Der VdK hilft

Wir sind im VdK.
Meine Eltern waren schon im VdK und als Jugendlicher haben die mich damals auch da angemeldet.
Seitdem bin ich einfach dabei geblieben.

Der VdK war früher mal der Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands.
Nach dem Krieg gab es ja viele Invaliden und Kriegswitwen. Für deren Interessen machte sich dieser Verband stark. Später kamen auch die sozial Schwachen hinzu und heute ist der VdK ein Sozialverband, der sich für Jedermanns Interessen gegenüber der Politik stark macht. Abgesehen von gelegentlichen geselligen Veranstaltungen und ein paar Ausflügen, haben wir den VdK noch nie in Anspruch genommen.

Doch jetzt entpuppt sich die Mitgliedschaft, die wenige Euro kostet (10,50 € für eine komplette Familie) als sehr hilfreich.

Unser VdK-Obmann, Herr Hartgeiner, hilft mir beim Ausfüllen aller Anträge und berät uns prima.
Die Berufsgenossenschaft schickt ständig Fragebogen, die Rentenversicherung hat eine halbe Tonne Papier geschickt. Die Krankenkasse, der Arbeitgeber und der Sozialdienst der Stadt, alle haben irgendwelche Anträge und Formulare geschickt.
Nein, ich bin nicht doof und hilflos, aber das ganze Zettelzeug überfordert mich einfach.
Ich weiß gar nicht, was das Wort „Inachtstellung“ bedeutet, soll aber Angaben darüber machen, wann die Inachtstellung erfolgt sei.

Herr Hartgeiner weiß und kennt das alles. Sein Kuli flitzt nur so über die Anträge und nach dem Durchlesen muß ich nur noch unterschreiben.

Tolle Hilfe!

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Klingt für mich wie der Reichsbund der früher immer Regelmäßig jemanden bei meiner Tante und Mutter vorbei schickte um Geld zu kassieren und Marken ins Heftchen zu kleben.Der Mitarbeiter war auch immer sehr Nett,half bei Behördenfragen und trank gerne viel Kaffee 😉

Lies bitte vor dem Kommentieren meine Kommentar-Spielregeln.

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