Ärgerlich – So viel ist in einer „leeren“ Brother-Druckerpatrone noch drin

brother-tinte-rest

Mein Brother-Drucker meldete neulich, die schwarze Druckerpatrone sei leer.
Das kommt hin, denn schwarz druckt man ja am meisten, ich zumindest.

Also habe ich eine neue Patrone eingesetzt und wollte die alte wegwerfen.

Nun, einmal abgesehen davon, daß man sich beim Patronenwechsel gehörig die Finger versaut, fiel mir auf, daß da noch Tinte im Tank war. Es gibt nur eine kleine durchsichtige Stelle am Brother-Patronentank. Und genau da schwappte fröhlich noch Tinte in der angeblich leeren Patrone herum.

Ich habe mir dann mal die Mühe gemacht und die Patrone aufgemacht.
Ich habe viel verkleckert und viel an den Händen gehabt. Aber es kam noch so viel Tinte, wie auf dem Bild zu sehen ist, aus der Patrone heraus..
Es war in etwa noch ein Drittel mehr, weil ich ja was verschüttet habe.

Wenn jetzt aber in der Patrone 20 ml drin sind, und wenn das Schnapsglas 20 ml faßt, dann würde ich behaupten, daß das 4 ml sind, die man da normalerweise wegschmeißt.
Unnötig!
Selbst wenn Brother sagen würde, es seien in einer 20 ml-Patrone 24 ml drin, damit man auf seine Kosten kommt, ist das Verschwendung.

Immerhin kostet 1 ml der teuren Suppe stolze 1,20 Euro.
Ich habe gerade mal bei Amazon nachgeguckt: Chanel No. 5, eines der teuersten Parfüms kostet nur, 1,14 Euro pro Milliliter.

Also, ich habe nach dieser Meldung meines Druckers günstigere Patronen eines Fremdanbieters gekauft.
10 Stück (alle Farben 2 x und Schwarz 4 x) kosten keine 30 Euro. Damit kostet der Milliliter Tinte nur noch 15 Cent.

Die Druckergebnisse sind klasse. Ich sehe keinen Unterschied zur Brother-Originalfarbe.

Und falls der Drucker mal meckert, weil er merkt, daß es keine Originalpatronen sind, habe ich noch diese Anleitung für Brother-Drucker:

  1. Die Patronen aus dem eingeschalteten Gerät entfernen.
  2. Im Display werden keine Patronen mehr angezeigt.
  3. Patronenabdeckung schließen
  4. Danach den Drucker ausschalten.
  5. 15 Sekunden warten
  6. Gerät wieder einschalten
  7. Patronenabdeckung öffnen
  8. Patronen der Reihe nach einsetzen.

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Mit preiswerteren Ersatzpatronen muss man aber auch vorsichtig sein. Hab die auch mal verwendet und anfangs keinen Unterschied bemerkt. Nach einer Zeit fiel mir aber auf, dass ich immer wieder Streifen oder Flecken auf meinen Ausdrucken hatte, so dass ich auch immer öfter die Druckkopfreinigung durchführen musste. Nach einiger Recherche habe ich das Problem dann auf zwei Möglichkeiten eingrenzen können: Entweder einfach nur Verschleiß am Druckkopf (wobei der Drucker jetzt gar nicht so alt und so arg belastet war) oder aber Tinte, die nicht ganz so fein ist wie die Originaltinte und damit schneller für Verstopfungen sorgt.
    Ich habe dann mal wieder Original-Tinte ausprobiert und seitdem habe ich kaum noch die Druckkopf-Reinigung gebraucht.

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