Aktualisiert: Warum ein höherer Preis kein Argument ist

Beim Einkauf aufgetaut und wieder eingefroren: Mißhandelte Tiefkühlkost

Beim Einkauf aufgetaut und wieder eingefroren: Mißhandelte Tiefkühlkost

Ich krame diesen untenstehenden Artikel aus dem Jahr 2012 noch einmal hervor. Eine Kommentatorin hat in einem aktuellen Kommentar die Preise der Bofrost-Produkte als Argument ins Rennen geworfen.
Dabei ließ sie unberücksichtigt, daß es im eigentlichen Artikel gar nicht um die Preise, sondern in erster Linie um Frische ging.
Heute würde ich auch einiges in dem Artikel anders formulieren, aber ich lasse es doch mal stehen und ergänze es weiter unten um die Diskussion rund um den Preis.

Damals schrieb ich:

Mittlerweile bekomme ich einen Würgereiz kurz unterhalb der Kotzgrenze, wenn ich zum dreihundersten Mal im Jahr diese Frage in irgendeinem Portal, Forum oder Frage-Antwort-Dienst lese.
Es kommen dann immer die gleichen Antworten.
Immer mit dabei ist so ein Kasper der wahrscheinlich dafür bezahlt wird, überall im Netz zu schreiben: „Ich kaufe nie bei Bofrost, ich kaufe lieber bei XYZ, die sind besser.“
Völlig unreflektiert und fast immer der nahezu wortgleiche Satz.

Und dann sind dann die vorauseilend gehorsamen Gutmenschen, die immer und sofort schreiben: „TK-Kost? Um Gottes Willen! Ich will frische Produkte mit noch den ganzen Vitaminen drin. Das friere ich selbst ein, mach ich schon seit Jahren so.“

Kann mir mal jemand erklären, wie ein Gemüse, das 3.000 Kilometer quer durch die Republik transportiert wurde, Weiterlesen →

Ich habe meine Kunden erzogen – und die mich

Ich schrieb vor ein paar Tagen, daß ich meine Kunden gut erzogen hätte. Damit meine ich, daß ich über die Jahre, da der Gebrauch von Handys immer selbstverständlicher geworden ist, von fast allen meinen Kunden die Mobilfunknummer habe.
Freundlich danach gefragt, war das nie ein Problem. Dafür haben die Kunden auch meine Nummer, die ich über einen längeren Zeitraum immer vorne mit auf den Katalog geschrieben habe.
Manche Kunden wußten das sofort einzusetzen und schrieben mir beispielsweise SMS, wenn sie an einem geplanten Besuchstermin nicht zu Hause waren. Andere gaben per SMS ihre gesamte Bestellung vorab durch.

Das erleichtert natürlich die Arbeit.

Andere Kunden, die nicht so offensiv mit dem Handy umgehen oder da etwas zurückhaltender sind (ich will sie ja nicht stören), habe ich einfach ein paar Mal darauf hingewiesen, daß es überhaupt kein Problem sei, mich anzurufen oder mir eine SMS zu schreiben.
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Sperre bei den Kommentaren

Da regt sich ein Leser darüber auf, daß seine Kommentare erst in die Moderationsschleife gehen, wenn er kommentiert:

„Dein Kommentar befindet sich in Moderation.“
Die Wahrheit verträgst Du nicht!

Was der Leser nicht (oder vielleicht doch) weiß: Man kann jederzeit jeden meiner Artikel kommentieren, völlig frei und unbeschränkt. Eine Zensur findet nicht statt.
Natürlich werfe ich Kommentare mit beleidigendem, rassistischem, gewaltverherrlichendem oder pornographischem Inhalt ebenso ratzfatz raus, wie Werbekommentare oder Kommentare von Trollen.
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Die große Hitze taut unsere Produkte beim Ausliefern nicht auf

Vor kurzem habe ich über eine blöde Dauerbaustelle geschrieben, die mich dazu zwingt, in einem bestimmten Stadtteil meinen Kühlwagen abseits zu parken und mehrfach zu den Kunden hin und her zu laufen.
Ist ja klar, daß einem das nicht supergut gefällt, aber ich lasse mir deshalb meine Laune nicht vermiesen. Schließlich können die Kunden nichts dafür und haben einen Anspruch darauf, freundlich bedient zu werden.
Ein Leser meinte, es sei ein gewisses Produktrisiko damit verbunden, wenn ich die Ware dann über 300-500 Meter vom Wagen zum Kunden trage, die Ware könne auftauen oder so.
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Ich bin total sauer auf Bofrost

Bofrost-Kunde Fred ist sauer:

Ich bin derzeit sehr sauer auf BoFrost und werde auch die nächsten Monaten nichts mehr kaufen, da die Prämien-Aktion eine Farce ist. Obwohl vom Fahrer zugesagt, kann ich Stand letzten Freitag 31.7. nicht mehr alle Prämien erhalten. Da sammelt man Punkte und am Ende gibt es nichts dafür (z.B. Schneidebrett). Leider ist das nun im 3. Jahr nacheinander passiert, so dass ich schon fast Absicht vermute. Ich finde das Verhalten von BoFrost sehr schade, denn eigentlich sollte es BoFrost nicht nötig haben die Kunden sauer zu fahren. Sind die Prämien nicht lieferbar, könnte sie aber nachbestellt und nachträglich geliefert werden. Aber nicht einmal der Wille ist erkennbar.

