Molekulares Kochen

Ganz ehrlich? Ich brauche das nicht!
Also, den Geschmack einer Erdbeere in einem Dampf einfangen, der in einer schwimmenden Gelee-Kugel auf Trockeneis serviert wird. Und das für 17 Euro.

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Oder eine Vorspeise, die aus hauchdünnen Blasen besteht, die mit einem Gel gefüllt sind, das nach Truthahn oder Auster schmeckt.

Nein, ich möchte lieber etwas Anständiges auf dem Tisch haben.

Überhaupt bin ich der Meinung, daß ein gutes Essen sich dadurch auszeichnet, daß es schmeckt und sättigt. Es muß nicht immer Fleisch sein, gerne auch mal nur Gemüse. Es muß nicht immer ein dreiteiliges Essen mit Fleisch, Beilage und Gemüse sein, gerne auch mal einen Eintopf.

Aber etwas vorgesetzt zu bekommen, das allein durch seine Besonderheit glänzt und deshalb teuer ist; das aber auf der anderen Seite nicht so schmackhaft ist, wie ich es mir vorstelle und dann auch noch viel Geld kostet und nicht sättigt; das halte ich einfach für dekadent.

Wenn ich vorher etwas Anständiges bekommen habe, dann darf der Koch gerne sein molekulares Können beweisen, und mir auch noch sein molekulares Kochen vorführen.

Mann, man, Sie

sie

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Ich habe mir in der letzten Zeit angewöhnt, das Wort „man“ zu vermeiden, wenn ich mit Kundinnen und Kunden spreche.
Stattdessen sage ich jetzt öfters mal „Sie“ oder „ich“.

Ein Beispiel:

„Man kann Schnitzel auch mit Champignon-Soße machen.“

So habe ich es früher immer gesagt. Heute sage ich besser:

„Sie können Schnitzel auch mit Champignon-Soße machen.“

Das klingt gleich ganz anders. „Man“ ist sehr unpersönlich. Wer ist „man“? Das ist eine undefinierbare Menge von Menschen.
Sagt man aber „Sie können“, dann bindet man die Kundin (ich bleibe jetzt mal bei der weiblichen Kundin) gleich mit ein. Sie überlegt dann, wie sie das Menü gestalten kann und fühlt sich auch positiv bestärkt. Nicht „man“, also andere, können das kochen, sondern sie selbst.
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Ein Klassiker: Schnitzel, Pommes und Salat

Um Schnitzel mit Pommes und Salat kommt man nie herum. Es ist einer der Klassiker schlechthin.
Besonders beliebt ist unser Wiener Hofschnitzel. Ein großes, krosses und herrlich schmeckendes Schweineschnitzel.
Sie erhalten es unter der Artikel-Nummer 1448 bei Ihrem Bofrostmann oder online.

Dazu schreibt Bofrost*:

Der extra große Klassiker, wie aus Österreich. Dünne Schnitzel aus naturgewachsenem Schweinefleisch, umhüllt von einer lockeren, original österreichischen Semmelbröselpanade. Bereits flüssig gewürzt und geschmacklich abgerundet. Einfach ein köstliches und beliebtes Gericht! Einzeln entnehmbar.

So richtig gut wird aber das schnöde SchniPoSA (Schnitzel-Pommes-Salat) wenn man sich mal an Variationen heranwagt.
Die Geschmackspapillen führen auf der Zunge Freudentänze auf, wenn man mit ein bisschen Fantasie an der Beilagen-Stellschraube dreht.

Das fängt mit der Original-Garnitur an, zu der neben der Zitrone noch Sardellen und Kapern gehören. Die Kombination aus Fleisch- und Fischgeschmack hat etwas Besonders, das bestimmt auch Ihren Gästen schmecken wird.
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Neukunde übertrifft alle Erwartungen

Ein Neukunde hatte bei der ersten Bestellung für knapp über 50,- € bestellt. Das wird sich noch entwickeln, hatte ich gedacht. Den ersten Besuch hatte ein Kollege gemacht.
Jetzt ging die zweite Bestellung des Kunden ein. Und ich machte Augen: Er hatte via Internet 25 Pizzas in allen möglichen Variationen geordert! So kann’s bleiben.

Heute hielt ich vor der angegebenen Adresse und sah dort einen Garten, den ich in dieser Art nur aus Zeitschriften kannte.

