8 mal musst Du Deine Lebensmittel anfassen

Wenn man sich einmal vor Augen führt, wie ein normaler Einkauf so abläuft, kommt man auf eine Merkwürdigkeit. Eigentlich ist es gar keine Merkwürdigkeit, sondern für uns schon so normal, dass wir nicht mehr darüber nachdenken.
Aber es ist trotzdem ein bemerkenswerter Umstand.

bofi

Wir müssen unsere Einkäufe bis zu 8 mal umpacken.

  1. Vom Regal in den Einkaufswagen
  2. Vom Einkaufswagen auf das Kassenband
  3. Vom Kassenband zurück in den Einkaufswagen
  4. Vom Einkaufswagen in die Tüten
  5. Die Tüten in den Kofferraum
  6. Die Tüten in die Wohnung schleppen
  7. Die Waren aus den Tüten auspacken

Der Ablauf mag beim einen oder anderen etwas anders sein, sodaß er nur auf 6 oder 7 Handgriffe kommt. Aber dennoch: Die Zahl ist erstaunlich.

Wer jede Woche einen Sechserpack Milch oder Wasser in 1-Liter-Flaschen kauft, die er bei jedem Einkauf ca. 6 mal bewegt, hat bei jedem Einkauf 36 Kilogramm bewegt. Übers Jahr sind das gut 1,8 Tonnen.

In Bezug auf Wasser ist es also kein Wunder, wenn viele Menschen heute zu Spurdelapparaten greifen, die aus Leitungswasser Sprudelwasser oder Limonade machen können.
Gerade bei Wasser lohnt sich das, denn erstens benötigt eine durchschnittliche 3-Personen-Familie meist wesentlich mehr als nur 6 Flaschen pro Woche und zweitens ist nirgendwo der Unterschied im Preis so eklatant. Unser Leitungswasser kommt ja zu einem sehr geringen preis in Babynahrungsqualität aus dem Wasserhahn; in der kommerziellen Flasche kostet er ein Hundert- oder Tausendfaches.

Aber in Bezug auf die ganze Schlepperei orientieren sich auch immer mehr Menschen in Richtung Heimlieferungsservice.
Sich Lebensmittel nach Hause liefern zu lassen, ist heutzutage fast schon eine Selbstverständlichkeit.
Auch große Branchenriesen wie Amazon und Rewe springen inzwischen auf diesen Zug auf.

Traditionelle Unternehmen, wie beispielsweise Bofrost und die ganzen Getränkeheimlieferdienste sind seit Jahrzehnten in diesem Bereich erfolgreich. Sie haben die Hausbelieferung quasi erfunden, bei Bofrost zumindest, was Tiefkühlkost anbetrifft.
Diesen Know-How-Vorsprung kann jeder nutzen. Wer heute bei Bofrost bestellt, macht sich eine jahrzehntelange Erfahrung und eine ausgetüftelete Logistik zunutze. Was andere erst mühsam erfinden müssen und was bei anderen noch hakt und klemmt, das klappt bei Bofrost schon seit 50 Jahren.

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Bequem ist es, keine Frage. Aber ich möchte dem entgegenhalten, dass es durchaus für die körperliche Fitness ein durchaus nicht zu unterschätzender Faktor ist, einkaufen zu gehen. Gerade das mehrmalige Bewegen von schweren Lebensmitteln, wie Konserven, Getränken oder Milchtüten, fordert den Körper etwas. Ähnlich das Putzen, was auch einiges an Kalorien verbraucht und ein „natürliches“ Training darstellt.

    Wer sich jetzt alles nach Hause liefern lässt, verliert eine weitere „natürliche“ Bewegeungs- und Trainingseinheit in seinem Leben, was auch auf Dauer das ein oder ander Kilo ansetzen lassen kann, wenn es nicht anderweitig durch Sport ausgeglichen wird. Für Menschen, die sich nebenher noch sportlich betätigen oder bei der Arbeit körperlich aktiv sind, ist das absolut kein Problem. Aber der Couchpotato, der 8 Stunden im Büro sitzt und danach auf der Couch den Abend ausklingen lässt, dürfte sich das über die Monate und Jahre durchaus bemerkbar machen, wenn man eine der wenigen noch vorhandenen körperlichen Aktivitäten dann auch noch durch Lieferservice ersetzt.

    Das soll kein Pladoyer gegen Lieferservice sein, ich nutze diverse auch sehr rege, aber man sollte im Hinterkopf behalten, dass der Bewegungsmangel unter Umständen dadurch noch weiter ansteigt.

  2. Jetzt weiss ich wenigstens warum meine rechte Schulter kaputte Knorpel,Arthrose und Schleimbeutelschaden hat……………….

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