An Weihnachten nur Bockwurst? Nein danke!

Ich erinnere mich noch gut daran, was für ein Aufschrei damals durchs Land hallte, als der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt einmal sagte, an Heiligabend gäbe es bei ihm traditionell Knackwurst und Kartoffelsalat.
So ein prominenter Mann, der esse ja wohl nur vom Allerfeinsten und er habe das nur gesagt, um sich beim einfachen Mann anzubiedern.

Aber man wurde eines Besseren belehrt, in vielen Familien ist es üblich, an Heiligabend nur eine kleine Deftigkeit zu essen. Matjes mit Pellkartoffeln, Bockwurst mit Kartoffelsalat oder Frikadellen mit Brot, das sind Beispiele für so ein schnell serviertes Mahl.
Der Grund für dieses Essen ist, daß die Hausfrau sowieso den ganzen Tag mit weihnachtlichen Vorbereitungen zu tun hat und nicht auch noch kurz vor der Bescherung in der Küche stehen soll. Außerdem probiert man ja an Heiligabend so manche süße Leckerei vom Gabentisch und will deshalb nicht ganz so voll sein. Deftig ist die Speise deshalb, weil man einen Kontrast zu dem vielen Süßen setzen möchte.

Ich gebe zu, wir haben auch schon mal die Variante “schnelle Küche” gewählt. Aber in den meisten Jahren, so auch dieses Jahr wieder, stelle ich mich gerne in die Küche und koche ein üppiges Mahl.
Das gefällt mir und meiner Familie besser und deshalb heißt es bei uns: “An Weihnachten nur Bockwurst? Nein danke!”

Für all diejenigen, die an Heiligabend nicht lange in der Küche stehen wollen, oder die vielleicht keine begnadeten Köche sind, gibt es von Bofrost ja auch die tollen Schlemmermenüs!
Das sind komplette festliche Menüs, die fix und fertig sind und ganz einfach zubereitet werden können.

Es gibt:

1663 Festtagsmenü Hirschgulasch
1656 Festtagsmenü Wildschweinbraten
1652 Festtagsmenü Entenbrust.

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Dr. No

Ich nannte ihn Dr. No.
Leider ist der Kunde, wie ich heute erfahre, letzten Freitag gestorben.
Dr. No hieß natürlich mit Nachnamen ganz anders, aber er war wirklich ein Doktor. Seit einem Verkehrsunfall saß Dr. No im Rollstuhl und war aufgrund seines Übergewichts nicht in der Lage, sich großartig selbst zu verpflegen.
Klar, daß er herzlich gerne unseren Lieferservice in Anspruch genommen hat.
Und obwohl er sich fast ausschließlich von Bofrost ernährte, mußte ich ihn jedes Mal zu den Einkäufen überreden, manchmal sogar auf die nicht ganz so feine Art.

Geld hatte Dr. No genug und trotzdem zierte er sich bei jedem Produkt, daß ich ihm empfahl. Wenn ich das nicht getan hätte, dann hätte er sich ausschließlich von Linseneintopf und Fischstäbchen ernährt.
Also habe ich immer geschaut irgendwie Abwechslung in seinen Speiseplan zu bringen.
Die Menüteller kamen für ihn nicht in Frage, da ist für einen guten Esser einfach definitiv zu wenig drauf.

Also empfahl ich ihm mal Rotkohl, mal Klöße und Braten mit Soße, mal Würstchen usw.
Und jedes Mal sagte er “No, no, no!”

Daher hatte er seinen Namen.

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Diese Kartoffeln dürfen bei keinem Weihnachtsmeü fehlen

Sie heißen Pommes Williams und sie heißen deshalb so, weil man dieser Krokettenvariation die Form kleiner Williamsbirnen gegeben hat.
900 Gramm kosten 7,45 Euro und die Pommes Williams kommen einzeln entnehmbar im Beutel daher.

Am Besten ist die Zubereitung im Backofen. Meine Versuche im letzten Jahr haben ergeben, daß sie ein klein wenig länger brauchen, als auf der Packung angegeben. Man darf sie aber auch nicht zu lange backen lassen, sonst werden sie trocken.

Die Pommes Williams schmecken nicht nur richtig gut, sondern sie sehen einfach auch klasse aus! Mit etwas Soße oder gebettet auf Preißelbeeren zieren sie jeden Teller.
Hat man keine Preißelbeeren oder mag man den leicht herben Geschmack nicht, kann man sich eine leckere Ziersoße für die Pommes Williams leicht selbst machen.

