Jetzt ist Weihnachten

Noch in keinem Jahr war das so deutlich, wie in diesem Jahr.
Was man jetzt nicht an Vorarbeit für Weihnachten leistet, das hat man verpennt.
Weihnachten ist in diesem Jahr bei den Kunden viel präsenter als letztes Jahr. Will heißen, im vergangenen Jahr schien plötzlich und unerwartet jeder quasi von Weihnachten überfahren zu werden.
Dieses Jahr reden die Leute jetzt schon intensiv über das Fest.

Es scheint also dieses Mal nicht so überraschend zu kommen, um es mal flapsig zu sagen.

Gerade deshalb scheint es mir so, als könne man Kunden sehr viel leichter über das Thema Vorbestellungen schon auf das Fest einstimmen. Oder andersherum aufgesattelt: Über diese vorzeitige Einstimmung aufs Fest kann man besser an Vorbestellungen kommen.

Pfft….

Kollege Meckle hat neuerdings tolle Schuhe an.
Er trägt Airmax von Nike.
Da soll ja irgendwie ein Lustpolster Luftpolster für besonderen Gehkomfort sorgen.

Aber wenn er morgens beim Fertigmachen des Wagens neben mir hergeht, höre ich immer, wie seine Schuhe ein Geräusch machen. Es klingt, als ob bei jedem Schritt Luft aus seinem Absatz kommt: Pffft.
Und jedesmal kann man zugucken, wie er, wenn er steht, langsam zischend kleiner wird.
Ob das der Sinn des Luftpolsters ist?

Die ganze letzte Woche ging das so.
Heute morgen saß er mir gegenüber und hatte ein Bein übergeschlagen. Da konnte ich die Aufschrift auf einem seiner Schuhe sehen: NICKE.
Da steht wirklich NICKE mit CK!

Wetten, daß das ein billiges China-Plagiat ist?

Pffffft…..

Arbeitsschuhe

Ich trage fast immer Arbeitsschuhe von Engelbert S.
Jeder, der Berufsbekleidung kauft, kennt wahrscheinlich diese Firma und weiß, welche ich meine.
Ich habe von dort Arbeitsschuhe, die ich viel bequemer finde als andere, die auch noch chic aussehen und trotzdem eine Stahlkappe und all das haben, was modernen Arbeitsschutz ausmacht.
Zugegebenermaßen sind die Dinger aber erst bequem, nachdem man sie ein paar Tage angehabt hat.

Egal, wo ich bisher gearbeitet habe, ich war immer froh, wenn ich mir die Arbeitsschuhe selbst aussuchen konnte.
Heutzutage gibt es ja welche, die sehen aus wie Sportschuhe, die finde ich auch ganz prima.

Welche tragt ihr? Oder tragt ihr nur normales Schuhwerk?

Jetzt mal ehrlich…

…wenn wir Verkaufsfahrer nicht mitdenken würden, würden wir den halben Tag unnötig durch die Gegend fahren.
Notiz an mich selbst: Dringend in der NL darüber sprechen!

Zuerst in den Ort A zu Frau K. Fixtermin! Eilig!
Frau K. weiß nichts von einem Fixtermin und hat es auch nicht eilig, sie ist den ganzen Tag zu Hause.
Dann in den Ort B zu Frau Dr. D.
Sie kann mich vormittags überhaupt nicht gebrauchen, da hat sie Sprechstunde.
Dann wieder in den ersten Ort A und danach wieder in Ort B.

Muß ich mehr sagen?
Wenn ich nicht mit dem Handy meine Tour im Griff hätte und meine Kunden nicht kennen würde, wäre ich den halben Vormittag nur für “Nüsse” durch die Gegend gegurkt.

Die App und die Realität

online-handyIch hätte gerne eine App fürs Handy oder mein Tablett.
Die soll bitteschön nicht so überfrachtet sein und keine übertriebenen Funktionen haben.
Startbildschirm: Übersicht über die Bofrost-Produktgruppen (Beilagen, Fisch, Desserts usw.).
Dann die enthaltenen Produkte mit einem Foto, Kurzbeschreibung (aber wirklich kurz!), Preis und Packungsgröße. Direkt daneben einen Link für alle weiteren Infos, der in einem separaten Browser öffnet. Und ein Kästchen zum anklicken, wenn man das Produkt haben möchte.
Unten sollte es einen Link zum Warenkorb geben und einen “Mein Konto”-Link. Unter “Mein Konto” möchte ich sehen können, was ich zuletzt bestellt habe, was ich am häufigsten bestelle usw., damit ich nichts vergesse.
Ich brauche keine Formulierungen wie “lecker”, “toll abgeschmeckt” oder “feine Komposition”.

Wenn ich meine Bestellung abgegeben habe, möchte ich sofort sehen können, wann der Bofrost-Verkaufsfahrer damit kommt. Und angeben können möchte ich, wann mein Wunschtermin wäre.

Das sagt mir eine Kundin und beklagt, daß die Webseite von Bofrost auf dem PC so überladen sei.
Ich nehme mein Handy raus und rufe bofrost.de auf. Dann zeige ich ihr, daß fast alle ihre Wünsche von der Bofrost-Seite erfüllt werden.
Die Webseite stellt sich nämlich in der Mobilansicht wesentlich aufgeräumter und klarer strukturiert dar. Eine vorbildliche Gestaltung, da sieht man bei anderen Firmen sehr viel Schlimmes!

