Die Idee des Jahres

„Ich hab doch letztes Mal bei Ihnen den Kalender für die Kinder gekauft, Sie wissen doch, den Kalender, mit dem man spendet.“

„Ja, der für ‚Ein Herz für Kinder‘.“

„Genau. Und jetzt hab ich voll die Idee.“

„Was für eine Idee?“

„Warum macht Bofrost nicht mal einen Adventskalender? Also, so einen mit Warenproben für jeden Tag drin!“

„Weil wir gefrorene Sachen verkaufen, Tiefkühlkost, Lebensmittel…“

„Ja und?“

„Die würden doch auftauen.“

„Ach so.“

„Die Sachen würden doch keine 24 Tage halten.“

„Wie? Die Sachen von Bofrost sind nicht 24 Tage haltbar?“

„Doch schon, sogar noch viel länger, aber doch nicht in aufgetautem Zustand, oder wollen Sie den Kalender in der Tiefkühltruhe aufbewahren?“

„Nein, das wäre ja unpraktisch.“

„Sehen Sie!“

„Gut, okay, das sehe ich ein, dann müsste Bofrost eben andere Sachen reintun, die Gefrierbeutelclips zum Beispiel, oder einen Warengutschein für 5 Euro.“

„Dann hätten wir zwei Tage von 24 voll, was tun wir an den übrigen 22 Tagen rein?“

„Da wird sich doch was finden lassen!“

„Ich wüsste nicht was.“

„Dann sollen die sich bei Bofrost mal Gedanken machen.“

„Wenn man aber für jeden Tag etwas Besonderes reintut, dann würde der ziemlich teuer.“

„Wie teuer?“

„Ja, der wäre doch nicht umsonst.“

„Nicht?“

„Nein.“

„Ach, wissen Sie, ich bin ja eigentlich auch schon raus aus dem Alter…“

10 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Ist denn der „Ein Herz für Kinder – Kalender“ umsonst? Da wird doch auch gespendet?

  2. @Matze:

    Ist denn der „Ein Herz für Kinder – Kalender“ umsonst? Da wird doch auch gespendet?

    Kommentar des Tages!

  3. @Matze:

    Ist denn der „Ein Herz für Kinder – Kalender“ umsonst? Da wird doch auch gespendet?

    Wieviel verdient ein Bofrostmann eigentlich so im Durchschnitt?

  4. @Alina
    Woher soll ich das wissen?

    Wärs indiskret, Rolf Frostmann zu fragen?

  5. Also, ich verdiene ungefähr so viel wie Herbert, aber wesentlich mehr als der DHL-Mann und nicht so viel wie mein Oberchef.
    Ich hätte gerne mehr, das steht fest. Aber ich habe zumindest mal so viel, daß ich mit meiner Familie gut davon leben kann.
    Wenn nur nicht alles immer teurer würde…
    Sagen wir es mal so: Ich bin zufrieden, weil ich ja auch mein Schicksal ein Stück weit selbst in der Hand habe. Ich bin nicht nur Fahrer, ich bin Verkäufer! Und wenn ich gut verkaufe, dann verdiene ich auch gut.
    im Moment wird intern sehr viel unter den Kollegen über Arbeitszeiten und Stundenlöhne diskutiert. Wenn ich mir den Stundenlohn ausrechne und den schlechtesten Tag des Monats dafür nehme, dann habe ich immer noch das Doppelte vom so publikumswirksam geforderten Mindestlohn.
    Nehme ich die besten Tage des jahres, so vor Weihnachten, dann habe ich fast ein Managergehalt. Aber ich muss auf den Schnitt gucken, also was über das jahr im Durchschnitt hängen bleibt. Und damit bin ich zufrieden.
    Ich bin halt eben kein selbständiger Handelsvertreter, der auf Gedeih und Verderb völlig allein im Regen steht, sondern ein Angestellter eines großen Familienunternehmens. Was viele gar nicht wissen: Die zahlen mir sogar Krankengeld.
    Aber gut, ich mache das auch schon lange genug, um zu wissen, wo der hase lang läuft. Vor allem seit der Einführung des neuen Lohnmodells, das ja jetzt schon gar nicht mehr neu ist, komme ich richtig gut rum.
    Ich gebe aber zu, und das weiss ich aus den täglichen Gesprächen mit den Kollegen, daß es andere Kollegen nicht so drauf haben oder nicht so gut getroffen haben und weniger verdienen.
    Ich kann dann immer nur sagen: Verkaufen, verkaufen, verkaufen!
    ich sage auch oft: Guckt Euch die Vorwerk-Vertreter an! Die rennen nur auf Provision und klingeln an 100 Türen und werden an 99 abgewiesen.
    Aber an dieser einen Tür, die aufgeht, da verkaufen die einen Apparat für über 1.000 Euro. Dann werden wir es doch wohl schaffen, an ein paar Türen mehr etwa 35 Euro Umsatz zu machen.

  6. @Frostmann:

    Also, ich verdiene ungefähr so viel wie Herbert, aber wesentlich mehr als der DHL-Mann und nicht so viel wie mein Oberchef.
    Ich hätte gerne mehr, das steht fest. Aber ich habe zumindest mal so viel, daß ich mit meiner Familie gut davon leben kann.
    Wenn nur nicht alles immer teurer würde…
    Sagen wir es mal so: Ich bin zufrieden, weil ich ja auch mein Schicksal ein Stück weit selbst in der Hand habe. Ich bin nicht nur Fahrer, ich bin Verkäufer! Und wenn ich gut verkaufe, dann verdiene ich auch gut.
    im Moment wird intern sehr viel unter den Kollegen über Arbeitszeiten und Stundenlöhne diskutiert. Wenn ich mir den Stundenlohn ausrechne und den schlechtesten Tag des Monats dafür nehme, dann habe ich immer noch das Doppelte vom so publikumswirksam geforderten Mindestlohn.
    Nehme ich die besten Tage des jahres, so vor Weihnachten, dann habe ich fast ein Managergehalt. Aber ich muss auf den Schnitt gucken, also was über das jahr im Durchschnitt hängen bleibt. Und damit bin ich zufrieden.
    Ich bin halt eben kein selbständiger Handelsvertreter, der auf Gedeih und Verderb völlig allein im Regen steht, sondern ein Angestellter eines großen Familienunternehmens. Was viele gar nicht wissen: Die zahlen mir sogar Krankengeld.
    Aber gut, ich mache das auch schon lange genug, um zu wissen, wo der hase lang läuft. Vor allem seit der Einführung des neuen Lohnmodells, das ja jetzt schon gar nicht mehr neu ist, komme ich richtig gut rum.
    Ich gebe aber zu, und das weiss ich aus den täglichen Gesprächen mit den Kollegen, daß es andere Kollegen nicht so drauf haben oder nicht so gut getroffen haben und weniger verdienen.
    Ich kann dann immer nur sagen: Verkaufen, verkaufen, verkaufen!
    ich sage auch oft: Guckt Euch die Vorwerk-Vertreter an! Die rennen nur auf Provision und klingeln an 100 Türen und werden an 99 abgewiesen.
    Aber an dieser einen Tür, die aufgeht, da verkaufen die einen Apparat für über 1.000 Euro. Dann werden wir es doch wohl schaffen, an ein paar Türen mehr etwa 35 Euro Umsatz zu machen.

  7. Muss man halt gucken wo man bleibt. Besser als b eim Konkurrenzunternehmen scheints zu sein oder?

  8. Und was ist mit einem Osterkalender?
    Möhrchenpläzchen, Möhrchensticks, Möhrchenkaugummi…

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