Die Sonne muß raus!

Bei uns hat an Ostern die Sonne geschienen, aber kalt war es wie im Winter.
Langsam wird es Zeit, daß die Sonne mal beständiger wird, damit man auch im Garten wieder was machen kann.
Bei uns sieht es noch aus wie Kraut und Rüben. Irgendwie ist es nie lange genug schön, daß ich was geschafft bekomme.

Dabei steht viel an, ich muß den Rasen neu anlegen und einen Teich bauen.

Außerdem liegt vom Umbau noch das eine oder andere an Schutt herum, das beseitigt werden muß.

Ich will jetzt warm!

Denn ich bin jemand, der gerne grillt und der gerne Gegrilltes mag. Der Grill steht jetzt schon so lange unbenutzt herum, es wird Zeit, daß ich den in Betrieb nehmen kann.

Neue Dienstkleidung für die Festtage in der Schweiz

Die Schweizer Kollegen machen es vor, bei uns in Deutschland wird die Festtagskleidung bis voraussichtlich Weihnachten eingeführt.

engel

Durch die Symbolkraft der Engelsflügel soll die Botschaft transportiert werden, daß Bofrostfrauen und -männer hilfreiche Engel im Alltag sind.
Der hellartischockenfarbige Hut soll uns von Postbediensteten und Müllmännern deutlich abgrenzen und dem Ganzen eine freundliche mediterrane Note geben.

Die Anschaffung erfolgt über die Niederlassungen, es werden im Vorfeld Zettel zu Bekanntgabe der Hutgröße ausgelegt.
Bei der Auswahl der Engelsflügel arbeitet Bofrost mit einem deutschen Hersteller aus dem Erzgebirge zusammen, der seit Generationen auf die Herstellung von Engelshaar als Christbaumschmuck spezialisiert ist.
Ralf Neuendackler aus Straelen sagt: “Es konnte ein Material gefunden werden, daß auch beim Führen eines Fahrzeugs und häufigem Ein- und Aussteigen keinen Schaden nimmt.

Die Körbe

Ich schrieb:

“Mal nehme ich den Korb, mal lasse ich ihn im Wagen.
So einfach ist das. Die Wunschvorstellung, daß nun alle Bofrostmänner und -frauen mit diesen Körbchen durch Deutschland rennen, ist vielleicht für die Marketingabteilung eine hübsche Idee, in der Realität sieht das aber anders aus.”

Und dazu meinte ein Kollege:

Hallo Rolf, genau so ist das! Ich geh ja auch schon so langsam auf die Rente zu und wenn mir einer vorschreiben oder mich überwachen sollte, das ich überall den Korb einzusetzten habe, dann wäre die Freundschaft aber vorbei!. Jetzt im Ostergeschäft komme ich fast jeden Tag auf 59 bis 66 Kunden(mit Nachlieferungen und Sonderterminen) Das soll mir erst mal einer vormachen mit dem Korb!!!

Der Korb wird bei ausgesuchten Kunden mitgenommen und aus.
Bei der Übergabe des Osterfolders habe ich jeden Kunden auf das Kabeljau-Rückenfilet hingewiesen und jetzt komme ich mit dem Steinbeisser als Aktionsartikel. Soll ich dem Kunden den Kabeljau wieder ausreden??? Dazu die neuen Kräuterherzen empfehlen dazu ein schönes Dessert dazu einen tollen WeindazuunddieOsterhasenzumSelberbackendazudieSchokoosterhasendazudieEisosterhasenund:
dazudenVorbestellartikelunddazudieInnenseiteansprechenausdemVorbestellprospekt….

Ich krich die Fransen ans Maul!!!
und der Kunde verdreht die Augen und das will ich nicht, und deswegen mach ich da nicht mit!

