Minus 31 Grad ist zu viel!

Ich komme gestern zu einem Kunden, ein älterer Herr von über 80 Jahren. Der Mann versorgt sich noch weitestgehend alleine.
Er bestellt aber immerhin online. Trotz seines Alters beherrscht er seinen PC richtig gut.
Da er nicht gut zu Fuß ist, hat er mich gebeten, bei meinem Besuch ans Küchenfenster zu klopfen. Er gibt mir dann den Schlüssel raus und ich kann zu ihm in die Wohnung.

Dort zeige ich ihm dann unsere Angebote und Aktionen und hole dann die bestellten Sachen. Die lege ich ihm einzeln kurz zur Begutachtung vor, das möchte er so und das finde ich auch richtig so.
Dann räume ich ihm die Waren in seinen Tiefkühlschrank.

Gestern sah ich, daß der Schrank auf -31°C eingestellt war.

Ja, draußen sei es doch jetzt so warm, da müsse er doch den TK-Schrank entsprechend tiefer einstellen.

Das ist aber falsch!

Die Kühlgeräte haben eingebaute Thermostate und regeln ihre Temperatur selbsttätig.
Eine sehr gute Temperatur fürs Kühlen sind 7 Grad plus und für das Gefrieren sind 18 Grad minus ideal.

Ja, sagte der Mann, sein Gerät habe aber extra eine Superfrost-Stufe. Die sei doch für den Sommer.

Nein. Die Superfroststufe ist dafür da, wenn man viele vorher nicht eingefrorene Sachen schnell gefrieren möchte.
Wenn man beispielsweise sehr viel Obst oder Gemüse aus dem eigenen Garten eingefrieren will, schaltet man die Superfroststufe hinzu. Sie verhindert, dass die „Wärme“ der eingebrachten neuen Lebensmittel das Gefrieren zu sehr in die Länge zieht.
Schon nach kurzer Zeit kann man aber die Superfroststufe wieder abschalten.
Jedes Grad unterhalb der oben empfohlenen Temperaturen verbraucht unnötig Energie!

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