Aktualisiert: Warum ein höherer Preis kein Argument ist

Beim Einkauf aufgetaut und wieder eingefroren: Mißhandelte Tiefkühlkost

Beim Einkauf aufgetaut und wieder eingefroren: Mißhandelte Tiefkühlkost

Ich krame diesen untenstehenden Artikel aus dem Jahr 2012 noch einmal hervor. Eine Kommentatorin hat in einem aktuellen Kommentar die Preise der Bofrost-Produkte als Argument ins Rennen geworfen.
Dabei ließ sie unberücksichtigt, daß es im eigentlichen Artikel gar nicht um die Preise, sondern in erster Linie um Frische ging.
Heute würde ich auch einiges in dem Artikel anders formulieren, aber ich lasse es doch mal stehen und ergänze es weiter unten um die Diskussion rund um den Preis.

Damals schrieb ich:

Mittlerweile bekomme ich einen Würgereiz kurz unterhalb der Kotzgrenze, wenn ich zum dreihundersten Mal im Jahr diese Frage in irgendeinem Portal, Forum oder Frage-Antwort-Dienst lese.
Es kommen dann immer die gleichen Antworten.
Immer mit dabei ist so ein Kasper der wahrscheinlich dafür bezahlt wird, überall im Netz zu schreiben: „Ich kaufe nie bei Bofrost, ich kaufe lieber bei XYZ, die sind besser.“
Völlig unreflektiert und fast immer der nahezu wortgleiche Satz.

Und dann sind dann die vorauseilend gehorsamen Gutmenschen, die immer und sofort schreiben: „TK-Kost? Um Gottes Willen! Ich will frische Produkte mit noch den ganzen Vitaminen drin. Das friere ich selbst ein, mach ich schon seit Jahren so.“

Kann mir mal jemand erklären, wie ein Gemüse, das 3.000 Kilometer quer durch die Republik transportiert wurde, dann einen bis zwei Tage beim Großhändler lag und schließlich tagelang beim Einzelhändler herumliegt, jeden Tag abends in die Kühlung geschoben und morgens wieder rausgeholt wird, wie das noch irgendein Vitamin enthalten soll? TK-Produkte werden quasi direkt auf dem Feld oder zumindest binnen kürzester Zeit nach der geringen Vorverarbeitung (Waschen, Zerkleinern, evtl. Blanchieren) sofort schockgefrostet. Und ich sagte schockgefrostet. Das heißt bei sehr niedrigen Temperaturen binnen kürzester Zeit geeist. Das Einfrieren zu Hause kann man überhaupt nicht damit vergleichen, das geschieht aufgrund der viel zu hohen (zu warmen) Temperaturen viel zu langsam, es bilden sich nadelspitze Eiskristalle, die die Zellwände des Produktes durchstoßen und dann beim Auftauen ein weniger gutes Produkt bieten.

Da kann mir keiner was erzählen! Ich habe mir schon mal so einen Betrieb angesehen, wo Spinat gemacht wird, also diese ganz herkömmlichen Blöcke mit Rahmspinat.
Frischer bekommt man das nur, indem man sich quasi selbst aufs Feld stellt und das Zeug noch lebend vom Stengel grast, wie eine Kuh.

Ja und dann mag ich ganz besonders die, die schreiben: „Heimdienste nehme ich nicht, wegen der Umwelt. Die fahren den ganzen Tag herum und verpesten die Luft. Das ist schädlich für die Ozonschicht und da fahre ich lieber selbst eben zum Supermarkt.“
Tolle Argumentation! Ein Bofrostmann hat über 300 Produkte im Angebot und gut eine Tonne Zeug auf dem Wagen. Damit versorgt er mit dem gleichen Benzin, das dieser Heini auf dem Weg in den Supermarkt verbraucht, 24 Familien mit Lebensmitteln.
Ökologischer als durch einen solchen Sammeltransport, und nichts anderes ist ja das Angebot von Bofrost, kann man gar nicht einkaufen.

