Es klappert bei Bofrost-TV

Bofrost-TV ist eine Internetseite nur für Bofrost-Mitarbeiter. In mittlerweile etwas unregelmäßigen Abständen flimmern dort auch TV-Sendungen mit Neuigkeiten über den PC-Bildschirm. Ansonsten ist dort seit einiger Zeit ein Infoblog zu finden.
Und wenn das bisher nur sporadisch mit Inhalten gefüllt wurde, so klappert und rappelt es da derzeit gewaltig im Karton.

Die Neuerungen im Unternehmen, Stichwort italienisches Modell, sorgen dafür, daß ein hoher Informationsbedarf seitens der Mitarbeiter besteht, den die Firma nun endlich auch mal zu stillen versucht.

Gut so, wurde aber auch Zeit!
Dieses Nicht-genau-Bescheid-wissen und Nicht-wissen-was-da-kommt hat mich und viele Kollegen doch schon ziemlich verunsichert.

Ich sag ja, ich mach mit, egal was da kommt, ich bin offen für alles. Denn wie heißt es so schön in der Medizin: Wer heilt hat recht!
Und auf Bofrost übertragen hieße das dann: Wer neue Kunden ranschafft und viel verkauft, der hat recht.

Also auf! Her mit den Informationen, Butter bei die Fische!

Ganz schlimm

In den letzten Tagen ging eine Meldung durch die Zeitungen, daß in Norddeutschland in Hackfleischpackungen Nähnadeln gefunden worden sind. Eine Frau hat sich bei der Zubereitung in den Finger gestochen, eine andere konnte gerade noch rechtzeitig eine Nadel in einer bereits zubereiteten Frikadelle entdecken. Gott sei Dank ist nichts weiter passiert.
Außerdem hat man eine verdächtige Frau inzwischen als mutmaßliche Täterin ermitteln können.

Ich finde so etwas ganz schlimm.

Immer wieder hört man ja auch, daß Erpresser damit drohen, in Supermärkten Joghurt, Marmelade oder andere Lebensmittel zu vergiften.

Das Perfide, es werden völlig Unbeteiligte, Unschuldige und Ahnungslose zum Opfer dieser verbrecherischen Machenschaften.

Essen ist wichtig und Essensgenuß ist ein Lebensbestandteil, der uns nicht nur physisch Kraft gibt.
Durch solche Aktionen aber müssen viele Menschen in den betroffenen Regionen Angst haben, bestimmte Produkte zu verzehren.

Kühlkette

Was hören wir nicht immer alles zum Thema Kühlkette und wie wichtig die lückenlose Einhaltung eben dieser Kühlkette ist.
Die Kühlkette, das bedeutet, daß die Waren direkt nach der Zu- oder Aufbereitung in der Fabrik noch schockgefroren werden und nun bis zum Verbraucher in eben diesem gefrorenen Zustand verbleiben.
Die Produkte werden zwischendurch keinen Plustemperaturen ausgesetzt, dürfen niemals antauen usw.

Neben der Kühlkette, bei der es um gefrorenen Sachen geht, gibt es natürlich auch die Kühlkette bei Frischelebensmitteln wie Milch, Wurst, Käse usw.

Da sehe ich dann heute in einem Supermarkt dieses, leider etwas unscharf gewordene Bild:

kuehlkette

Eine Palette mit Lebensmitteln (in diesem Falle Wurst und Aufschnitt) steht ewig lange auf dem Fußboden herum. Kein Mensch kümmert sich um die Ware. Es ist schon Samstag kurz nach 21 Uhr. Um 22 Uhr schließt der Supermarkt.
Ob das Zeug am Montagmorgen immer noch da im Warmen steht?

Gedanken über neuen Besuchsrhythmus, kleinere Verpackungen und Tiefkühlgeräte

Ja, wenn ich mich so recht erinnere, waren es die späten 60er und die 70er Jahre, als die Tiefkühltruhen allmählich Einzug in alle Haushalte fanden. Große Truhen mit unglaublichem Fassungsvermögen.
Die Hausfrauen froren damals vorzugsweise Obst und Gemüse aus dem Garten ein oder selbstgekochtes Essen. Manche froren auch nur saisonal erhältliche Artikel ein, um dann z.B. an Weihnachten Erdbeeren essen zu können.
Damals gab es noch nicht, so wie heute, das ganze Jahr über jedes Produkt.
Ja, damals gab es sogar die hartgekochten, bunten Eier nur an Ostern…

Somit lag Herr Bouquoi, der Gründer von Bofrost, völlig richtig, als er seine Idee, gute Tiefkühlprodukte nach Hause zu liefern, entsprechend ausbaute. Bevorratung war damals das Stichwort, große Packungen waren gefragt, und im Vordergrund stand der Gedanke, die große Tiefkühlruhe so voll wie möglich zu bekommen, um gegebenenfalls dem Angriff der Russen, Aliens oder hungriger Verwandter etwas entgegensetzen zu können.
Außerdem versprachen große Packungen einen gewissen Preisvorteil und man war auch jemand, wenn man am Samstagabend selbst Pommes aus gefrorener TK-Ware zubereiten konnte, das konnte noch nicht jeder, weil noch nicht alle Haushalte mit TK-Geräten ausgestattet waren.
Standard war zu dieser Zeit das Gefrierfach im Kühlschrank und man konnte von Glück sagen, wenn es ein richtiges 4-Sterne (****)-Kühlfach war.
Neben dem obligatorischen Eiswürfelbereiter fand darin oft nur eine kleine Packung Eis und eine Portion Spinat Platz.

