel, die man nur antippen muß, und die sich dann automatisch langsam absenken. Absenkautomatik nennt sich das.
Na gut, so einen Klodeckel haben wir zu Hause auch.
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Besuch von der Tante

Übers Wochenende hatten wir Besuch von meiner Tante.
Das ist eine sehr feine alte Dame, die allerdings schon etwas verkalkt ist. Mit weit über 80 Jahren darf man das auch sein, ohne gleich als dement zu gelten.
Heute am Dienstagabend habe ich sie zum Bahnhof gebracht und in den Zug gesetzt.
Bis nach 23 Uhr warteten wir neben dem Telefon auf ihren Anruf, ob sie heil angekommen ist.

Was für eine Erleichterung, als sie dann endlich anrief, alles war gut gegangen.

Einmal ist sie nämlich bis nach Rotterdam durchgefahren und ein Cousin von mir mußte sie dort mitten in der Nacht dann abholen.

Eigentlich, so meinen die anderen Verwandten, sollte man sie gar nicht alleine reisen lassen. Aber bis auf den Ausflug in die Niederlande ist bis jetzt noch nie was Ernstes passiert und selbst diesen hatte sie ja unbeschadet überstanden.

Was soll man auch tun? Sie ist wirklich nicht hilflos und „verrückt“, nur halt manchmal eben ein bißchen vergesslich.
Sie deshalb unter ständige Beobachtung zu stellen, in ein Heim zu stecken und sie ihres gewohnten Umfeldes zu berauben, finde ich auch schlimm. Ich halte es auch nicht für nötig.

Man hat sich ja schließlich nicht sein ganzes Leben ein Häuschen und die schöne Einrichtung zusammengespart, um dann im Alter nichts davon zu haben und alles aufgeben zu müssen.

Der Vorderzappler

Irgendwie haben meine Kunden es im Moment auf mich abgesehen. Neulich die Frau Doktor mit dem Staubsauger und jetzt die Frau mit dem Vorderzappler.

Ich klingele, sie öffnet die Tür und hat einen kleinen Schraubenzieher in der Hand.

Ich: „Oh, Sie reparieren gerade was?“

Sie: „Ja, mir ist mein Vorderzappler abgebrochen!“

„Was? Was ist abgebrochen?“

„Ja, mein Vorderzappler!“

„Au wei, was ist das?“

„Ja, äh, also jetzt nicht mein Vorderzappler, sondern der von meinem Mann. Der hat vorne so ein kurzes Ding, das immer so herumzappelt.“

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Frau Doktor, es saugt und bläst der …

…Heinzelmann, wo Mama sonst nur…
Wir alle wissen, wie das weitergeht und schon allein wegen dieser schönen Geschichte wird Loriots künstlerisches Erbe immer weiterleben.

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Aber Frau Doktor, die selbst nie studiert hat, sondern nur den akademischen Grad ihres Mannes mitverwendet, läßt sich gerne mal von mir die gekauften Waren in ihrer Kühltruhe einräumen.
„Sie können das viel besser als ich und bei der Gelegenheit können Sie ja mal die Haltbarkeitsdaten der anderen Sachen durchgucken. Legen Sie das Abgelaufene nach oben, das mache ich dann meinem Mann heute Abend.“

Gut, mach ich alles und ich mache es gern. Frau Doktor ist eine A-Kundin bester Güte.

Die Tiefkühlruhe von Frau Doktor steht im Waschraum, also in einem Parterrezimmer, in dem gewaschen und getrocknet wird; man könnte es auch Wirtschaftsraum nennen.
Während ich also die Truhe einräume schiebt Frau Doktor einen Staubsauger vor die Waschmaschine, stöpselt den Schlauch um, sodaß er bläst und was macht sie?
Ratet mal!

Sie bläst Waschpulver in die Trommel der Maschine!

„Ja, unser Hund der Samson (ein Pekinese!) hat eine Riesenpackung Waschpulver aufgerissen und ich habe das alles aufgesaugt. Das kriegt man ja nie mehr aus dem Staubsauger raus. Also blase ich das jetzt in die Waschmaschine.“

Okay, hab ich so auch noch nicht gesehen!