Oder diese Argumentation hier: „Ich kaufe mir die Möhren frisch auf dem Markt, koche sie dann selbst und friere sie in Beuteln ein. Das ist so viel günstiger!“

Ja klar, so drei Bund Möhren bekommt man in der Saison für 99 Cent pro Bund. Aber dann muß man natürlich noch den Arbeitsaufwand rechnen, bis man die Möhren gewaschen und geschält hat. Dann kommt die Energie fürs Kochen und Spülen hinzu, die Energie für das Einfrieren und natürlich die Kosten für den Beutel. Unterm Strich sind die drei Bund Möhren dann auf jeden Fall teurer, vor allem wenn man mit dem Auto zu Markt gefahren ist. Hinzu kommt die Geschmacksgarantie. Schmeckt das Selbsteingefrorene nicht, geht es in die Mülltonne. Stimmt mal mit den Bofrost-Möhren was nicht oder schmecken sie dem Kunden einfach nicht, gibt man sie bei vollem Kostenersatz einfach dem Bofrost-Mann wieder zurück.

Mein Lieblingsargument ist aber: „Ich habe keine Zeit für den Bofrost-Mann, auf den muss man dann ja immer warten.“

Ich habe keine Zeit! Nee, dafür hat man dann Zeit, in den Supermarkt zu fahren, an der Kasse in der Schlange zu stehen und eventuell sich noch bei der Parkplatzsuche zu ärgern. Von der Schlepperei mal ganz abgesehen…
Man kann seine Bofrost-Niederlassung auch anrufen oder online bestellen und sich die Sachen „just in time“ oder „on demand“, also genau dann wann man sie braucht, liefern lassen.

Meine Güte, ich will den Leuten weder das Selbsteinkaufen, noch das Selbstkochen und schon gar nicht das Selbsteinfrieren vermiesen. Man muss nur wissen wovon man redet, wenn man das alles als vermeintliche Argumente anführt.

Nachtrag August 2015:

Zu den Preisen muß man ganz klar sagen, daß Bofrost gar keine billigen Lebensmittel liefern will.
Da kann man noch so tolle Preisvergleiche anstellen, sie werden immer hinken.
Das liegt einfach daran, daß Bofrost eine Dienstleistung anbietet, die fast schon ein Alleinstellungsmerkmal ist.
Wir bringen den Kunden einen hochwertigen Katalog ins Haus, aus dem er sich bei Bedarf Lebensmittel aussuchen kann. Diese kann er auf die verschiedensten Weisen bei Bofrost bestellen, entweder im Internet oder per SMS an den Verkäufer, per Telefon, per Mail oder direkt wenn der Verkäufer ihn besucht.
Der Kunde bekommt die bestellte Ware sofort, just in time und auch an seinem Wunschtermin direkt in die Kühltruhe geliefert.

Dabei handelt es sich um ausgesuchte Ware aus dem Premiumbereich. Hierzu muß ich gar nicht viel sagen, wer die Sachen mal probiert hat, der weiß, wovon ich rede.

Es ist überhaupt keine Frage, daß man in Supermärkten und sogar beim Discounter ebenfalls mitunter sehr gute Ware in hoher Qualität zu einem niedrigeren Preis bekommen kann.
Das liegt in der Natur der Sache. Der Hauptunterschied liegt vor allem darin, daß man sich die Sachen selbst abholen und selbst transportieren muß.
Diese Arbeit nimmt einem der Bofrostmann ab und dafür muß man etwas bezahlen. Jeder kann für sich selbst entscheiden, ob er diesen attraktiven Service in Anspruch nehmen möchte oder nicht.
Die Dienstleistung erleichtert den Kunden das Leben, erspart Fahrtzeit und Einkaufszeit und Fahrtkosten.
Wieviel ist die Zeit eines Menschen wert, der eine Stunde lang im Supermarkt ist? Sagen wir mal den Mindestlohn von 8.50 Euro.
Wieviel kosten Abnutzung und Energie für die Benutzung des Autos, ja auch das kostet echtes Geld.
Wieviel Zeit gehen für die Fahrt, das Schleppen und das Verstauen der Ware drauf?

Selbst wer da mit dem spitzen Stift rechnet, wird auf ganz erstaunliche Zahlen kommen.

Das alles nimmt die Bofrostfrau oder Bofrostmann einem ab. Ja und wer diesen Service in Anspruch nimmt, der bezahlt mit dem Preis für die Produkte natürlich auch den Bofrostmann.
Mit jedem Beutel Pommes den meine Kunden kaufen, zahlen sie mir einen Teil meines Lohns.
Wer also nur anhand des Preises argumentiert, der argumentiert auch an meinem Lohn herum.

