Nur ein kleines Eisfach

Ein Leser schreibt mir:

Mein Onkel hatte mal Eismann probiert, es hatte ihm aber überhaupt nicht zugesagt und er hatte es nach 2-3 Bestellungen wieder „gekündigt“. Ich weiß leider nicht genau, was er bestellt bzw. probiert hatte. Danach habe ich ihm von Bofrost zum Probieren mal je 2 Brötchen (fr. Landbrötchen und Vollkornbrötchen) sowie einen Flammkuchen gegeben und er fand alles hervorragend. Er wollte jetzt auch in den kommenden Monaten mal Bofrost probieren. Er hat aber leider nur ein relativ kleines 3* Eisfach und somit begrenzte Lager- bzw. Bestellkapazitäten.

Das kenne ich nur zu gut.
Viele Leute haben nur eine sehr begrenzte Kapazität, um tiefgekühlte Lebensmittel aufzubewahren.
Aber dennoch sind sie Kunde bei mir.

Wie geht das?

Nun, niemand sagt, daß man Bofrost-Produkte lange aufbewahren und tiefkühlen muß.
Frau K. zum Beispiel kauft bei mir immer für rund 55 Euro ein. So etwa alle 3-4 Wochen bin ich bei ihr.
Sie hat nur ein Eisfach im Kühlschrank.

Am Anfang sagte sie, daß sie gar keinen Platz hat.
Dann haben wir uns gemeinsam das Eisfach angeschaut. Erstens war es vollkommen vereist, sodaß schon wegen des dicken Eispanzers nicht reinpaßte. Zweitens war da der Eiswürfelbereiter drin.
Ich fragte sie, wie oft sie Eiswürfel benötigt. Antwort: „Eiswürfel? Ich? Nie!“
Also raus mit dem Ding, das Eisfach abgetaut und schon konnte sie eine kleine Menge TK-Lebensmittel lagern.
Das reicht für beispielsweise 1 Beutel Fischstäbchen, Spinat und drei kleine Beutel Gemüse.

Das langt der Frau als kleiner Vorrat die ganze Zeit, bis ich wieder komme.
Darüberhinaus kauft sie für den sofortigen Verzehr.
Sie nimmt oft 4 Pizzas. Eine ißt sie gleich am Tag der Lieferung, die anderen an den darauffolgenden Tagen.
Die Pizzas hebt sie im Kühlschrank auf, wo sie noch über Tage halbgefroren sind, was der Qualität und Haltbarkeit überhaupt keinen Abbruch tut.

Und so machen es viele Kunden. Sie kaufen mehr, als in ihr TK-Gerät paßt. Vieles davon essen sie am Liefertag oder in den folgenden Tagen. Klappt wunderbar.

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Dann stell ich mal eine Frage die ich mich meinem Verkaufsfrager so nicht zu fragen traue:

    Ab welchem Einkaufswert lohnt sich denn der Aufwand / Einsatz für den Fahrer überhaupt? Ich könnte mir vorstellen, das dies noch etwas auf die Begebenheiten ankommt. Also ich wohne nicht im 8. Stockwerk eines Hochhauses, sondern in einem kleinen Einfamilienhaus. Er kann hier direkt vor der Tür parken und muss sich hier nicht lange aufhalten. Aber mir das in die Truhe packen soll er das schon! Ich bekomme die Sachen selber nicht so einsortiert.

    Ich bestelle meistens für 25 bis 30 Euro und mein Manfred sagt ich sollte lieber mehr und dafür seltener bestellen. Also länger lagern. Den Platz hätten wir ja. Ich denke nur das wir die Übersicht verlieren, was in der Truhe ist, wenn wir nur noch alle 2 Monate anstatt wöchentlich bestellen.

    Aber ich will den Fahrer auch nicht zu viele Umstände bereiten. Wie siehst du das? Sind 25 Euro Auftragswert in Ordnung oder sollte ich tatsächlich lieber alle 8 Wochen für sagen 200 Euro bestellen um den Fahrer zu entlasten?

    Was ist für die Schmerzgrenze für die sich der Weg noch lohnt? Für wie viel Euros kaufen andere Kunden im Schnitt ein?

  2. @Käthe:
    Also wenn 25€ Auftragswert nicht in Ordnung wären, stimmte etwas nicht im Geschäftsmodell von bofrost.

    Und auch der älteren Dame im 8. Stock zwei Päckchen Fischstäbchen vorbei zu langen kann sich lohnen, wenn man in den Stockwerken noch zwei Kunden hat! Dagegen werden 12km hin und auch zurück für 40€ weniger Freunde verursachen.

    Und es ist tatsächlich so, bei großen Mengen verliert man den Überblick!

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