Grundsätzlich ist ja die Idee mit der Präsentation der Artikel in einem schönen Produktkorb eine gute Sache.
Wie viele andere Kollegen mache ich da z.B. letztes Jahr an Weihnachten gerne mit. Ich mache noch eine Tannengirlande ums Körbchen und ziehe mir sogar eine Weihnachtsmannmütze auf.
Der Korb sorgt ja dafür, daß man mehrere Artikel streßfrei mit zum Kunden nehmen und präsentieren kann.
Man vergißt nichts und hat die Hände trotzdem nicht so voll, als würde man die Artikel alle auf dem Unterarm balancieren.

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Pausen und Unabhängigkeit

Hallo Rolf!

Ich staune das Du sowas wie eine Pause bei bofrost hast. Das habe ich in den letzten 14 Jahren nicht gehabt. Ich wüsste auch nicht wie jemand 7 Kunden die Stunde bedient teilweise bis 12 Kunden die Stunde und zwischendurch noch Zeit hat um Pause zu machen. Ich esse während der Fahrt.

Ich gebe Dir den guten Rat lass dich von der Bofrost Homepage streichen, vorher warst Du unabhängiger.

Hey Guido,
es gibt Tage, und das sind viele, da kann ich keine Pause machen. Das sind die Tage, wo ich große Strecken zwischen den Tourblöcken fahren muß.
Aber wenn ich hier direkt mitten im Herzen des einen Gebietes bin, dann mache ich manchmal sogar zweimal Pause.
Ich kenne es nicht, mich 30 Minuten lang in Ruhe hinzusetzen, wie es Büroangestellte mit fester Pauseneinteilung tun können.
Aber mal eben am Imbiss in Ruhe ne Wurst essen oder zwischendurch am Kiosk mal eine Frikadelle, das geht schon.

Ich habe eine bestimmte Strecke zu fahren, da halte ich fast immer an einem Parkplatz an.
Wenns nicht gerade regnet, muß ich da kurz links rausfahren und zehn Minuten in die Landschaft schauen. Da ist es so schön, daß mir das unglaublich viel bringt, da einfach mal kurz auf der Bank zu sitzen und den Ausblick zu genießen.
Theoretisch müßten mir 10 Minuten fehlen, das ist aber nicht so. Wenn ich diese kurze Auszeit nicht mache, komme ich genau so schnell oder langsam mit dem Rest der Tour durch, wie wenn ich angehalten hätte.
Daraus schließe ich für mich persönlich, daß mir das kurze Anhalten und mal “eben an was anderes denken” so viel Power gibt, daß ich anschließend einfach besser arbeiten kann.

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Ich bin doch nicht Rotkäppchen!

Leider habe ich noch keine Möglichkeit gefunden, ein WordPress-Blog sinnvoll mit Facebook zu verbinden. Zwar werden Teaser zu meinen Artikeln hier im Blog bei Facebook auf meiner Seite dort gepostet, jedoch erfahren die Blogleser so gut wie nie etwas über die zahlreichen Kommentare, die ich bei Twitter und Facebook erhalte.

So schreibt mir ein Kollege:

Hey Frostmann.
Du drehst immer alles positiv. Klar, kannst ja auch nix Negatives über deinen Arbeitgeber schreiben. Aber immer positiv, so ist es in der Realität auch nicht.
Was sagst du dazu, wenn wirklich nachweislich gute Leute bespitzelt werden, der “Motivation” wegen?
In vielen NL ist die Stimmung jedenfalls gerade auf dem absoluten Tiefpunkt. Wie ich gehört habe, war der Auslöser in einer anderen NL war mal wieder das permanente Mitführen des Aktionskörbchens.
Viele Kollegen sind der Meinung, es gäbe zu viele Aktionen auf einmal und dazu noch das Vorbestellprodukt (1516) sind definitiv zu viele Angebote, die den KD verschrecken. Das ist Fakt.
Findest du das ok oder müsst ihr zB keinen Aktionskorb wochenlang vor Weihnachten und Ostern überall mit hin schleppen?