Dazu nimmt man 5 Eßlöffel Erdbeer- oder Himbeermarmelade und verrührt sie in einer Schüssel mit etwas Salz, Pfeffer und einem kleinen Schuß Sojasoße.
Wer keine Sojasoße hat, kann zur Not auch etwas Maggi oder Worcester-Soße nehmen.

Das ergibt eine fruchtig-würzige Dipvariation, die klasse zu den Pommes Williams paßt!

Das Vorspeisen-Highlight Weihnachten 2014

Mein absolutes Highlight in diesem Jahr ist “Carpaccio Aperitivo”.
Carpaccio kennt man ja vom Italiener. Einige Scheiben Rinderfilet, meist abgeschnitten vom tiefgefrorenen Stück, mit etwas Rucola, Parmesanflocken und ein wenig Olivenöl und Balsamico.
Das Rindfleisch wird roh genossen und aufgrund der hohen Qualität des Filetstücks und der hauchdünn geschnittenen Scheiben kann man das auch gut essen, es zergeht förmlich auf der Zunge.

So etwas kann man zu Hause nicht so gut selbst zubereiten. Man kann es machen, aber kaum einer tut es.
Jetzt gibt es zu Weihnachten unter Artikel-Nummer 1469 (vorbestellen!) diese leckere Vorspeise in einer sehr gelungenen, weihnachtlichen Darreichungsform.
In sechs quadratischen Schälchen serviert man seinen Gästen je knapp 100 Gramm Carpaccio.

Besonders gut geeignet ist das Bofrost*-Carpaccio, um noch einen zusätzlichen kleinen Gang ins Weihnachtsmenü einzufügen. Man wird nicht vollgestopft und das Carpaccio ist herrlich leicht.

Übrigens, genauso wenig, wie Chop Sui aus Asien stammt, kommt Carpaccio aus der traditionellen italienischen Küche.
Immerhin, es stammt aus Italien, genauergesagt aus Venedig.
Aber es wurde erst 1950 erfunden und zwar von einem Barbesitzer und benannt wurde es nach einem venezianischen Maler.

Genaueres weiß Wikipedia:

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Keine bunte Rezepteschleuder

Hi Frostmann,
ich muss dir auch mal schreiben. Seit Jahren lese ich deinen Blog und hatte wie viele die Befürchtung, dass das hier nur eine weitere bunte Rezepteschleuder wird, die vom Unternehmn gesteuert wird.
Die Bofrost-Facebook-Seite kann man sich ja fast nicht angucken! Da merkt man dass Frauen für Frauen schreiben und beim Schreiben immer ein Lächeln ins Gesicht gepresst bekommen haben.
Gibt ja so Marketing-Seminare wo einem gesagt wird, man solle beim Telefonieren austehen und lächeln, das würde sich quasi über die Telefonleitung auf den Menschen am anderen Leitungsende übertragen.
So stelle ich mir die Schreiber der Facebook-Seite von Bo* vor! Lauter lächelnde, auf fröhlich getrimmte Menschen, die nichts besseres zu tun haben, als alles schön und toll zu finden.
Da gibt es keine Rezepte, sondern nur leckere Rezepte. Wie bitte kann ein Rezept lecker sein? Das ist bestenfalls ein Zettel Papier auf dem steht, was in den Kram reinkommt.

Deine Rezepte hier sind anders. Da sieht man, wie jemand mit den Bofrostsachen ganz was anderes und Leckeres zaubert und mal aus der Not eine Tugend macht oder Sachen zusammenstellt, auf die man sonst nicht gekommen wäre. Deine Idee, aus den Bratkartoffeln Chips zu machen, die ist ja schon geradezu legendär und hat soviel ich weiß in vielen Niederlassungen ihre Runde gemacht und viele Kollegen sagen das auch ihren Kunden: Machen sie doch mal Chips daraus!
Mein Favorit: Die Kartoffelscheiben im Backofen mit etwas Basilikum (getrocknet) und Paprika überstreuen und dann knusprig werden lassen. Schmecken auch hervorragend kalt und sind zum Dippen geeignet.