Wenn einem meine Arbeit das nicht wert ist, der muß ja nicht bei Bofrost kaufen.

Ein anderer Aspekt:

Wir sprechen von Tiefkühlkost. Tiefkühlkost hat unwahrscheinlich viele Vorteile.
Aber Tiefkühlkost will auch anständig behandelt werden, damit diese Vorteile zur Geltung kommen können.

Gerade am vergangenen Wochenende habe ich am Supermarkt wieder Dutzende von Leuten gesehen, die große Tüten mit Gefrorenem bis hin zu Speiseeis befüllt haben. Mehr als man sofort daheim verbrauchen kann.
Wenig später sah ich die Autos dieser Leute an der Tankstelle des Supermarkts in der Schlange stehen und dann auch noch an der Waschanlage.
Ja, viele Autos sah ich dann im Gewerbegebiet bei ALDI und LIDL auf dem Parkplatz wieder.
Der Wagen einer Frau parkte dann noch fast eine Stunde vor dem DM-Markt.

Was lernen wir daraus? Nun man erfährt, daß auch der Bofrostmann im Supermarkt, bei ALDI und LIDL und im DM-Markt einkauft.
Aber wir lernen auch, daß Verbraucher sich oft gar keine Gedanken darüber machen, daß bei diesen hochsommerlichen Temperaturen die Tiefkühlware auftauen und sogar verderben kann.

Eine Frau sagte mal zu mir: „Das macht doch nichts, ich packe das Zeug daheim gleich wieder in die Kühlung, schalte das Superfrostprogramm an und dann wird alles wieder hart.“

Ich sage ja immer, daß es nicht so schlimm ist, wenn bestimmte TK-Produkte mal leicht antauen. Es ist da nicht sofort mit einer gesundheitlichen Gefährdung zu rechnen, allenfalls mit Qualitätseinbußen.
Aber bei rund 30°C im Schatten, da verwandeln sich Fisch, Fleisch, Geflügel, Eis und Produkte mit Soßen sehr schnell zur Bakterienbombe.

Zwar kann man die Sachen wieder einfrieren, aber die Bakterien werden nicht etwa abgetötet, sondern beginnen dann beim Auftauen wieder ihr schlimmes Werk.

Das sind natürlich Extrembeispiele. Das weiß ich auch. Und ich weiß auch, daß viele Verbraucher sich sehr wohl Gedanken um die sogenannte Kühlkette machen.

Diese Kühlkette bedeutet, daß die einzelnen Kühlabschnitte aneinandergereit sind, wie die Glieder einer Kette, ohne Lücke und ohne Unterbrechung.
Im Werk werden die Produkte zumeist schockgefrostet. Schockfrosten bedeutet, daß sie schlagartig so niedrigen Temperaturen ausgesetzt werden, daß die im Lebensmittel enthaltene Flüssigkeit auf der Stelle erstarrt.
Würde man die Produkte langsam einfrieren, bildeten sich langsam lange spitze Eiskristalle, die nadelartig die Zellwände durchstechen und dafür sorgen, daß das Gefriergut nach dem Auftauen sehr viel Flüssigkeit verliert und matschig wird.
Jeder, der schon einmal selbst Erdbeeren oder Himbeeren eingefroren hat, weiß wovon ich spreche.

Damit die erstklassige Qualität der Produkte und der Effekt des Schockgefrierens erhalten bleiben, darf die Tiefkühlkost keinesfalls an- oder aufgetaut werden!
Dann nämlich können sich doch wieder die nadelspitzen Kristalle bilden und die Qualität verderben!

Und damit das nicht beim Transport passiert (oft tauen die Sachen schon im Einkaufswagen an), kann man sich der Dienste des Bofrostmanns bedienen.
In einem Kühllaster mit extrem niedrigen Temperaturen werden die Produkte ohne Unterbrechung der Kühlkette bis in die eigene TK-Truhe geliefert.
Da macht auch die Entnahme aus dem Kühllaster und der Transport in Korb oder Box in die Wohnung des Kunden nichts aus.

