Warum liefert Bofrost nicht in wiederverwendbaren Glasverpackungen?

Hallo, liebe Bofrostmänner,

wir sind seit vielen Jahren zufriedene Kunden von Bofrost. Aber der Umweltgedanke setzt sich immer mehr durch. Warum liefert Ihr Eure Produkte nicht in wiederverwertbaren Behältern?
Die könnte der Bofrostmann beim nächsten Besuch gespült wieder mitnehmen und ihr gefüllt die dann wieder. Glasbehälter sind beispielsweise unbegrenzt wiederverwendbar.

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Braucht man eigentlich Gewürzmischungen?

Während ich bei einem netten Ehepaar in mittleren Jahren bin, komme ich mit dem Herrn des Hauses ins Gespräch.
„Kauft Ihre Frau auch so viele Gewürze, wie meine?“, erkundigt er sich.
Ich nicke nur.
Daraufhin öffnet er eine Schranktür und ich erblicke die größte Gewürzsammlung, die ich je gesehen habe.

Das Interessante: Die klassischen Gewürze wie Thymian, Oregano, Majoran, Curry, Paprika und Salbei fehlen vollkommen. Es sind nur Mischungen da. Eine Spezialmischung für türkische Hackfleischbällchen Köpfte, eine Mischung für „afrikanisches Lamm“ und eine für portugiesische Suppe.

„Na, was sagen Sie? Braucht man die wirklich alle?“, will der Mann wissen.

Meine Meinung? Nein!
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Creme-Berliner bei Bofrost

Berliner Ballen, so nannten wir sie als Kind, und meinten mit Marmelade gefüllte Hefekugeln, die in Fett ausgebacken wurden.
Eigentlich werden die Berliner erst ausgebacken und danach mit einer Füllspritze gefüllt.
Berliner gibt es auch ohne Füllung (wobei ich nicht verstehe, warum man sowas macht), und mit anderen Füllungen, von Schokocreme, über Vanillepudding bis hin zu Eierlikörcreme usw.

Berliner – Schon Kennedy bekannte sich zu diesem in Fett ausgebackenen Hefegebäck, indem er sagte: „Ich bin ein Berliner!“
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Reibekuchen – Reiskuchen?

Hallo, lieber Bofrost-Mann,

ich esse gerne Eure Reibekuchen. Wir kaufen immer die 25er Packung und essen die auf einen Rutsch zu Dritt.
Die sind superlecker. Allerdings habe ich in der Zutaten-Liste folgendes entdeckt:

Kartoffeln 83%, Kartoffelstärke, Palmöl, Eier, Gewürze (Zwiebeln, Kurkuma), Reismehl, Speisesalz, Weizenmehl, Traubenzucker (Dextrose).

Wenn wir Reibekuchen selberst machen würden, nähmen wir doch nur Kartoffeln. So macht man die doch, oder? Einfach Kartoffeln zerreiben und dann mit der Masse Reibekuchen backen.
Oder sehe ich das falsch? WEas hat das Reismehl da drin verloren? Und wieso tut ihr da Palmöl rein?

Also, das Wichtigste ist ja, daß unsere Reibekuchen Ihnen superlecker schmecken.

Mal abgesehen davon, daß Kartoffeln reinkommen, ist bei Reibekuchen oder Kartoffelpuffern kein Rezept fest vorgeschrieben. Die werden überall ein bißchen anders gemacht.
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Katalogverteiler, so nicht!

Neulich schrieb ich über Frau Boll. Da habe ich gar nicht alles erzählt, was mir an dem Tag passiert war.

Also, ich schrieb zu Frau Boll:

„Frau Boll wohnt in der Sonnenstraße. Der Zugang zum Haus dieser langjährigen Kundin ist aber von der hinten liegenden Broswigstraße.
Dort steht auch mein Bofrostauto.“

So, und deshalb steht mein Auto also auch nicht vor Frau Bolls Haus in Frau Bolls Straße.
Während ich bei Frau Boll bin, das Küchenfenster steht offen, klingelt es unten an der Tür.
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Bofrostmann, überraschen Sie mich!

