iPhone Tracker

Jetzt wird ja gerade viel Wirbel um das iPhone und den weltgrößten Technologiekonzern Apple gemacht. Warum? Weil iPhone, iPad & Co. eine Datei anlegen, in der möglicherweise die Aufenthaltsorte des Benutzers gespeichert sind. Wenn man also die Funktion „Orte verwenden“ eingeschaltet hat, dann tut das iPhone das auch und speichert die Orte anhand der gefundenen GMS-Funkzellen ab. Diese Informationen werden ggfs. in bestimmten Apps verwendet, die nach Orten sortiert, zum Beispiel Bilder oder Ereignisse sortieren können.

Was der eine als praktische Funktion empfindet, ist für den anderen ein grauenvoller Missbrauch seiner Daten.
Man mag es sehen wie man will…
…richtig sehen kann man es mit dem Programm „iphone Tracker“, das die gespeicherten Orte als Punkte auf einer Karte darstellt. Einfach mal nach „iPhone Tracker“ googeln, das Programm ist kostenlos.

Ich habe mir das Programm auch installiert und bin ziemlich überrascht. Mein Türkeiurlaub mit der ganzen Familie im vergangenen Jahr ist überhaupt nicht verzeichnet. Auch unsere Fahrt durch die neuen Bundesländer bis zur Mecklenburger Seenplatte findet sich nicht wieder. Dafür finde ich jede Menge Einträge rund um München, wo ich mit meinem iPhone noch nie war.
Solange die Daten so ungenau und unvollständig sind, braucht man sich, glaube ich, keine besonderen Sorgen machen.
Und überhaupt? Meint denn einer, die Mobilfunkanbieter würden nicht sowieso solche Daten sammeln? Das tun sie alleine schon deshalb, weil sie wissen wollen, wo sie weitere Sendemasten aufstellen müssen.
Mir ist es egal.
Wer das nicht will, der muss ja sowieso nur die Funktion „Orte verwenden“ in seinem iPhone oder iPad abschalten.
Im Übrigen ist mir aufgefallen, daß in meinem Bekanntenkreis diejenigen am Lautesten schreien, die sowieso jeden Aufenthaltsort via Facebook in alle Welt hinausposaunen.

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