Das sind nur wenige Aspekte, die zeigen, wie wertvoll die Arbeit der Bofrost-Verkaufsfahrerinnen und -fahrer ist.
Ein paar Millionen Kunden wissen das zu schätzen und keiner von denen ist so doof, daß er nicht weiß, daß im Produktpreis auch die Dienstleistung enthalten ist.

27 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Die Ökos kapieren es einfach nicht.
    Total versponnenes Volk.
    Spar dir die Luft, Rolf.

  2. Nix für ungut, aber der Bofrostmann ERSETZT NICHT die Fahrt zum Supermarkt. Bofrost und die Mitbewerber haben kein Vollsortiment, der Supermarkt schon. Also erspart ein solcher Lieferdienst theoretisch vielleicht jede 4. oder 5. Fahrt zum Supermarkt.

    Viel wahrscheinlicher ist aber, dass die Lieferdienste in den meisten Fällen garkeine Fahrt ersparen, sondern nur die aus dem Supermarkt heimgeschleppten Mengen etwas reduzieren.

    • @Erik:

      Nix für ungut, aber der Bofrostmann ERSETZT NICHT die Fahrt zum Supermarkt. Bofrost und die Mitbewerber haben kein Vollsortiment, der Supermarkt schon. Also erspart ein solcher Lieferdienst theoretisch vielleicht jede 4. oder 5. Fahrt zum Supermarkt.

      Viel wahrscheinlicher ist aber, dass die Lieferdienste in den meisten Fällen garkeine Fahrt ersparen, sondern nur die aus dem Supermarkt heimgeschleppten Mengen etwas reduzieren.

      Medin kalu aggresso filimentare pussi.

  3. Ich nutze selber kein Bofrost, weil ich gerne selbst einkaufe (zu Fuß übrigens), schnippel und koche. Aber meine Oma bestellt gerne dort, weil sie auf einem Berg wohnt, ohne Auto sowieso nicht einkaufen kann und auch nimmer gut zu Fuß ist. Daher hab ich bei ihr schon öfter Bofrost-Sachen gegessen, und finde die richtig gut, frisch und lecker.
    Muss doch jeder selber entscheiden ob man das will oder nicht, aber ich find es blöd, eine Sache schlechtzureden nur weil man selbst eine andere Lösung bevorzugt.

  4. Liebe Leute,
    vergeßt mal den ganzen Billigkram aus dem Discounter oder die Billigmarken aus dem Supermarkt. Wir sind mittlerweile seit 10 Jahren zufriedene Bofrost* Kunden.
    Eines habt ihr alle noch gar nicht angesprochen…
    Wer nur billig kauft, schmeißt möglicherweise mehr Lebensmittel weg. Pro Jahr werden in Deutschland mehr als 6,7 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeschmissen. Der meiste Müll entsteht in Privathaushalten! (Quelle: http://www.zugutfuerdietonne.de)
    Qualitativ hochwertige Lebensmittel, wie die von Bofrost* landen in der Regel nicht so oft im Müll. Hier wird bewußter eingekauft und auch umsichtig mit den Lebensmitteln umgegangen. Was mehr kostet, bekommt von uns eine höhere Wertschätzung.
    Ein Beispiel? Kostet ein Fruchtjoghurt beim Discounter ca. 0,22 – 0,29 Euro, so ist die Versuchung groß mehr zu kaufen, um eine entsprechende Auswahl zu Hause zu haben. Im Umkehrschluß schmeißt man auch mehr weg. Stellt euch vor, der Joghurt kostet 1,00 Euro. Dann wird bewußter eingekauft und genossen. Man geht umsichtiger mit Lebensmitteln um.
    Es wird den meisten hier nicht gefallen, aber ich finde das die Lebensmittel in Deutschland zu billig sind. Bezüglich günstiger Preise im Lebensmittelbereich, steht Deutschland an 7. Stelle in Europa…
    Wer billig kauft, schmeißt oft mehr weg und schadet somit der Umwelt!
    Wer qualitativ hochwertigere Lebensmittel kauft, schmeißt weniger weg und schont damit die Umwelt. Wie diese Lebensmittel in die Haushalte gelangen, steht auf einem anderen Blatt. Ob der einzelne seinen Pkw bewegt oder die Waren an die Haustür geliefert werden. Letzteres sorgt auch dafür, das die Qualität erhalten bleibt, da die Kühlkette nur vom Fahrzeug des Dienstleisters bis zum Kunden unterbrochen wird.
    Der Verbraucher juckelt mit seiner Ware oft viele Kilometer bis nach Hause. Da vergehen schon mal 15 Minuten und mehr. Darunter leidet dann die Qualität!
    Was ist euch wichtig? Der Preis oder die Qualität?
    Bofrost* bietet hochwertige Produkte an. Dazu die Dienstleistung diese Produkte bis zum Kunden, auf Wunsch, bis ins Tiefkühlfach zu liefern. KEIN Kunde hat diese Möglichkeit. Es sei denn, er kann gewährleisten, die Kühlkette vom Markt bis nach Hause einzuhalten…
    Sorry, aber das ist aus meiner Sicht unmöglich!
    Qualität und Dienstleistung läßt sich Bofrost* zu Recht bezahlen.
    Und wenn wir schon bei den Preisen sind. Gestern war ich in einem Supermarkt und habe mir den Preis für einen 1 Kilo Beutel Pommes, eines Markenherstellers angesehen. Der ist auf das Kilo gerechnet 4 Cent teurer als Bofrost*. Klar, das ist nicht die Welt, aber dafür liegt die Ware dann erst im Einkaufswagen auf dem Weg zur Kasse, da steht man und anschließend juckelt man nach Hause. Bis die Ware im TK Fach zu Hause liegt vergeht zuviel Zeit. Zeit die an die Qualität des Produktes geht. Weng bezahlen und gute Qualität? Schwer möglich…

