Immer mehr Kunden fahren auf die Bofrost*-App ab

Da ist Bofrost ein großer Wurf gelungen. Die neue App, die man im Google-Play-Store und im App-Store von Apple gratis herunterladen kann, findet großen Anklang.
Ich habe Kunden, die haben ihr Handy allenfalls mal für eine SMS an mich genutzt. Jetzt bekomme ich viel mehr Vorbestellungen. Die Kunden kommen mit der App super zurecht und finden sie praktisch.
Nur selten muß ich einige Funktionen erklären.

Erklärungsbedarf gibt es bei der Scan-Funktion. Die App ist ja in der Lage Bofrost-Produkte mit der Kamera zu erkennen und dann die entsprechenden Informationen dazu anzuzeigen.
Das klappt aber nur bei Katalogseiten! Man kann nicht in seine Gefriertruhe fotografieren und dann hoffen, daß die App die ganzen Beutel und Schachteln erkennt.
Das wäre schön, ist aber derzeit noch Zukunftsmusik. Das Problem: Die Datenmenge wäre zu groß, wenn die App alle Produkte in allen Blickwinkeln kennen müsste.

Derzeit also kann man mit der Scan-Funktion die Katalogseiten anvisieren und bekommt die Produktinfos sowie eine Bestellmöglichkeit.
Das ist super praktisch.

app-sca

Was noch etwas hapert, das ist die Terminanzeige.

Wir hatten es hier in der Niederlassung, daß unsere Termine mit denen in der App und denen auf der Postkarte nicht übereinstimmten.
So kam es vor, daß Kunden freitags von mir besucht worden sind. Sie haben dann am Freitagabend die neue App ausprobiert, auf die ich sie hingewiesen hatte.
Um mal herumzuspielen, haben sie für den nächsten Besuch via App etwas vorbestellt. Am Dienstag drauf wurde dann ein Kollege mit der „Extrabestellung“ losgeschickt.
Da muß man also nochmal etwas feilen und das muß sich noch etwas einspielen.

Aber man kann nach wie vor natürlich auch seinen Wunschtermin nennen. Macht man das nicht, dann kommt der Bofrostmann zum per Postkarte angekündigten Termin.
Benötigt man aber außer der Reihe was, oder weiß man daß man am Besuchtstag nicht erreichbar ist, oder will man mal „just in time“ beliefert werden, dann kann man seinen Bofrostmann anrufen, oder die Niederlassung anrufen, oder online bzw. per App einen anderen Termin angeben.

Was die Kundinnen sehr schätzen, ist die Online-Bestellhistorie.

beste

Da kann man nachsehen, wann und für wieviel man bestellt hat. Mit einem Klick auf die einzelne Bestellung werden dann auch die genauen Produkte, die man gekauft hat angezeigt.
Das ist schon sehr gut, aber die Kundinnen/Kunden fragen nach einer Möglichkeit, diese bereits bestellten Produkte mit einem Klick wiederbestellen zu können.

Beispielsweise hat eine Kundin die „Girasoli Carbonara“ bestellt. Sie schaut nun in der App in ihren letzten Bestellungen nach, wie dieses leckere Produkt hieß. Nun würde sie es gleich gerne wieder bestellen. Das geht nicht. Sie muß es sich merken und in den Shop zurückgehen, es suchen und dann bestellen. Hier muss noch nachgebessert werden.

Auch nicht so ganz glücklich ist der Umstand, daß man in der Bestellhistorie nur die Online-Einkäufe sehen kann. Viele Kunden machen ja eine Mischbestellung. Sie bestellen ein paar Sachen, die ihnen während der Zeit so einfallen, online vor und den Rest kaufen sie direkt bei mir. Manche kaufen auch abwechselnd, mal online, mal direkt.
Es müssten sämtliche Bestellungen in die Bestellhistorie der App einfließen, nur das würde einen Sinn ergeben.

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Frage, was wäre an der Scanfunktion aus der Kühltruhe so kompliziert, wenn man einfach die Produktnummer einscannt? Sprich einfach alle Produktnummern hinterlegen, Anweisung nur diese auf der Packung zu scannen, interner Abgleich und fertig. Dazu braucht man nicht die ganze Verpackung aus allen Winkeln hinterlegt zu haben.

  2. Ich würde erwarten, dass man den Produktbarcode auf der Verpackung scannen kann. Gibt es so einen Barcode überhaupt bei Bofrost?

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