Das ist es was ich meine: Authentisch und frei von der Leber weg. Du schreibst, wenn Dir was nicht passt und findest eben nicht alles schön.
Ich bin seit 12 Jahren bei Bo* und finde es dort toll, insgesamt, alles in allem, im Großen und Ganzen. Aber es gibt viele Details die mir nicht passen und die auch den Kollegen nicht passen. Bloss kriegt da nach oben keiner das Maul auf. Nach oben werden nur Erfolge gemeldet und der Arsch zusammengekniffen.

Mach bitte weiter so!

Daniel

Karfiol

Bin ich foh, daß ich hier im Blog schon mal über Karfiol geschrieben habe und deshalb weiß, daß das auf Österreichisch Blumenkohl ist.
Aber was veranlaßt eine Kundin, im Katalog nach Blumenkohl zu suchen, diesen dann auch unter Blumenkohl zu finden, und dann trotzdem Karfiol auf einen Zettel zu schreiben.
Sie war nicht zu Hause, als ich kam, nur ihr Mann. Und der meinte lakonisch: “Da hat meine Frau aus Versehen noch ein Reinigungsmittel mit aufgeschrieben, Karfiol.”

Das wußte ich besser und habe dem Mann einen Beutel Blumenkohl für seine aus Österreich stammende Frau da gelassen.

Kennt noch jemand Kunden, die irgendwas in Mundart bestellen?
Ich kenne noch z.B. “gelbe Rüben” für Karotten usw.

Die Flut

Sorry, Leute, hatte mich auf dem Handy selbst blockiert. Deshalb rauschen heute einige Artikel am Stück hier ins Weblog, die eigentlich über die letzten Tage verteilt erscheinen sollten.
Ihr wißt ja, ich schreibe meist abends und am Wochenende und lasse die Artikel dann so nach und nach während der Woche erscheinen.
Irgendwo habe ich mir da selbst ein Bein gestellt.

Neues Gebiss?

Vor Jahren machte ja das Telefonat der Frau Zehnbauer mit der Polizei im Netz die Runde. Damals fragte der Polizist, als er etwas nicht verstanden hatte: “Hawwe Sie die Zäh’ hausse?” was soviel bedeutete wie “Haben Sie die (dritten) Zähne draußen?”
Daran fühlte ich mich heute erinnert.

Eine Kundin auf dem Handy: “Bringen Schie mir bitte Mkrowpis mit?”

“Was soll ich Ihnen bringen?”

“Mkrowpmes”

“Was ist denn das?”

“T’schulligung, hab neue Tschähne, isch will, Makrowuschpimps!”

“Mikrowellenpommes?”

“Schach isch doch!”

“Bring ich Ihnen!”

“Schehr nett, Schie schind ein Schatsch!”

Jetzt ist Weihnachten

Noch in keinem Jahr war das so deutlich, wie in diesem Jahr.
Was man jetzt nicht an Vorarbeit für Weihnachten leistet, das hat man verpennt.
Weihnachten ist in diesem Jahr bei den Kunden viel präsenter als letztes Jahr. Will heißen, im vergangenen Jahr schien plötzlich und unerwartet jeder quasi von Weihnachten überfahren zu werden.
Dieses Jahr reden die Leute jetzt schon intensiv über das Fest.

Es scheint also dieses Mal nicht so überraschend zu kommen, um es mal flapsig zu sagen.

Gerade deshalb scheint es mir so, als könne man Kunden sehr viel leichter über das Thema Vorbestellungen schon auf das Fest einstimmen. Oder andersherum aufgesattelt: Über diese vorzeitige Einstimmung aufs Fest kann man besser an Vorbestellungen kommen.

Pfft….

Kollege Meckle hat neuerdings tolle Schuhe an.
Er trägt Airmax von Nike.
Da soll ja irgendwie ein Lustpolster Luftpolster für besonderen Gehkomfort sorgen.

Aber wenn er morgens beim Fertigmachen des Wagens neben mir hergeht, höre ich immer, wie seine Schuhe ein Geräusch machen. Es klingt, als ob bei jedem Schritt Luft aus seinem Absatz kommt: Pffft.
Und jedesmal kann man zugucken, wie er, wenn er steht, langsam zischend kleiner wird.
Ob das der Sinn des Luftpolsters ist?

Die ganze letzte Woche ging das so.
Heute morgen saß er mir gegenüber und hatte ein Bein übergeschlagen. Da konnte ich die Aufschrift auf einem seiner Schuhe sehen: NICKE.
Da steht wirklich NICKE mit CK!

Wetten, daß das ein billiges China-Plagiat ist?

Pffffft…..

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