    Noch ein letzter Satz zu dem Schreiberling oben, der davon spricht, es sei ökologisch sinnvoll Produkte aus der Region zu kaufen. Er hat Recht, ohne Zweifel. Allerdings ist das bei Zitrusfrüchten schwer möglich. Oder wo wachsen in welcher Region im Deutschland Zitronen, Orangen, Clementinen etc…?
    Schaut mal im Winter auf die Obst- und Gemüseauslage, egal ob beim Discounter oder im Supermarkt. Welche Produkte davon finden wir in der Region wieder? Kohl sicherlich, aber den will niemand monatelang essen oder?
    Statt hier also ein Unternehmen wie Bofrost* madig zu machen, hinterfragt mal die ganzen Details, welche da noch offen sind. Im Übrigen stellt dieses Unternehmen auch Arbeitsplätze zur Verfügung. Nicht nur die Verkaufsfahrer, sondern vom Kommisionierer bis zum Einkauf. Da steckt eine unglaubliche Logistik hinter.
    Hinter den Verkaufsfahrern die tagtäglich bei Wind und Wetter dafür sorgen, das die Kunden ihre hochwertigen Produkte bekommen, stecken tausende von Arbeitsplätzen, damit diese Maschinerie überhaupt funktioniert.
    Nicht immer nur das negative sehen, sondern über den Tellerrand blicken und auch die positiven Aspekte erkennen…

  5. Die Argumente sind teilweise etwas komisch dargestellt.
    Ich bin nun schon einige Monate Kunde bei Bofrost und habe schon einiges ausprobiert.
    Gemüse ist dort auf jeden Fall zu empfehlen, sofern kein Supermarkt in der Wohngegend ist, man wegen Arbeit oder wegen kleinen Kindern nicht die Zeit zum einkaufen hat oder weil man selber nicht mehr einkaufen kann (Senioren, Behinderungen, usw).
    Jedoch ist das größte Problem der Preis.

    Ich geb da mal Beispiele um das zu verdeutlichen (Preisstand 11.08.2015):

    Himbeeren
    Selbstpflücken 4,20 Euro für 1000g (http://www.chefkoch.de/forum/2,9,93378/4-20-fuer-ein-Kilo-Himbeeren.html)
    Edeka Supermarkt: 2,99 Euro für 750g (3,99 Euro pro Kilo) (http://www.supermarktcheck.de/product/81013-edeka-himbeeren)
    Bofrost: 8,95 Euro für 1000g (neuer Katalog, Seite 33)

    Kringel Pommes für den Backofen
    Edeka Supermarkt: -,88 Euro für 750g (1,17 Euro pro Kilo) (http://www.supermarktcheck.de/product/82669-edeka-backofen-frites)
    Bofrost: 2,95 Euro für 1200g (2,46 Euro pro Kilo) (neuer Katalog, Seite 37)