Frau Boll wohnt in der Sonnenstraße. Der Zugang zum Haus dieser langjährigen Kundin ist aber von der hinten liegenden Broswigstraße.
Dort steht auch mein Bofrostauto.
Bei Frau Boll plane ich immer etwas mehr Zeit ein. Sie ist aber keineswegs eine ältere Dame. Sie ist ungefähr 30-35 Jahre alt und eine wirklich attraktive Frau.
Die Lehrerin ist seit zwei Jahren zu Hause, weil sie sich um ihre drei Kinder kümmert.
Wenn ich zu ihr komme, hat Frau Boll sich noch nie Gedanken über den anstehenden Einkauf gemacht. Entweder sagt sie: „Ach, was gibt es denn Neues?“ oder sie sagt, so wie heute: „Überraschen Sie mich!“

So etwas habe ich gerne. Ich schaue dann im Bestellverlauf nach und schlage ihr aus den Bestellungen der vergangenen Besuche einiges vor. Wenn sie das dann hört, fällt ihr immer auch ein, was sie benötigt: „Ja, das nehme ich“ und „Ach ja, das nehme ich auch noch.“
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Schlacke, Detox, Entschlacken ist das Quatsch?

„Ich mache gerade eine Entschlackungskur“, sagte gestern eine Kundin zu mir.
Ich nickte das freundlich ab und wir unterhielten uns über Gesundheit und das Abnehmen.
Später machte ich mir dann Gedanken darüber.

Was ist Schlacke überhaupt?

Nun grundsätzlich ist Schlacke zunächst einmal eine besondere Form der Asche bei Verbrennungsvorgängen. Die Asche wurde über den Punkt hinweg erhitzt, an dem sie entweichen könnte und liegt nun nicht mehr pulvrig, sondern zäh und klumpig vor.
Diese Schlacke fällt beispielsweise bei Hochöfen oder auch bei Kohleöfen an, und muß entsorgt werden.

Wenn also jemand meint, sein Körper müsse einer Entschlackung unterzogen werden, so glaubt er, daß sich auch in seinem Körper irgendwelche Abbauprodukte oder Stoffwechselreste sammeln, die entsorgt werden müssten.
Viele sprechen auch in diesem Zusammenhang von Detox. Das kommt aus dem Englischen und ist die Kurzform von Detoxination und bedeutet so viel wie: Entgiftung.
Das bedeutet, diese Menschen glauben, ihr Stoffwechsel würde nicht richtig funktionieren und es würden im Körper Reste von irgendetwas verbleiben, die auch noch giftig sind.
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Frau Doktor lässt bitten

Bei einer Kundin öffnet immer die Hausangestellte.
Die sagt dann immer: „Moment, ich frage mal, ob Frau Doktor Sie vorläßt.“

Nein, es ist keine Arztpraxis, sondern ein ganz normales Wohnhaus.
Frau Doktor ist 70 Jahre alt, Witwe und keineswegs Akademikerin. Ihr Mann war Arzt und sie läßt sich mit Frau Doktor ansprechen.

„So, Frau Doktor läßt bitten“, sagt die Angestellte dann, nachdem ich drei, vier Minuten gewartet habe.

Ich sage auch immer brav Frau Doktor zu der Kundin, des Menschen Wille ist sein Himmelreich.

Ich glaube aber, daß diese Generation ausstirbt. Früher einmal war das üblicher, daß Ehefrauen sich mit dem Titel ihres Mannes anreden ließen.
Ja, es gab auch einmal eine Zeit, da wurden Frauen mit dem Namen ihres Mannes angesprochen.
Vor einigen Monaten habe ich eine Postkarte auf dem Dachboden gefunden. Sie stammte aus dem Jahr 1913 und ein gewisser Herbert Bauer schrieb aus einem Kuraufenthalt an seine Frau.
Adressiert war die Karte an „Frau Herbert Bauer“ und die Anrede lautete dann „Liebe Rosa!“

Die Zeiten ändern sich.

Weniger Kunden, mehr Umsatz

Getobt hat er nicht, aber nur mit Zähneknirschen hat mein BVL zugestimmt, daß ich die Zahl meiner Tageskunden reduziere.
Ich habe eine sehr gemischte Kundschaft. Die Älteren sehen in meinem Besuch genau das, was er ist, nämlich einen Besuch. Da ist der Bofrostmann eine Unterbrechung der Eintönigkeit. Das wird zelebriert. Einige suchen erst in meinem Beisein die Bestellung aus dem Katalog zusammen oder lassen sich etwas von mir empfehlen.
Das dauert aber. Und dafür benötige ich mehr Zeit, als mir vom Schnitt her zur Verfügung steht.

Dann habe ich auch junge Familien mit Kindern. Hier tauchen oft Fragen bezüglich der Inhaltsstoffe auf und auch hier brauche ich meine Zeit.
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