Oder gibt’s dazu schon n Blog

Lg Kollege

Nö, ich drehe nicht immer alles positiv. Ich bin ein positiver Mensch und schon in einem Alter, wo mich nicht mehr alles aufregt.
Seit ich bei Bofrost bin hatte ich immer unter den Kollegen welche dabei, die bei jeder passenden Gelegenheit nur am schimpfen waren. Jede Änderung der Ladeordnung wurde da zu einen Riesenthema gemacht. Die Neuanschaffung von Fahrzeugen, die Einführung des Bobooks, alles wurde diskutiert und meist mies gemacht.
Genau so haben wir Kollegen, die auf jeden Zug jubelnd aufspringen (“Hurra, wir werden jetzt italienisch!”).

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Leckere Nudelsoße mit Gemüse

Ganz überraschend tauchten gestern Abend Deti, Putzi und deren Kinder hier auf.
Putzi hat neuerdings eine Hausstauballergie und darf deshalb nicht mehr Putzen. Gegen Abend kam die Putzfrau und da mußten natürlich alle schnell das Haus verlassen, um nicht zu sterben.
Die Kinder haben jetzt Neurodermitis, die Deti mit homöopathischen Mitteln behandelt.
Er selbst hat nichts, leidet aber unter den Krankheiten der restlichen Familie.

Hunger hatten sie und weil sie ja so praktisch sind, hatte Putzi praktischerweise zwei Pfund Bio-Nudeln mitgebracht.
“Machste halt schnell noch ne Kleinigkeit dazu!”, meinte sie.

Ja klasse. Hähnchen essen die nicht, Fisch wollten sie keinen und Fleisch ja sowieso nicht.

Im Tiefkühlfach lungerte noch ein Beutel Leipziger Allerlei herum.

Also gut:

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An manchen Tagen

…kann ich gar nicht so viel essen, wie ich kotzen könnte.

Ich sitze heute Mittag in einem Imbiss, trinke noch einen Espresso und lese die Tageszeitung.
Obenrum habe ich eine neutrale Jacke an, der Bofrost-Laster steht auf der anderen Straßenseite.

Drei Erwerbslose stehen um einen Tisch herum und trinken. Sie wissen nicht, daß ich der Bofrost-Mann bin.

Der eine, er wird Hans genannt, meint dann: “Da drüben parkt auch wieder sonne arme Sau. Nee, da will ich nich arbeiten, da bleib ich lieber auf Hatz IV.”

Der nächste, er heißt Jochen, nickt: “Jau, die arbeiten rein auf Provision. Kauft denen keiner was ab, haben die abends auch nichts im Sack. Ich kannte mal einen, der hat förmlich gebettelt und immer geweint, dass die Frauen ihm was abkaufen, er würde sonst verhungern.”

Und der Dritte ist auch nicht maulfaul, er wird Dieter genannt: “Und der muß seinen Wagen der Firma abkaufen. Sind alles scheinselbständige Lohnsklaven. Hab mich da mal beworben und die haben gesagt 1200 Euro würde man so im Schnitt verdienen.”

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Top-Arbeitgeber?

Hallo Rolf, heute ging durchs Netz, daß der kleine Mitwettbewerber angeblich zum x-ten Mal Top-Arbeitgeber geworden ist. Mich und die Kollegen regt das auf. Bei uns ist nicht alles Gold und im Moment rumort es ja gewaltig.
Die Zweiwochenniederlassungen fahren jetzt wieder im 3-Wochenrhythmus, und so. Aber es ist doch bei Bofrost tausend mal besser als bei dem anderen Eisdienst. Warum wir der so toll bewertet und wir nicht?

Da mußte ich erst einmal googeln, bis ich die entsprechende Pressemitteilung gefunden habe.