    1 Pizza Spezial
    Edeka Supermarkt: 2.22 Euro für 400g (5,55 Euro pro Kilo) (http://www.supermarktcheck.de/product/76623-lorenzo-pizza-)
    Bofrost: ca 4,- Euro für 370g (10,74 Euro pro Kilo) (neuer Katalog, Seite 104)

    TK Donauwelle – 6 Stück
    Edeka: 2,99 Euro für 550g (5,44 Euro pro Kilo) (http://www.supermarktcheck.de/product/25573-coppenrath-wiese-cafeteria-fein-sahnig-)
    Bofrost: 8,95 Euro für 570g (15,70 Euro pro Kilo) (neuer Katalog, Seite 118)

    Bourbon Vanilleeis
    Edeka: 2,49 Euro für 2200ml (1,13 Euro pro Liter) (http://www.supermarktcheck.de/product/74768-edeka-mibell-eiscreme-)
    Bofrost: 5,50 Euro für 750ml (7,33 Euro pro Liter) (neuer Katalog, Seite 118)

    Fazit: Wer bereit ist einen bis zu 3x so hohen

  6. Ist ja alles gut und schön. Ich sehe doch aber nicht ein, das ich noch ein Fahrer mitfinanzier!!!!
    Ich fahre mit dem Auto zum Supermarkt. Der ist acht Kilometer weg. Mein Auto braucht 7 Liter.
    Das sind hin und zurück 14 Liter. Also sind das 21 Euro Benzin.
    Das habe ich also schon mal gespart!!!!!

    Nachdenken bitte vor dem Einschalten des Gehirns!!!!!

  7. Frostmann! Bitte mache die Spam-Rechenaufgaben etwas schwerer oder nehme die Mehrfachverwendung von !!!! in den Spamfilter auf! 🙂

  8. Rolf Frostmann,
    zu sagen der Preis ist kein Argument ist falsch.
    Der Preis ist allein deshalb schon ein gewichtiger Einwand – weil immer wieder vorgebracht.

    Wenn auch der eine oder andere Mitarbeiter von bofrost* nie ein Buch der „Betriebswirtschaftslehre“ in der Hand hielt – der Preis ist stets Bestandteil von Vertragsverhandlungen, und damit auch ein Argumentationsmittel. Letztendlich kommt in dem Preis – bei einem fairen Geschäft – der Gegenwert der Ware zum Ausdruck.

    Ich gebe Dir und deinen Kollegen ein ganz einfaches Gegenargument zur Hand, hast Du es wieder einmal mit einem „Preisreiter“ zu tun:
    „Frau Maier, wir (bofrost*) waren noch nie in einen Lebensmittelskandal verwickelt. Schauen Sie sich um und erinnern Sie sich, die Entscheidung für uns – fällt Ihnen dann leicht. Gleichgültig wie sie alle heißen – von denen ist kaum einer sauber. Verlangen wir für unsere Lebensmittel weniger Geld, müssen auch wir ab- und zu – Pferdefleisch verkaufen“.

    Wenn Du sinngemäß so agierst, sparst Du dir Luft. Du musst keine verzwickten Kfz-Verbrauchskosten berechnen, oder sonstige langatmige Ausführungen anstellen.

    __________________

    Sicher gestattest Du die Frage: Bei 100 verteilten Katalogen, ergeben sich im Schnitt – wie viele Neukunden? Von den Neukunden werden wie viele Stammkunden?

    • @Otto Normalverbraucher:

      Wie gesagt, Bofrost ist ein Luxusangebot, für Leute, die gerne etwas mehr ausgeben, damit sie nicht selber einkaufen müssen oder halt die Personen die das körperlich nicht können.
      ‚Nachteil ist nur das Bofrost zwar eine große Produktliste hat, aber wenn der Invalide, der nicht mehr zum Supermarkt kann, ein Päckchen Kaffee haben will, dann kann auch der Bofrost Verkäufer nicht helfen.
      Unser Supermakt, ein Markant, bietet an, das man per Telefon etwas bestellt und dann wird es geliefert für Ladenpreis der Produkte plus ich glaub 3,50 Euro für die Lieferung.
      Kann mir also keiner Sagen das die doppelt bis dreifachen Preise alleine davon kommt, das man die Produkte verarbeiten, verpacken, lagern und liefern muss, denn das ist bei dem Zeug im Supermarkt auch nicht anders.
      Denke die Kosten gehen größten teils auf Verwaltungskosten, Verkäuferprovision (sofern es die gibt), individuelle Verpackungsgestaltung und geringe Stückzahl bei der Ankauf der Waren vom Hersteller.
      Nebenbei sind die Bofrost Wagen sicher keine Spritsparer, immerhin werden die Wagen nicht aktiv gekühlt und müssen dementsprechend starke Isolierung und Kälteelemente herumfahren (denke mal nicht das die Waren alleine die Kälte halten, der Wagen hat sicher sowas wie „Kühlakkus“ eingebaut) und viel Gewicht brauch viel Sprit.
      Ein Liefer-LKW kann mehrere Tonnen Material transportieren, mehr als ein Bofrostwagen überhaupt tragen kann (in solche Trailer passen teilweise zwei Bofrostwagen hintereinender rein), damit ist der sicher einiges effizienter.

  9. Ich kaufe nie Lebensmittel ein, und gegessen wird was meine Frau auf den Tisch bringt.
    Von daher kann ich über die Preisgestaltung am Markt kaum etwas sagen. Den Unterschied merke ich aber sehr wohl, und zwar auf der Zunge und im Gaumen. Sonderbar, trotz ihrem Einkaufsverhalten kommt meine Frau mit ihrem Haushaltsbudget zurecht.

  10. Zu den neuen Erweiterungen (ich hätte sie eher als Update drunter gepackt das man sie bessr vom alten Text trennen kann), das mit dem Transport kenne ich.
    Es ist wichtig das die Kühlkette möglichst nicht unterbrochen wird, aber die Verpackung ansich hat schon ein Problem.
    Tüten in denen das Produkt zusammen mit Luft gelagert wird kann dafür sorgen das der Inhalt dehydriert und sich dann der im Bild gezeigte „Tütenschnee“ bildet.
    Dieser entsteht aber oft nicht durch den Kunden, sondern durch falsche Lagerung es Lieferanten oder durch zu lange Lagerung in den Kühlteken.
    Am besten sind immer Verpackungen die wenig Luft haben.
    Ein Stück Fisch z.B. bekommt in einer tüte oft Gefrierbrand, das heist das Fleisch trochnet stellenweise aus, aber eine Vacuumverpackung wie sie z.B. bei Lachs genutzt wird verhindert das.

    Was ich leider bei Bofrost bemängeln muss ist die Qualität.
    Hier ein paar Sachen die ich mir gekauft hab, die ich nicht als gut einstufe:

    Milchshake Vanillie und Schoko
    So gesehen nur konzentrierte Eiscreme, die mit Milch oder laut Verkäufer auch mit Wasser aufgefüllt werden, dann umgerührt werden und dann ein leckerer Milchshake wie bei MC Donalds entsteht.
    Bei meinen Zubereitungen stellte ich fest das die zugegebene Milch, bzw das enthaltene Wasser der milch in großen eiskristallen an der Masse festgefrohren ist.
    Der Verkäufer sagte mir ich soll den Shake erst antauen lassen bevor ich was reinkippe.
    Zudem ist der Vanilleshake eine weiße Masse, die an billiges Vanilleeis mit Aroma erinnert, was bei MC Donalds auch so ist nur ohne beim Rühren umgeknickte Strohälme, Strohälme mit scharfen Kanten am Löffelteil und dicken Eiskristallen.
    Wenn man das Zeug mit einem Mixer rührt, dann kommt ev was essbares bei raus.

    Stieleis mit diversen Fruchthüllen
    Das Eis selber sieht aus wie das im Milchshake und taut beim essen in Rekordzeit auf, so das einem entweder das eis auf die Hände läuft oder beim essen das halbe eis abbricht, da hat Langnese mit ihrem Split ein besseres Produkt.

    Orangensaft
    Am Herstellungsort produzierter Orangen-Direktsaft mit kräftigen bittergeschmack aus den Ölen der Schale, die ev mitgepresst wird, ansonsten nix besonderes.
    Naja, mal abgesehen das der Liter bei Bofrost 6,50 Euro Kostet und im Supermarkt 2,99 Euro (Markant) und das bei selber Qualität.

