Mr. Frost – Rolf Frostmann under cover

Jetzt hat mein Frostmann-Blog so einen großen Zulauf, da freue ich mich ganz doll drüber.
Gestern berichtete ich ja über den Film, der jetzt in die Kinos kommt, „Arschkalt“ heißt der. Und der Protagonist arbeitet bei der fiktiven Firma „Mr. Frost“. Offenbar kommen aber viele Leute mit der Suchanfrage nach „Mr. Frost“ hier auf mein Weblog.
Und da gucke ich dann so durch meine Logfiles und stelle fest, soweit man das feststellen kann, vieles kann man da ja nur vermuten, daß auch die Damen und Herren in Straelen, wo die Firmenzentrale ist, ab und zu mal hier vorbei schauen.
Ich sach ma‘: „Guten Tag und Gut Frost, liebe Kollegen und Kolleginnen!“
Wahrscheinlich werden die gerade Akten wälzen und versuchen herauszufinden, welcher ihrer über 4.000 Verkaufsfahrer wohl Rolf Frostmann sein könnte.
Ich kann nur so viel sagen: Nicht bei „F“ gucken, ich heiße hinten nicht wirklich so! 🙂
Hier ein paar Tipps: Ich bin im Süden Deutschlands, ganz in der Nähe von Hamburg. Ich fahre einen Iveco, oder war es doch ein Mercedes, ich muß mal nachgucken gehen.
Ach so: Ich schreibe nie während der Arbeitszeit, nur in den Päuschen und ansonsten brav zu Hause. Auch wenn die Artikel hier tagsüber erscheinen, bin ich trotzdem brav in meinem Gebiet und versuche die Planvorgaben überzuerfüllen.
Nee, ich tu ja nix Böses und der Rest ist Meinungsfreiheit.
Ich bin doch gerne bei Bofrost*, wenn da nicht diese verflixte Bürokratie wäre. Also das kann man mal mit Fug und Recht sagen, daß es in unserem Laden zugeht, wie auf einer kaiserlichen Behörde. Was da an Zettelkram und Formularen existiert, das geht auf keine Kuhhaut. Man redet ja allenthalben davon, daß mit der weltweiten Verbreitung der IT (früher sagte man EDV) allmählich das papierlose Büro Einzug halten würde. Ha! Aber nicht bei Bofrost*! Ich glaube fast, die verarbeiten alles elektronisch und drucken es dann komplett auf Karteikarten aus. Vielleicht dauert deshalb manches so lange? Am Niederrhein ist es ja oft regnerisch und feucht, da vermehren sich Schnecken zum Beispiel besonders gut.
Genug gelästert! Wir Verkaufsfahrer sehen ja, wie sehr man sich seit geraumer Zeit bemüht, das Unternehmen modern auszurichten. Da wäre mal z.B. das neue Entlohnungsmodell zu nennen. Ich finde es grandios, daß man jetzt quasi am Ende des Tages sehen kann, wieviel man als Einzelner verdient hat. Schon am Monatsanfang sehe ich, was finanziell möglich ist, wenn ich „reinhaue“. Das ist zum Beispiel mal ne echte Verbesserung.
Jetzt noch luftgefederte Sitze in die Karren, dann wird das was! 🙂

4 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Hah, papierloses Büro, davon wird doch schon seit 25 Jahren erzählt, alles Lügenmärchen. Bei uns gibt es immer mehr büroloses Papier seit die Computermenschen hier EDV eingeführt haben. Die Wichtigkeit eines Abteilungsleiters wird an den ausgedruckten Papierstapeln gemessen, in Kilogramm. Irgendwann bricht da mal der Fußboden durch und die ganzen Abteilungsleiter landen alle im Keller!

    • @Bürotante:

      Hah, papierloses Büro, davon wird doch schon seit 25 Jahren erzählt, alles Lügenmärchen. Bei uns gibt es immer mehr büroloses Papier seit die Computermenschen hier EDV eingeführt haben. Die Wichtigkeit eines Abteilungsleiters wird an den ausgedruckten Papierstapeln gemessen, in Kilogramm. Irgendwann bricht da mal der Fußboden durch und die ganzen Abteilungsleiter landen alle im Keller!

      Yeah!

Lies bitte vor dem Kommentieren meine Kommentar-Spielregeln.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Unterstütze mich bitte durch Dein Like!schliessen
oeffnen