Ich betrat eine Art Lustgarten, der als Labyrinth ummauerter Beete angelegt war und überreichlich mit dekorativen Rabatten, Lauben, Zierbäumen und Statuen ausgestattet war. Als ich den Plattenweg entlangtrabte und dabei Bogen um einen Springbrunnen, ein Goldfischbecken und zwei überdimensionierte Skulpturen schlug, begann ich mich zu fragen, ob ich sicherheitshalber Brotkrumen hätte auslegen sollen.

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Die Maut

Seit dem 1. Januar 2005 wird auf deutschen Autobahnen für Lastwagen ab 12 Tonnen Gesamtgewicht eine Benutzungsgebühr erhoben: die Lkw-Maut. Seit Juli 2015 gilt diese Maut zusätzlich auf einigen Bundesstraßen und seit dem 1. Oktober 2015 für alle Lkw ab 7,5 Tonnen Gesamtgewicht. Finanzminister Schäuble und Verkehrsminister Dobrindt wollen ab 2017/18 auch kleine LKW ab 3,5 Tonnen mit einbeziehen und die Maut auf das gesamte Straßennetz ausbauen.

BUND, NABU oder Germanwatch jubeln, haben sie doch schon 2014 solche Forderungen erhoben. Begründet werden sie mit höheren Mauteinnahmen, die wiederum der Infrastruktur zugutekommen. Es werde außerdem ein Anreiz geschaffen, den Güterverkehr auf Bahn und Binnenschiff zu verlagern, was zur Verringerung der CO2-Emissionen beitrage.

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Wann kommen die Elektroautos bei Bofrost?

Warum liefert bofrost* seine Waren nicht mit Elektrofahrzeugen aus? Ihr fahrt doch nur Kurzstrecken und würdet so erheblich zum Umweltschutz beitragen?

Stimmt schon, es gibt Transporter der 3,5-Tonnen-Klasse, die elektrisch betrieben werden. Die haben eine Reichweite von etwa 300 Kilometer, bevor sie wieder an die Steckdose müssen – aber keine Tiefkühltransporter. Denn hier greift das große Problem, nämlich die Zuladung.

Abgesehen davon, dass so ein Fahrzeug über 90.000 Euro in der Anschaffung kostet, wiegen die Batterien ca. 250 Kilo, was die Nutzlast auf 1.100 Kilo drückt. Durch die aufwendige Isolierung und das Kühlaggregat fallen der Nutzlast weitere 300 Kilo zum Opfer. Damit habe ich aber erst mal einen Transporter, der Kühlschranktemperatur halten kann – also von 0° bis 7° C.

Die bofrost*-Transporter haben mehrere Kammern und sind passiv gekühlt.

Wenn die Autobauer Gewichts- und Reichweitenprobleme im Griff haben, wenn wir dann noch immer in der Lage sind, unsere Bestellungen zu befördern, wenn das Ganze auch noch bezahlbar ist, dann wird man sich bei bofrost* ganz schnell Gedanken über eine Umstellung der Fahrzeugflotte machen – versprochen! Aber das ist noch bei uns hierzulande Zukunftsmusik.

Lecker mal mit Schokolade

„Ooch, das ist aber schade!“ Frau Heckmann war ganz enttäuscht, als ich ihr sagen musste, dass ich keine Rehgerichte dabei habe.
Ich fragte sie, warum sie unbedingt etwas in der Richtung wolle.

„An Ostern habe ich experimentiert und meiner Familie Reh in Schokoladensoße serviert. Zuerst waren sie ein bisschen geschockt, dann hat es aber so gut geschmeckt, dass ich ihnen so etwas zu Pfingsten nochmals kochen wollte.“

Auf die Idee hatte sie eine Bekannte gebracht, deren Mann, ein Profi-Koch, ihr die Geschichte erzählt hatte, wonach ein Koch Napoleons die Soßentöpfe verwechselt und anstelle einer Rotwein- eine Schokoladensoße über den Hasen gekippt hatte. Der Kaiser ließ seinen Koch nicht nur am Leben, sondern äußerte sich ganz begeistert über die Abwechslung, womit dieser Fehlgriff Einzug in die Kochkunst gehalten hat.
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Erdbeer-Limes selbstgemacht

Likörrezept für Erwachsene – Lecker pur als Getränk – Herrlich über Eis und Pudding

Aus den herrlichen Bofrost*-Erdbeeren kann man allerhand herstellen. Viele meiner Kundinnen machen beispielsweise Marmelade daraus, andere belegen Kuchen damit.
Aber eine Kundin hat mich am Freitag etwas probieren lassen, das hat mich vollends erstaunt: Erdbeer-Limes.

