Die große Hitze taut unsere Produkte beim Ausliefern nicht auf

Vor kurzem habe ich über eine blöde Dauerbaustelle geschrieben, die mich dazu zwingt, in einem bestimmten Stadtteil meinen Kühlwagen abseits zu parken und mehrfach zu den Kunden hin und her zu laufen.
Ist ja klar, daß einem das nicht supergut gefällt, aber ich lasse mir deshalb meine Laune nicht vermiesen. Schließlich können die Kunden nichts dafür und haben einen Anspruch darauf, freundlich bedient zu werden.
Ein Leser meinte, es sei ein gewisses Produktrisiko damit verbunden, wenn ich die Ware dann über 300-500 Meter vom Wagen zum Kunden trage, die Ware könne auftauen oder so.

Das ist nicht möglich. Die Produkte sind in den Kühlbunkern des Wagens bei einer Temperatur gelagert, die weit unterhalb der Temperatur liegt, die in heimischen Kühlgeräten eingestellt und mit diesen erreichbar ist.
Dadurch ist absolut sichergestellt, daß die Produkte niemals, auch nicht bei weiten Wegen, auf- oder antauen können. Selbst bei den momentanen hohen Temperaturen findet, wenn überhaupt nur eine minimale Temperaturveränderung statt, die immer noch weit unterhalb der Temperatur im Gefrierschrank des Kunden liegt.

Anders ist das bei TK-Kost aus dem Supermarkt. Hier sind die Verkaufstruhen oft auf wesentlich höhere Temperaturen eingestellt, die in etwa denen einer heimischen Kühltruhe entsprechen.
Da kann es dann durchaus passieren, daß bei einem ungekühlten Transport in großer sommerlicher Hitze über einen längeren Zeitraum das Produkt nicht antauen, sondern komplett auftauen kann.

Durch die wesentlich tieferen Temperaturen, bei denen Bofrost-Produkte gelagert und transportiert werden, ist diese Gefahr nicht gegeben.

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Das dachte ich mir fast. Ganz am Anfang von Bofrost ist mir aufgefallen, dass das Eis deutlich härter ist, wenn ich es direkt esse, als wenn ich es erst nach ein paar Tagen im Tiefkühler esse. Ich dachte damals, dass mein Tiefkühler kaputt sei und hab mir ein Thermometer gekauft, um es zu prüfen. War aber alles in Ordnung.

    Ich würde mir auch wünschen, dass das im Einzelhandel mit TK-Produkten gemacht werden würde. Meist wird da was zwischen -20 und -18° angezeigt, ich glaube das tiefste war mal -23°, das war aber ein Einzelfall. Höhere Temperaturen sind ja nicht schädlich und man hätte als Kunde viel weniger Probleme die Produkte noch tiefgefroren nach Hause zu bringen, weil sie etwas länger zum (an)tauen brauchen. Aber offenbar möchte man im Einzelhandel Geld sparen, da niedrigere Temperaturen deutlich mehr Strom kosten und Kunden nicht gerade sonderlich energieschonend mit den Geräten umgehen. Ich habe schon häufiger gesehen, wie andere Kunden entweder die Kühltruhen nicht richtig schließen oder sie minutenlang offen lassen, weil sie sich jede Verpackung erstmal durchlesen und das Gerät zwischendurch nicht schließen.

  2. Bisher kannte ich mich mit den „Temperaturverhältnissen“ bei bofrost* nicht aus. Die Darstellungen leuchten mir ein.
    Wesentlich ist, was Otto Normalverbraucher denkt und glaubt, sieht er einen bofrost* Mann mit seinem Körbchen laufen. Wie kommt das in den viel besungenen „Weiten Verkehrskreisen“ an?!

Lies bitte vor dem Kommentieren meine Kommentar-Spielregeln.