Du kennst doch diese DLG-Plaketten, die sich jede dritte Leberwurst in Deutschland, jeder zweite Honig und jeder fünfte Käse auf die Packung kleben kann? DLG-Prämiert! Das klingt ja toll.
Dabei ist es im Grunde genommen so, daß dieses vermeintliche Gütesiegel massenhaft vergeben wird, an jeden der eine brauchbare Ware vorlegt und für das Siegel vermutlich auch bezahlt

“Die Zeit” schrieb am 2.8.2012 sehr treffend zu diesem Siegel:

Heute finden sich auf Lebensmittelverpackungen mehr Auszeichnungen als seinerzeit an der Uniform von Oberst Gaddafi. Gütezeichen, Prüfsiegel, Qualitätsorden – alle bunt und irgendwie offiziell. Manche dieser Zeichen basieren auf einer strengen Kontrolle, manche belegen bloß das kreative Potenzial der Verpackungsdesigner. Einige sind ehrlich, andere irreführend, viele nichtssagend.

Dann gibt es noch die seltsamen. In diese Kategorie fällt eine Medaille, die in Gold, Silber oder Bronze zahlreiche Produkte adelt, von Milch bis hin zu Gummibärchen: »Jährlich DLG-prämiert«.

Davor sollte man kurz innehalten. Wenn man diese Auszeichnung jährlich bekommt – also jedes Jahr aufs Neue –, was mag sie dann wert sein? Wie streng sind wohl die Kriterien, wenn das schon klar ist? Man kann die Formulierung auch so verstehen, dass ein Produkt die Medaille im nächsten und im übernächstem Jahr wieder erhalten wird. Aber wenn das schon feststeht: Was soll dann der Quatsch?

Man muss dazu wissen, dass die DLG, die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft, ihrer Selbstdarstellung zufolge »eine der vier Spitzenorganisationen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft« ist. Unklar ist, wozu die Branche gleich vier Spitzenverbände benötigt. Die DLG jedenfalls vergibt unter anderem jene Medaillen. Eine Beurteilung der Ware »in lebensmittelrechtlicher Hinsicht« sei mit der Prüfung aber »nicht verbunden«, teilt die DLG mit. Man teste vor allem »sensorisch« (»Farbe, Aussehen, Konsistenz, Geruch und Geschmack«).

Und jetzt schau Dir die Pressemitteilung über die Top-Arbeitgeber mal mit diesem Wissen im Hinterkopf genauer an!

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Das untergegangene Reich von Bananien

Mit viel Pomp und Getöse zog einst der König von Bananien ist das Reich der Gefrosteten ein.
“Ich werde Euch alle entfrosten und in eine schönere Zukunft führen! Gebt mir 14 Tage Zeit, ich werde das schaffen!”, rief der König der jubelnden Menge zu.

Jubelnde Menge? Ja, alle waren begeistert, denn der alte König der Gefrosteten hatte sich schon auf sein Altenteil zurückgezogen. “Jetzt werden wir alle bananisch!” sagte man, und: “Wenn auch wir zum Reich der Bananier gehören, dann wird alles besser!”

Die Zeit verging, die 14 Tage verstrichen und nichts tat sich. Viel neues Essen aus Bananien wurde auf den Märkten im Reich der Gefrosteten angeboten, aber als die zwei Wochen herum waren, fragten immer mehr: “Wann werden wir denn endlich entfrostet?”

Doch nicht einmal das herrlichste aller Gerichte, das köstliche Bananeneis mit Kakaofettglasur-Überzug konnte der König von Bananien den Gefrosteten überreichen.

“Was sollen wir mit dem ganzen anderen bananischen Zeug, wenn wir nicht einmal diese Köstlichkeit bekommen?” fragten sich die Leute.

Und bald schon gingen die ersten auf die Straße. Bananigida nannte sich die Organisation der Aufmüpfigen. Das staatliche Fernsehprogramm veröffentlichte einen tollen Bananien-Bericht nach dem anderen: “Bananien und die Frauen”, “Bananische Volkstänze”, “Mittelalterliche Ziehbrunnen in Bananien” und so weiter.
Doch die Bananigida-Demonstrationen nahmen immer mehr zu.

“Wir wollen Bananeneis!”

“Wir wollen Bananeneis!”

“Wir wollen Bananeneis!”

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