Die Tiefkühltruhe war also erstrebenswert, sie hatte ein großes Fassungsvermögen und der Stromverbrauch spielte damals noch eine untergeordnete Rolle.

Inzwischen haben sich die Zeiten gewandelt.
Vorherrscher auf dem TK-Geräte-Markt ist der Gefrierschrank, der auch nicht mehr im Keller, sondern in der Küche integriert ist. Er bietet mit seinen Schubladen bei weitem nicht so viel Platz wie die Truhen und somit ist sein Fassungsvermögen begrenzt.

Als Bofrostmann höre ich tagtäglich die Aussage: “Ich würde ja was abnehmen, aber ich bekomme nichts mehr in den Gefrierschrank.”

Ich helfe mir und den Kunden dann oft, indem ich den Gefrierschrank mal aufräume. Ich opfere also einen Teil meiner begrenzten und wertvollen Zeit dafür, um beim Kunden die Voraussetzung zu schaffen, damit er doch ein paar Artikel abnehmen kann.
Solche Gespräche bzw. Aktionen beginne ich oft mit den Worten: “Wetten, daß da noch was reingeht?” Und dann: “Machen wir einen Deal, wenn ich noch ordentlich Platz schaffen kann, kaufen Sie bei mir auch ein, ja?”

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Was soll ich anziehen, wenn ich mich bei Bofrost vorstelle?

Ich habe am Freitag ein Vorstellungsgespräch bei dem Niederlassungsleiter hier in X.
Nun frage ich mich, was ich zum Vorstellungsgespräch anziehen soll. Wäre da der schwarze Anzug, den ich sonst zu Beerdigungen trage, das Richtige?

Ich würde sagen, nein.
Wenn man eine bestimmte Kleidung nicht ständig trägt, dann wirkt man darin oft auch etwas verkleidet. Und genau so sollte man sich beim Vorstellungsgespräch nicht geben.
Ich habe damals ordentliche Alltagskleidung angezogen und darauf geachtet, daß sie sauber und adrett aussieht. Einen Anzug habe ich extra nicht getragen, weil ich mich ja nicht um einen Job in der Führungsetage beworben habe.

Viel wichtiger ist es, daß man authentisch herüberkommt und ehrlich wirkt. Gekünstelt oder verkleidet sollte man nicht sein.

Ich stelle mir vor, daß die Vorgesetzten eher darauf achten, daß man freundlich, aufgeschlossen und neugierig ist.

Es hat ja keinen Zweck, einen Eindruck zu erwecken, dem man hinterher nicht gerecht wird.

Loomm-Schüsseln

Ist da irgendeinem was aufgefallen? Ich habe in der letzten Woche nicht viel ferngesehen.
Aber mehrere meiner Kunden sagten bei den Loomm-Schüsseln, sie hätten die im Fernsehen gesehen. Da bofrost aber keine TV-Werbung macht, müssen die woanders zu sehen gewesen sein.
Es kann auch keine Fernsehwerbung vom Hersteller oder so gewesen sein. Die Schüsseln kamen wohl in einer Ratgeber-Sendung in einem der privaten Sender vor.

Falls jemand das gesehen hat, wäre ich für einen Tipp dankbar.

Ich habe umgestellt

wordpress-logo-small

In dieser Woche ist eine neue Version meiner Blogsoftware WordPress erschienen. Ich verwende jetzt hier die Version 4.0.
Die Umstellung lief wie am Schnürchen, einige Plugins mußten noch aktualisiert werden, dann war nach kaum 5 Minuten alles upgedatet.
Falls jemandem irgendetwas Komisches beim Umgang mit dem Blog auffällt, kann er/sie mir ja schreiben.

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Bofrost Bratkartoffeln im Backofen?

Eine Kundin erzählte mir heute, sie mache unsere Bratkartoffeln immer im Backofen.

Dazu heizt sie den Backofen vor und schüttet die Kartoffeln auf ein Backblech.

bratkartoffeln-1

Auf dem obigen Bild sind sie etwa 10 Minuten im Backofen, nach weiteren 10 Minuten sind sie gut.
Dann gibt die Kundin sie in eine Pfanne mit Bofrost-Zwiebelwürfeln und würzt die Bratkartoffeln. Mit etwas Margarine durchschwenken bis die Zwiebeln glasig sind. Voila!

bratkartoffeln-2

Sie macht das, weil sie den typischen Bratkartfoffelgestank und die lange Braterei in der Pfanne nicht haben will.

Tipp: Wenn man die Bratkartoffeln bei 190 Grad im Backofen backt, kann man sie dann mit Salz, ganz wenig Zucker und etwas Paprika bestäuben. Kurz die Oberhitze dazu und unter Aufsicht weiterbacken lassen: Fertig sind ganz leckere dicke Kartoffelchips!

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