So lange es gut geht, geht es gut

Frau Schäfer gehört schon seit Ewigkeiten zu meinen Kundinnen.
Sie ist 81 Jahre alt und lebt seit dem Tod ihres Mannes alleine.
Heute ist es ja nicht mehr so erstaunlich, daß Leute auch mit über 80 noch völlig fit sind.

In meiner Kindheit und Jugend galten Menschen mit 67 oder 70 Jahren schon als sehr alt. Und wer seinen 75. Geburtstag feierte, der hatte besonders lange gelebt.

Manch einer kann sich das gar nicht mehr vorstellen, aber das war so.
1967 lag die durchschnittliche Lebenserwartung für Männer bei 67 Jahren und für Frauen bei 73 Jahren.

Wer also 1967 mit 65 in Rente ging, konnte sich im Schnitt noch auf 2 Jahre Rente freuen…

Und wenn man mich fragt, waren die Leute früher auch älter. Ich meine das so: Mit 70 war man früher ein richtig alter Mensch. Heute sehe ich viele 70-jährige, die sich jetzt erst ein E-Bike zulegen und noch jeden Tag stramme Touren Nordic-Walking machen.
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Guter Geruch im Kühlschrank

Eine Leserin des Frostmann-Blogs hat eine Frage:

Lieber Frostmann,

man kann mir wirklich nicht vorwerfen, dass ich meinen Haushalt nicht sauber halte. Aber sowohl in meinem Kühlschrank, als auch im Gefrierschrank habe ich immer schlechte Gerüche.
Im Gefrierschrank riecht es nach alter Pappe und im Kühlschrank ganz merkwürdig komisch.

Hast Du nicht einen Tipp?

Du hast Recht, mit Sauberkeit hat das nichts zu tun.
Natürlich sollte man den Kühlschrank regelmäßig mal komplett leer räumen und mit einem Haushaltsreiniger auswaschen.
Aber trotzdem bilden sich im Laufe der Zeit schnell Gerüche. Diese kommen von den Lebensmitteln selbst. Käse oder stark Geräuchertes, sowie Fisch können schnell Gerüche absondern, die besonders in der Mixtur alles andere als angenehm sind.
Hier hilft nur, daß man diese Sachen konsequent in fest verschließbaren Behältern in den Kühlschrank gibt.

Auch kleinste Tropfen und Ablagerungen, wenn man was verschmiert wurde oder ausgelaufen ist, sollten Sie ganz rasch entfernen.

Ich persönlich kaufe ab und zu in einem Drogeriemarkt, der auch Haushaltswaren führt, einen sogenannten Kühlschrankduft. Das ist ein kleiner Behälter mit einem natürlichen Gel, in das natürliche Duftstoffe eingebettet sind. Das Gel vertrocknet langsam und gibt über Wochen seinen guten Geruch ab.
Dieser ist schwach und geht nicht auf die Lebensmittel über.
Es riecht aber wesentlich angenehmer im Kühlschrank.
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Marmelade kochen mit Bofrost

Mir sind dieses jähr die Himbeeren zu teuer. Die TK-Obstmischung von Euch ist günstiger.
Aber kann ich aus TK-Himbies Marmelade kochen?

Natürlich geht das!
Sie können die feine Obstmischung ebenso verwenden, wie die TK-Erdbeeren, die Heidelbeeren und die Mangowürfel.

Die Zubereitung ist denkbar einfach.
Geben Sie die unaufgetauten Früchte in einen Topf, erhitzen Sie diesen.
Sobald die Früchte sich zu trennen beginnen, geben Sie die erforderliche Menge Gelierzucker hinzu.
Bei 1:1 Gelierzucker nehmen Sie 1 Kilo Zucker auf 1 Kilo Früchte.

Bei 2:1 Zucker benötigen Sie nur Hälfte Zucker und bei 3.1 Zucker sogar nur ein Drittel.
Aber Achtung, je höher der Zuckergehalt, umso haltbarer die Marmelade.

Kochen Sie die Frucht-Zucker-Masse nach Vorschrift. Meist muß es 4 Minuten lang sprudelnd kochen.

Füllen Sie die Marmelade in kochend heiß ausgespülte Gläser und verschließen Sie diese sofort.

Tip 1: Ein Spritzer Zitronensaft macht beinahe jede Marmelade fruchtiger.

Tip 2: Beginnen Sie schon vorher, gebrauchte Oliven-, Marmeladen- oder Gurkengläser zu sammeln, dann müssen Sie für Ihre Marmelade keine kaufen.

Das Böse ist immer und überall

Mir ist da schon länger was aufgefallen.

Es gibt ja in jedem Betrieb was zu meckern.
Ich bin ja nicht bei Bofrost geboren worden. Vorher war ich bei einigen anderen Unternehmen. Und überall wurde über die Arbeit, die Arbeitsbedingungen und natürlich „die da oben“ gemotzt.
Das scheint irgendwie zum Arbeitsleben dazu zu gehören.

In gewisser Weise glaube ich sogar zu erkennen, dass diese latente Meckerei auch ein bißchen der Motor des Ganzen ist.
Und natürlich will ich auch nicht verschweigen, dass nicht alles in jedem Betrieb erste Sahne ist. Auch bei Bofrost nicht.
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Jeder Dritte kauft dann doch

Meine Tourenliste gibt mir vor, welche Kunden wann an der Reihe sind. Sie wurden vorher per Postkarte, Mail und evtl. SMS an meinen bevorstehenden Besuch erinnert.
Ich weiß also, welche Kunden demnächst auf mich warten.
Was ich aber nicht weiß, ob die Kunden auch zu Hause sind und ob sie überhaupt etwas benötigen.

Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich den Satz schon gehört habe: „Heute brauchen wir nichts.“

Wenn einen solche Sätze frustrieren, dann ist der Beruf des Bofrosmannes nichts für einen. Da hat man, bzw. bekommt man ein dickes Fell.
Bei mir zu Hause war mal ein Getränkelieferant. Wir fanden sein Angebot mit einem Gratiskasten Limo verlockend und haben dann einige Monate bei ihm bestellt. Das war im Sommer. Als dann im Winter der Getränkeverbrauch zurückging, benötigten wir naturgemäß nicht mehr ganz so viel Getränke.
Als ich einmal zu ihm sagte: „Heute benötigen wir nichts, die Kästen sind noch voll“, wurde er ziemlich ungehalten. Ich hörte Sätze wie: „So komme ich auch auf keinen grünen Zweig. Jetzt bin ich extra hergefahren. Wenigstens einen Kasten könnten Sie doch nehmen.“

Das fand ich ziemlich ungehörig.

Analysieren wir doch einmal seine Sätze:

1. „So komme ich auch auf keinen grünen Zweig.“

Damit hatte der Mann sich vom Dienstleister, der mir einen Dienst leistet, zu einem Menschen entwickelt, der nur mein Geld sieht. Seine Einnahme ist ihm also wichtiger als mein Wohlergehen.

2. „Jetzt bin ich extra hergefahren.“

Mit diesem Satz macht er mir sogar einen Vorwurf. Er stellt mich hin, als sei ich jemand, der ihm nur unnötige Arbeit verursacht.

3. „Wenigstens einen Kasten könnten Sie doch nehmen.“

Mein Bedarf interessiert ihn nicht. Er hat kein Interesse daran, mir genau die Menge zu liefern, die ich benötige, sondern er will um alles in der Welt einen Kasten „reindrücken.“

Das sind kapitale Fehler im Haustürgeschäft.
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Letztes Jahr war alles anders

Ich schrieb ja neulich, dass mir 31 Grad +++ einfach zu heiß sind.
Letztes Jahr noch half ich mir mit einem feuchten Handtuch. Das kann ich ja in einer sauberen Plastiktüte hinten gut kühlen.
Ich legte es mir zur Abkühlung um den Nacken.

Allerdings mache ich das in diesem Jahr nicht mehr.
Ich hatte im Frühjahr so eine Zerrung im Nacken, dass ich mich wochenlang nicht oder nur unter Schmerzen bewegen konnte.
Der Arzt meinte, ich hätte Zug bekommen.
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Wassereis, der Knüller im Sommer

Knüller oder Kühler? Für mich ist Wassereis in diesem Sommer die Nummer Eins.

Ich bin ja ein bekennender Eis-Fan. Meinetwegen könnte die Welt ohne Torten und ohne Chips auskommen, aber Eis, das muß sein!

Dabei bin ich Purist. Erdbeer-Chillie oder Vanille-Frosch sind nicht meine Sorten. Entweder Erdbeereis oder Vanilleeis. Aber bitte keine abenteuerlichen Mischungen und Kombinationen.

Wassereis ist in diesem Sommer mein absoluter Favorit.
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Mein Eis ist besser!

Franco betreibt in unserer Stadt ein Eiscafé.
Er ist natürlich Italiener. Das Eismachen hat er von seinem Vater gelernt, der es wiederum von seinem Vater erlernte.
Franco ist stolz auf sein Eis. Nur natürliche Zutaten, alles frisch und absolut hygienisch zubereitet.

Wenn Franco meinen Bofrost-Heimliefer-LKW sieht, winkt er immer.
Manchmal muß ich leider so tun, als sähe ich ihn nicht, denn mein Zeitplan ist eng gesteckt.

Aber ab und zu nehme ich mir einfach die Zeit. Das ist vor allem dann der Fall, wenn ich direkt gegenüber oder nebendran Kunden beliefere.
Dann lädt mich Franco immer zu einem Espresso ein. Ich habe noch nie etwas für den kleinen Kaffee bezahlen müssen.
Warum bekomme ich einen Gratis-Kaffee?

Weil Franco dann mit lauter kleinen Eislöffelchen aus Plastik kommt. Auf jedem Löffel ist ein kleiner Haps von einer seiner Eiskreationen. „Du musst das probieren!“

Ja, Franco hält mich als Bofrostmann für die absolut glaubwürdige und höchst kompetente Instanz, um sein Eis beurteilen zu können.
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Plus 31 Grad ist zuviel

Neulich schrieb ich über einen Bofrost-Kunden, der seinen Tiefkühler auf minus 31 Grad eingestellt hatte. Das war eindeutig zu kalt.
Aber die derzeitigen Außentemperaturen von mehr als 30 Grad plus machen mir fast noch mehr zu schaffen.

Ich bin schon um 10 Uhr morgens völlig durchgeschwitzt. Abkühlung gibt es in dem einen oder anderen Treppenhaus.
Ein paar Handtücher hat mir meine Frau mitgegeben, damit ich mich trocknen kann. Eine Sprayflasche Deo hilft auch etwas.

Gottseidank wohnen meine Schwiegereltern zentral. Mir ist egal, was die Chefs davon halten, mittags fahr ich duschen und ziehe mich bei den Schwiegereltern um.
So patschnaß kann man ja nicht den ganzen Tag bei den Kunden erscheinen.

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