    Noch zur Info, ich will Bofrost nicht schlecht reden, bin aber auch nicht so ein Fan wie die Leute die Apple sogar für ne Tasse mit dem Firmenlogo 100 Euro zahlen würden (Fanboys).

    • „Naja, mal abgesehen das der Liter bei Bofrost 6,50 Euro Kostet und im Supermarkt 2,99 Euro (Markant) und das bei selber Qualität.!

      …Du hast fünf Finger an einer Hand, schau` sie an. Alle sind sich ähnlich, und doch sind sie nicht gleich!

    • Ein Tipp von mir, man provoziert nicht mit einem seitenlangen Aufsatz. Die Provokation erfolgt mit wenigen Worten, je weniger umso effektiver.
      z.B. so: Dein Kommentar erinnert mich an die frische Hinterlassenschaft eines Straßenköders, in die ich heute getreten bin.

      • @Otto Normalverbraucher:

        Ich provoziere nicht, den Provokationen sind nur dafür da die andere Person zu ärgern oder schlecht zu reden.
        Ich konzentriere mich da lieber auf Fakten und die behaupte ich nicht nur, ich suche nach Quellen die das bestätigen.
        Und die weithin verbreitete Meinung ist: Tolle Qualität, zu hoher Preis.
        Und heutzutage schauen viele auf das wenige Geld das sie in der Tasche haben und kaufen lieber beim Discounter, wo die Ware meist genauso gut ist.
        Angetaute Ware oder Tütenschnee merkt man meist schon wenn man die Tüte in die Hand nimmt, denn Angetautes ist in Klumpen in der Tüte und Tütenschnee fühlt oder hört man, wenn man die Ware durch die Tüte drückt.
        Sowas wie auf dem Bild hat man eigentlich nur wenn die ein paar Jahre übers Haltbarkeitsdatum sind und Transport bei Temperaturen von 30°, da geht man entweder einkaufen, wenn es kühler ist oder nutzt eine simple Kühlbox oder eine Isoliertasche.

        • „Veräppelt“? Bizarre Klage gegen kleines Weingut im Spessart
          „Äppler“ gegen „Veräppelt“.
          So ungefähr ließe sich der bizarre Rechtsstreit verkürzen, den ein Frankfurter Apfelweinriese (Possmann) gegen ein kleines Weingut im Main-Spessart-Kreis (Al­te Graf­schaft) führt. Dabei gehört schon viel Fantasie dazu, „Äppler“ mit „Veräppelt“ zu verwechseln …
          (Dazu äußerte sich ein Sachverständiger: „Dabei gehört schon viel Fantasie dazu, „Äppler“ mit „Veräppelt“ zu verwechseln …denn der, aus dem Spessart – der schmeckt.)

          Ich möchte „Äpelwoi“ ja nicht unbedingt als ein Lebensmittel bezeichnen, aber eines möchte ich damit tun – Qualitätsunterschiede aufzeichnen.

          Übrigens: Für deinen nächsten Einkauf. Du kannst auch Eier von „Bayernei“ einkaufen, diese bekommt Du auch sooo schön billig. Kaufe aber eine Großpackung Toilettenpapier dazu!

        • Mit welchem Gegenwert lässt sich „Hanseatisches Kaufmannsdenken“
          beziffern? (Ich habe nicht die geringst Lust Dir zu erklären, was unter vorstehenden Begriff zu verstehen ist. Google hilft!)

          Ich kann dir sagen, was es mir Wert ist – einen Lieferanten von Lebensmittel zu haben, dem ich Vertrauen kann. Du kannst es auch nachlesen indem Du einen Katalog von bofrost* zur Hand nimmst. Der Wert für jeden einzelnen Artikel ist darin zu finden.

          Nachtrag: Gerade lese ich bei T-Online: Penny weitet Käse-Rückruf aus

    • Noch einen Nachtrag, zur „gleichen Qualität“.
      Volvo baut ein Fahrzeug mit der Bezeichnung S-Klasse (S80), Mercedes baut bekanntlich auch eine S-Klasse. Zwischen den Spitzendmodellen liegen locker 50.000 und mehr Euro an Preisunterschied.

Lies bitte vor dem Kommentieren meine Kommentar-Spielregeln.

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