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Lampe

Gestern Nachmittag bat mich ein älterer Kunde, ob ich ihm in seine neue Wohnzimmerlampe nicht eine neue Glühbirne eindrehen könne.
Eine Leiter bräuchte ich nicht, sagte er, das gehe auch mit einem seiner stabilen Küchenstühle.
Man will ja immer hilfsbereit sein und so sagte ich zu.

Jetzt stand ich aber mit der Glühbirne in der einen Hand auf dem Stuhl und drehte mit der anderen Hand die Birne raus.
Anlehnen, wie an eine Leiter, konnte ich mich auch nicht.

Auf einmal merkte ich, daß ich richtig Mühe hatte, gerade zu stehen, meine Knie zitterten und mir wurde schwindelig.
Ist das normal für jemanden um die 50?
Oder sollte ich mal deswegen zum Arzt?

Mindestens haltbar bis

Die meisten Lebensmittel sind ja bedeutend länger haltbar, als das Mindesthaltbarkeitsdatum vermuten läßt.
Aber das ist ja auch der Clou, es heißt Mindesthaltbarkeitsdatum. Bis dahin muß das Lebensmittel mindestens seine versprochenen Eigenschaften haben und von guter Qualität sein.
Leider, und das ärgert mich besonders, sind manche Lebensmittel oft schon lange vorher verdorben, das ist für mich durchaus ein Grund, auch schon mal zu reklamieren.

Heute Mittag habe ich in einem Supermarkt Weihnachtsartikel mit diesem Haltbarkeitsdatum gesehen:

haltbarkeitsdatum

Entweder sind das noch Restbestände vom letzten Jahr oder der Hersteller geht davon aus, daß die Weihnachtssüßigkeiten sowieso vorher schon gegessen werden.
Oder aber er ist der irrigen Annahme, Weihnachten sei ein beweglicher Feiertag und würde sich in diesem Jahr auf den 11. Dezember verschieben…

Wer weiß das schon?

Weihnachten?

Kurze Mittagspause mit dem iPad: Gestern Abend habe ich zwei Artikel geschrieben, die heute Morgen hier erschienen sind. Dabei fällt mir auf:

Habe ich wirklich über Weihnachten geschrieben?
Ehrlich, Leute, ich kann es überhaupt nicht glauben, daß es schon Weihnachten ist. Eben waren doch noch Sommerferien!
Ist wirklich das Jahr schon wieder vorbei?

Weihnachten und Vorbestellungen

Weihnachten, das ist ein Riesenfest für die ganze Familie. Nicht umsonst hat man zwei freie Tage, an denen man ausgiebig feiern und es sich gut gehen lassen kann.
Für die Bofrostmänner (und -frauen) bedeutet Weihnachten den Höhepunkt des Jahres.
Zu Ostern und an Weihnachten floriert das Geschäft und oft genug geht man mit einer großen Zufriedenheit über die getätigten Umsätze nach Hause. Der Bedarf bei den Kunden ist da, man muß nun mit dem Weihnachtsangebot (Weihnachtsfolder) gezielt diesen Bedarf aufspüren, wecken und decken.

Ich überreiche immer und jedem Kunden den Weihnachtsfolder und sage stets dazu: “Ich müßte noch Ihre Vorbestellung für Weihnachten aufnehmen.”
Das ist keine Frage, was nur zögerlich wirken würde, sondern quasi eine Aufforderung.
Viele Kunden reagieren darauf sehr positiv und reservieren sofort etwas.
Andere wollen überlegen und brauchen etwas Bedenkzeit. Bei denen schreibe ich es, wie es uns empfohlen wurde, mit einem etwas dickeren Filzstift oben auf den Folder “Vorbestellung nicht vergessen” und schreibe direkt meine Handynummer darunter. Ich frage jeden Kunden… Nein, ich muß das richtig schreiben, ich frage nämlich nicht. Ich sage jedem Kunden: “Damit an Weihnachten nichts schief läuft, rufe ich sie vorher wegen der Vorbestellung nochmal an.”

Ich nehme das mit den Vorbestellung gerne selbst in die Hand, lasse aber auch Spielraum, indem ich manchmal noch sage: “Kann auch sein, daß eine Kollegin anruft.”

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Ich bin wieder nicht dabei

Zwölf Kollegen dürfen zur “Ein Herz für Kinder”-Gala nach Berlin fahren. Herzlichen Glückwunsch!
Sie haben sich bei der “Familien-Rezeptkalender”-Aktion besonders hervorgetan.
Selbstverständlich dürfen sie jeweils eine Begleitperson mitnehmen.

Fairerweise hat man auch die Kollegen nicht hinten runter fallen lassen, die in einem der Testgebiete arbeiten, in denen das so genannte italienische Modell probeweise eingeführt wurde.
Auch aus diesen Niederlassung ist ein Kollege mit seiner Partnerin dabei.

Und die Neukundenwerber senden eine Abordnung von sechs Personen nach Berlin, drei Herren mit Begleitung sind es.

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