Hallo Fred, das darf eigentlich nicht sein. Ich kann Dir versichern, daß da keine böse Absicht dahinter steckt.
Es ist nur sehr schwierig, den genauen Bedarf an solchen Prämien vorher zu ermitteln. Hier muß sich das Unternehmen auf fundierte Schätzungen verlassen. Ob sich aber die Kunden später dann auch wirklich so entscheiden, wie es diese Schätzungen vorausgesehen haben, weiß man nie.

Da gilt beispielsweise ein Artikel als Renner. Man ist davon überzeugt, daß fast alle Kunden ihn haben wollen. Weitere Artikel in dieser Aktion sind eher zur Abrundung da und nicht in so großer Stückzahl verfügbar.
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  • Veröffentlicht in: Ware

Dr. Thomas Stoffmehl jetzt bei der LR Gruppe

stoffmehl-lr

Vor einigen Tagen wurde das Geheimnis gelüftet, Dr. Thomas Stoffmehl, bis dato Sprecher und Mitglied des Beirates bei Bofrost*, wechselt zu LR Health & Beauty.

Auf der Verbandsseite der Direktvertriebler heißt es dazu:

Die LR Gruppe hat vor zwei Jahren eine anspruchsvolle, internationale Wachstumsstrategie eingeleitet, die mit großem Erfolg umgesetzt wird. Zu den Kernherausforderungen zählen insbesondere die Umwandlung des LR Versprechens „More quality for your life“ entlang der Themen Markenaufbau, Innovationsführerschaft, verstärkter Standardisierung des Geschäftsmodells, Digitalisierung sowie der Stärkung der internationalen Präsenz des Unternehmens.

Vor dem Hintergrund der ehrgeizigen strategischen und operativen Aufgaben hat der Beirat der LR Gruppe be-
schlossen, die Geschäftsführung durch die Berufung von Dr. Thomas Stoffmehl zum CEO zum 1. September 2015 weiter zu stärken. Dr. Stoffmehl, 44 Jahre alt, bringt als langjähriger CEO von bofrost* Direktvertriebserfahrung und Know-how im Management eines internationalen Unternehmens mit über einer Milliarde Euro Umsatz mit. In seiner zukünftigen Rolle verantwortet Dr. Stoffmehl die Bereiche Human Resources und Public Relations sowie die Gesamtkoordination.
Die Verantwortungsbereiche der anderen Geschäftsführer Patrick Sostmann, Tilo Plöger, Dr. Andreas Laabs und Thomas Heursen, bleiben im Übrigen unverändert.

Meine Meinung: LR gewinnt einen sehr guten Mann, für Bofrost ist es meiner persönlichen Ansicht nach ein sehr großer Verlust.

Botinchen für Anjas Kinder

botinchen2Manchmal kommt es vor, daß Leute an meine Kontaktadresse oder in den Kommentaren Dinge schreiben, die gar nicht für mich, sondern für das Unternehmen gedacht sind.
Die Leute geben oft einfach Bofrost in die Suchmaschine ein und klicken das erstbeste Kontaktformular an. Da kommen dann Anfragen wie: „Hallo Herr Sande, sie haben meine Erbsen vergessen“ oder „Bitte einen Katalog zusenden an Familie Friedler!“.

Wenn ich das irgendwie zuordnen kann, leite ich solche Mails dann (meist kommentarlos) an das Unternehmen in Straelen weiter.
Die Leute in der Verwaltung sind aber so nett, mir ab und zu Rückmeldungen zu schicken.

Neulich schrieb Anja:

anja schrieb:
hallo frostmann, ich wohne im xxxx-weg 9 in xxx-Stadt und habe jetzt gesehen, dass ihr immer noch die botincheneis im angebot habt. wenn sie das nächste mal in xxx-Stadt sind, wäre es ganz super, wenn sie bei mir klingeln und mir botinchen verkaufen würden. telefonisch bin ich erreichbar unter 0xxxx-xxxx . das wird eine tolle überraschung für meine kinder nach 20 jahren botinchen essen !! schönen gruss anja

Heute bekam ich aus Straelen die Mitteilung, daß Anja ihre Botinchen heute geliefert bekommt.

Freut mich, die Botinchen sind wirklich superlecker!

Die Zukunft von Bofrost – Ich will in den Arm genommen werden

hug_attractive_personJemand schrieb in den Kommentaren, die aktuelle Vorgehensweise von Bofrost sei veraltet. Zahlungskräftige, junge Kunden seien die Zukunft. Kunden, die im Internet alles vorbestellen und dann die Ware vom Bofrostmann oder der Bofrostfrau nur noch entgegennehmen.

