Mikrowellen-Pommes

pommes frites

Bofrost hat leckere Pommes-Frites im Angebot, die in der Mikrowelle zubereitet werden können.
Ich sag’s gleich vorneweg: Frisch gemachte Pommes sind durch nix zu ersetzen, weder durch Backofen-Pommes, noch durch Mikrowellen-Pommes.
Aber jetzt kommt das Aber:

Aber, wenn man mal eben auf die Schnelle für sich selbst oder ein Kind eine Portion Pommes machen möchte, dann gibt es nichts Besseres als die Mikrowellen-Pommes.
Mal ehrlich: Man muß die Schale nur in der Mikrowelle erhitzen, die Pommes etwas salzen und schon sind sie nach rund 6 Minuten fertig.
Ohne großen Fetttopf, ohne Backofen, ohne was.

Neulich ist mir eine Küchenpanne passiert, ich wollte für meine Frau und mich Schnitzel und Kroketten machen und habe die Kroketten im Backofen vergessen. Sie waren dann ungenießbar schwarz …
Kurze Panik, dann die ein Blick in den Tiefkühlschrank: Es waren noch zwei Portionen Mikrowellenpommes da. Die habe ich dann eben nacheinander gemacht und schon 8 Minuten später hatte ich die Situation gerettet.

Nun höre ich aber ab und zu, daß Leute bei der Zubereitung dieser Pommes einiges falsch machen. Dabei steht alles auf der Packung drauf.
Bei 900 Watt 4 Minuten Karussell fahren lassen, aber bitte nur die Pappschublade mit den Pommes, nicht die ganze Packung!
Dann kurz mit etwas Salz bestreuen und den Schieben mal eben in die Papphülle zurückstecken, alles gut durchschütteln.
Durch das Schütteln lösen sich die Pommes voneinander und werden auch gut mit dem Salz gewürzt. (Wer will kann neben Salz auch eine Prise Paprika nehmen).
Dann den Schuber wieder aus der Hülle raus und die Pommes noch zwei Minuten stehen lassen. Das ist wichtig, weil sie jetzt erst knusprig werden.

Ist die Mikrowelle nicht so stark, muß man die Zeit des Rundendrehens etwas verlängern. Das können bis zu 6:30 Minuten werden!
Da muß man dann ein wenig herumprobieren.

Ich finde die Pommes dafür, daß sie in der Mikrowelle gemacht werden, exzellent.

Kann ich nur wirklich jedem empfehlen.

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Zugegebenermaßen kenne ich die Mikrowellenpommes von Bofrost nicht. Allerdings finde ich, Pommes sind wirklich eine der Sachen, die so unglaublich einfach und schnell selbst zu machen sind. Man heizt die Fritteuse vor während man die Kartoffeln schält, drückt diese dann durch einen Pommesschneider (wirklich Gute gibt’s für unter 20 Euro) und frittiert die Stäbchen anschließend für 8 bis 10 Minuten (das berühmte Zweimal-Frittieren mit abkühlen lassen bringt meiner Meinung nach nicht wirklich viel, auch wenn alle darauf schwören). Zeitaufwand bei 10 Kartoffeln (ca. 1,5 kg): 20 Minuten. Kostenpunkt (Energie & Fett anteilig berechnet): 2 Euro. Geschmack: Unbezahlbar.
    Demgegenüber steht bei den Mikrowellenpommes ein Preis von 13,50 Euro bei einer Zeitersparnis von grademal 14 Minuten und einem Geschmack, den Du selbst als nicht gleichwertig beschreibst.

    Früher (TM) habe ich auch des Öfteren Tiefkühlpommes gemacht, aber wenn man sich das mal überlegt, ist es echt unsinnig – gerade bei normaler TK-Ware, für die man ja ohnehin die Fritteuse vorheizen muß, da ist dann auch noch die Zeitersparnis genau Null.

    Randnotiz: Beim recherchieren zu diesem Beitrag ist mir aufgefallen, wie unfassbar günstig die normalen Tiefkühlpommes bei Bofrost sind. Knapp 3 Euro für 1,2 kg ist wirklich sehr gut. Normale Markenpommes kosten für gewöhnlich über 3 Euro pro Kilo (online gefunden: McCain im Rewe).

  2. Dummerweise haben beide recht: Wenn du von der Nachtschicht heim kommst und Vitamine brauchst sind Micro-Pommes und portionierbare Currywurst von bofrost schwer zu schlagen! Da schnitz ich nicht mehr an einer Kartoffel rum.
    Andererseit sind so richtig tolle selbstgemachte Steakhousefries auch genial. Da brauch ich auch keinen Pommesschneider und das zweimal fritieren mach auch Sinn, sonst sind die Dinger innen roh!
    Und einen Vorteil haben die „normalen“ Bofrost-Pommes in jedem Fall, diese kleinen Fitzel die man aussortieren muß, nach dem backen gibt es nicht!

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