Erbeer-Limes ist ein etwas sämiges Getränk aus Erdbeeren und Wodka. Es ist natürlich nur für Erwachsene geeignet.
Man kann Limes auch fertig kaufen, aber wer weiß schon, was da dann drin ist.

Besser fährt man mit selbstgemachtem Limes und wie das geht, das erkläre ich Ihnen:

Sie brauchen:

500 g Erdbeeren
255 g Zucker
350 ml Wasser
250 ml Wodka
1 Zitrone (oder Saft)

Mit den Zutaten machen Sie Folgendes:
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Tiefkühlkost und Co: Salzgehalt von Lebensmitteln berechnen

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Es wird ja immer behauptet, Fertiglebensmittel aus der Tiefkühltruhe oder der Konserve enthielten Unmengen von Zucker oder Salz.
Das kann bei Fastfood und einigen hochverarbeiteten Lebensmitteln auch der Fall sein.
Manche Verbraucher sind da verunsichert. Die Verunsicherung rührt daher, daß man auf der Packung nicht erkennen kann, wieviel Salz solche Lebensmittel enthalten.

Zumindest ist mal nicht klar angegeben, wieviel Gramm Salz verarbeitet wurden.

Doch mit einer einfachen Rechnung kann man den Salzgehalt spielend einfach selbst ausrechnen:

Auf den Packungen ist neben der Zutatenliste auch eine Tabelle mit den Nährwerten (u.a. auch Kalorien) abgedruckt. Dort finden sich Angaben zum Natriumgehalt.
Wenn man diesen Wert mit 2,5 multipliziert, hat man annähernd den Salzgehalt ausgerechnet.

Angenommen, auf einer Packung steht bei Natrium 0,2 Gramm, dann enthält die Produkt 0,2 x 2,5 = 0,5 Gramm Salz.
Allerdings ist die Aussagen „enthält das Produkt“ noch zu berücksichtigen! Denn normalerweise gelten die Angaben pro 100 Gramm des Produktes.
Enthält die Packung als 300 Gramm, sind die ermittelten 0,5 Gramm noch mal drei zu nehmen. Daraus ergibt sich ein Salzgehalt von 1,5 Gramm pro Packung.
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Heiße Jagd auf Tiefkühlkost – Alaskas Seelachse – Fernsehtipp: Phoenix

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Kapitän Jeff Crain ist ein Jäger, gierig und rastlos, das sagt er selbst. Neun Monate im Jahr ist er mit seinem Fischfangboot in der Beringsee unterwegs und jagt den Alaska Seelachs, den beliebtesten Fisch der Deutschen.
Welchen Kurs muss er einschlagen? Wo wird er den Fisch heute finden? Wird er schneller sein als die Konkurrenz? Wenn es gut läuft, ziehen die Männer mit nur einem Netz 130 Tonnen Alaska Seelachs an Bord. Dann, sagt Jeff, habe er Dollarzeichen in den Augen, aber auch Hochdruck, denn ab jetzt muss der Trawler innerhalb von 24 Stunden gefüllt sein. Der Fisch muss so schnell wie möglich in die Fabrik.

Doch nicht immer läuft alles glatt: Manchmal hängt im Netz nur ein rostiger alter Krabbenkäfig – ein derber Rückschlag, denn auf der kleinen Aleuteninsel Akutan warten die Arbeiter an den Maschinen auf die Ware.
Greenpeace kritisiert diese Fischerei als hochindustriellen Fischfang, der den Meeresboden zerstöre und andere Fische töte, was die Beobachterin der amerikanischen Fischereibehörde an Bord bestreitet. Und dann werden doch, völlig unbeabsichtigt, zwei Haie auf Deck gezogen. Einer verendet vor laufender Kamera.

Sendetermine

Mi. 11.05.16, 14.45 Uhr
Sa. 14.05.16, 03.00 Uhr
Sa. 14.05.16, 09.30 Uhr

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