So schmeckt die Chinesische Ente von Bofrost im Vergleich zur Asia-Ente von Eismann

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Die knusprige asiatisch anmutende gebratene Entenbrust ist ein Klassiker. Gemeinsam mit Chinapilzen und asiatisch wirkenden Gewürzen, soll diese Entenzubereitung so schmecken, wie wir uns asiatisches Essen vorstellen.
Das ist ja bei vielen Gerichten so, die wir der ausländischen Küche zuordnen, daß das an unseren Gaumen und Geschmack angepaßt ist und im vermeintlichen Herkunftsland so nie zubereitet würde.
Ja, das geht sogar so weit, daß Produkte, die wir für original asiatisch halten, im vermuteten Herkunftsland überhaupt nicht bekannt sind. Beste Beispiel hierfür ist Chop Suey. Angeblich ist dieses Gericht, das wir für ein echt chinesisches Rezept halten, in den USA erfunden worden und sei in China völlig unbekannt.

Entenbrust in allen Variationen gehören aber zur asiatischen Küche, da besteht kein Zweifel. Und so hat Bofrost das Gericht als „Chinesische Ente“ im Programm. Auch die Firma Eismann hat ein entsprechendes Produkt, sie nennen das „Asia-Knusperente“.

Am Freitagabend hatte ich Gelegenheit, beide Produkte nebeneinander zu probieren. Matze hatte mich eingeladen und wir hatten darüber gesprochen, Ente zu essen. Nun hatte ich eine Packung der Bofrost-Ente mitgebracht, weil Matze nie was in der Truhe hat.
Aber ausgerechnet dieses Mal hatte er mit seiner Nachbarin zusammen bei „Eismann“ etwas abgenommen, nämlich die Knusperente.
Da die Packungen nur gut 500 Gramm Inhalt haben (Bofrost -oben im Bild links oben- 590 Gramm, Eismann -im Bild rechts unten- 550 Gramm), entschlossen wir uns, beide Packungen zuzubereiten.

In der Zubereitung unterschieden sich die Produkte nicht.
Beide Entenbrüste werden auf dem Gemüse-Pilzbett in einer Schale (Bofrost Pappe, Eismann Alu) geliefert, in der sie auch im Backofen zubereitet werden.
30-35 Minuten bei 200°C. Wie erwartet, brauchten beide Enten zehn Minuten mehr, bis sie von Bräunung und Knusprigkeit unseren Erwartungen entsprachen.
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  • Veröffentlicht in: Ware

So wächst Basilikum aus dem Supermarkt prima in der Küche

So kann man über viele Monate Basilikum aus dem eigenen Töpfchen ernten

Ich sehe sie fast jeden Tag, diese schwarzen Töpfchen mit Basilikum, Schnittlauch und anderen Kräutern. Manchmal werden die Töpfe günstiger angeboten als ein Bund des jeweiligen Krauts. Oft versprechen sich aber die Kunden auch, daß sie lange Zeit von ihrem eigenen kleinen Basilikumstrauch etwas ernten können.

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Doch wie ist die Realität?
Das Kraut steht eine Woche in Saft und Kraft im Topf und geht dann ein.

Dabei ist es ganz einfach, Basilikum selbst zu halten. Man muß gar nicht besonders begabt sein, sondern nur vier ganz simple Regeln befolgen:
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Kohlrouladen mal ohne

Das hat mich echt umgehauen!
Eine Kundin ordert heute zwei Beutel Kohlrouladen.
Das alleine ist nichts Besonderes, immer wenn sie Kohlrouladen bestellt, nimmt sie zwei Beutel. Aber sie hatte erst beim letzten Mal zwei genommen und da sie und ihr Mann Rentner sind, haben mir beide schon oft versichert, daß sie nicht mehr so viel essen können.

Ich frage: „Ach, so viele? Bekommen Sie Besuch?“

Die Frau lacht: „Nein, dann würde ich vier Beutel nehmen.“

„Das ist aber ne Menge.“

„Ja, aber wenn das Fleisch erst mal raus ist, bleibt nicht mehr so viel.“

„Wie? Das Fleisch raus?“

„Ach wissen Sie, uns schmeckt die Füllung nicht so gut und die wird auch nie richtig gar und ist so komisch gewürzt. Da brate ich die Rouladen immer gut an und mach dann diese Bratwurstfüllung raus. Die gebe ich den Katzen. Mein Mann und ich essen immer nur die angebratenen Kohlblätter mit Salzkartoffeln und brauner Soße.“

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