Darauf schreibt ein Leser genau aus dieser Zielgruppe:

Kann ich nur bestätigen, bin Ende 20, Student (kurz vorm Examen) und wohne in Singlewohnung. Ich hab zwar (noch) kein Geld, esse aber fast nur Fertiggerichte (alleine kochen lohnt sich einfach nicht) und mir schmecken die Bofrost-Sachen sehr gut.

Ich will aber weder Empfehlungen, noch Angebote noch Kataloge, das hatte mein Fahrer auch nach dem 2. mal gemerkt und nichts entsprechendes mehr gemacht. Auch die regelmäßigen Termine passen mir eigentlich nicht. In der Regel rufe ich immer wenn ich eine Karte hab den Fahrer an, frage wann er 1-2 Wochen später in meiner Nähe ist, mache einen Termin ab, und bestelle dann mein Zeug im Internet. Ich bestelle mein Zeug einfach im Internet, gucke mir dort alles an und gebe dann den vorab telefonisch vereinbarten Termin als gewünschten Liefertermin ein.

Dann klingelt der Bofrostmann, gleich mein bestelltes Zeug in der Hand, unterschreibe die Rechnung und sortiere die Ware in den TK. Ich bin in nicht mal 3 Minuten als Kunde abgehandelt und bestelle meist zwischen 50-100 Euro Fertiggerichte für den nächsten Monat. Ich glaube ich bin damit ein sehr angenehmer Kunde, koste keine Zeit und dürfte überdurchschnittlichen Umsatz bringen :).

Für mich ist Bofrost aber primär Onlineshopping wie Amazon, nur halt mit Lebensmitteln.

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Dauerbaustelle

Die Ortsdurchfahrt durch einen Stadtteil in meinem Verkaufsbezirk ist seit Wochen durch eine Baustelle blockiert.
Mal ist nur die linke Spur befahrbar, mal nur die rechte.
Dabei wandert die Baustelle, bei der vor allem neue Straßenbahnschienen verlegt werden, alle paar Wochen etwas weiter.
Aber genau in diesem Bereich habe ich etliche Kunden.

Da tut sich dann jedes Mal die Frage auf, wo soll ich parken?
Mal eben so in zweiter Reihe und den ganzen Verkehr blockieren? Nein, das kann vielleicht der UPS-Mann, der nach ein paar Sekunden/Minuten weiterfährt.
Aber ich bin ja doch erheblich länger bei meinen Kunden.
Die Parkplätze am Straßenrand sind entweder belegt oder wegen der Baustelle gesperrt.

Also bleibt mir der Kundenparkplatz einer Textilkette. Da ist aber die Einfahrtbreite extrem klein, das heißt sehr, sehr eng.
Außerdem schauen einen die Leute blöd an, weil sie meinen, der Parkplatz sei nur für Kunden des Textilmarktes, ist er aber nicht, ist inzwischen ein allgemeiner Parkplatz.
Ja und dann läufst Du 500 Meter zu den Adressen, klingelst, sprichst mit den Kunden, läufst wieder zurück, um die Ware zu holen und mußt nochmals zu denen und wieder zurück.

Wie gut, daß ich viele meiner Kunden zu guten Handykunden erzogen habe.

Flecken und Pickel auf dem Boden von Edelstahltöpfen

Gestern schrieb ich, wie man Pfannen mit Salz wieder sauber bekommt.
Das ist eine Reinigungsmaßnahme, die man nicht aus Spaß durchführt, sondern um eine gute Pfanne nicht mit harten und kratzenden Gegenständen bearbeiten zu müssen.

Ansonsten ist das nämlich mit dem Salz so eine Sache.

topfboden

Viele kennen das Problem: Auf dem Boden ihrer schönen Edelstahltöpfe entstehen im Laufe der Zeit kleine Pickel und Flecken, sie sich nicht besonders gut entfernen lassen.

Wie bekommt man die weg und wo kommen die her und wie vermeidet man die Flecken?

Die Ursache liegt zumeist im Salz. Kocht man in einem solchen Topf beispielsweise Nudelwasser auf, so gibt man ja zum Wasser Salz hinzu.
Dieses sinkt auf den Boden und kann dort korrosive Wirkungen in Ganz setzen, die sich eben in den besagten Flecken äußern.

Damit diese Flecken gar nicht erst entstehen, sollte man auf den Einsatz von sehr grobem Salz verzichten und das Salz immer erst zugeben, wenn das Wasser aufwallt oder schon kocht.
Durch die Bewegung im Wasser löst sich das Salz schneller auf und bleibt nicht auf dem Boden liegen.

Hat man sich diese Flecken einmal eingefangen, kann man ihnen in Edelstahltöpfen zumeist mit Stahlwolle einem Küchenschwamm vorsichtig zu Leibe rücken.
Sind sie hartnäckiger, kann etwas Sprühöl der Marke WD-40 und dann Stahlwolle ein festerer Küchenschwamm gut helfen. Danach den Topf aber gründlich spülen denn WD-40 schmeckt nicht gut.

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