Vegi-Menü

vegi-menueNeulich hüpfte mich diese Tafel an. Da bot ein Gastwirt ein Vegi-Menü an, also etwas für Vegetarier.
Den Preis fand ich, es war ein etwas gehobenes Restaurant, auch ganz passabel.

Dann ging mir das während der Fahrt durch den Kopf. Das können wir doch auch mit unseren Produkten machen. Haargenau dieselben Sachen haben wir nicht, vor allem beim frischen Salat hapert es, aber insgesamt bekommen wir auch ein schönes vegetarisches Menü hin.

Wir nehmen:

3159 Marillenknödel 8 Stück zu 8,95 €
0730 Edles Pilzragout 750 gr zu 8,95 €
0627 Mini-Pockets Frischkäse-Gartenkräuter, 20 Stück, 600 gr, 4,95 €
1717 Blumenkohl, 400 gr, 2,45 €
5844 Choc’fondant, 6 Stück, 6,95 €
0807 Bunte Früchteauslese, 750 gr, 5,95 €
0677 Semmelknödel, 1200 gr., 6,95 €

Weiterlesen →

Man denkt mit

4 plus 1 heißt die Rabattaktion z.B. bei den Gemüsespezialitäten. Fünf Sorten kann man sich aussuchen und bekommt die günstigste Sorte geschenkt.
Klingt einfach.
Aber Herr W., Mathelehrer von Beruf, kauft immer nur die Sorten: Leipziger Allerlei, Apfelrotkohl und Butterpfannengemüse.

“Das sind die Sorten für € 2,95!”, sagt er, da mache ich einen Gewinn von eben genau € 2,95, wenn ich fünf Beutel nehme. Nähme ich aber auch nur einen Beutel Zwiebeln, würde ich einen Verlust von € 1,50 machen, denn die kosten nur 1,45 und ich bekomme ja nur den günstigsten Beutel geschenkt. Ja, ja, es glaubt mir ja nie einer, Mathematik braucht man eben doch für’s Leben!”

Was die Preise anbetrifft, da hat er Recht, aber ich finde, daß die Leute lieber richtig rechnen lernen sollen, Alltagsrechnen und nicht irgendwelche komischen Gleichungen und so’n Zeug.
Ich jedenfalls habe von dem Quark, den mir meine Mathelehrer eingepaukt haben, noch nie irgendwas in meinem Leben gebraucht.

Aber gut, eins haben wir gelernt, wenn man die 4 plus 1-Aktion mitmacht, dann ohne Zwiebeln und Rahmspinat.

Newsletter

Besonders doof finde ich Newsletter, die man aus echtem Interesse bestellt und die anfangs einmal im Monat kommen und dann auf einmal zu täglichen Werbebotschaften mutieren.
Die kann man zwar abbestellen, bekommt dann aber die monatlichen Rabattaktionen nicht mit.
Finde ich doof!

14-Tage-Rhythmus

Ein Kollege aus einer Niederlassung, die im doppelt starren 14-Tage-Rhythmus arbeitet, schreibt mir:

“Insgesamt haben wir also gute Erfahrungen mit dem neuen Besuchsrhythmus gemacht. Ich beobachte, daß der Einkauf pro Haushalt etwas niedriger ausfällt. Alles in allem kann ich aber mehr verkaufen, als vorher.
Zu schaffen macht mir, daß die Kunden aufgrund der kurzen Abstände nicht mehr per Postkarte, SMS oder Telefon vorgewarnt werden. Ich höre sehr oft: ‘Ach Sie schon wieder!’.
Die meisten Kunden finden den neuen Rhythmus besser, aber ich habe viele Fälle, in denen die Kunden dann doch überrascht sind, daß ich schon wieder vor ihrer Haustüre stehe.
Natürlich übergebe ich immer einen Folder mit dem nächsten Termin und weise auch mündlich darauf hin.
Dennoch muß ich oft ohne Umsatz erstmal wieder wegfahren und später wiederkommen, weil die Kunden nicht auf den Besuch vorbereitet waren.
Das muß sich alles erst noch besser einspielen.
Vielleicht wäre es in der Anfangszeit gut, wenn die Kunden einen kurzen Anruf bekämen oder noch eine zeitlang mit der Postkarte bzw. per SMS benachrichtigt würden.”

Fettiger Löffel

Die Paketboten, vor allem die von DHL, in meinem Bezirk kenne ich recht gut.
Mit manchen lebt man in Konkurrenz um die besten Parkplätze, mit anderen hat man ein nettes Verhältnis.
Ein junger Typ ist mir gestern kreidebleich aus einem Haus entgegen gekommen, ich grüße, doch er schießt schnell an mir vorbei und verschwindet neben dem Haus, wo eine Grünanlage ist und muß sich hinter einer Hecke heftig übergeben.

Erst wollte ich das einfach ignorieren, aber dann bin ich doch hin und hab gefragt, ob es ihm gut geht und ob man helfen kann.

Er lehnte ab und nachdem er sich zwei Minuten beruhigt hatte, meinte er, es gehe ihm immer so, wenn er den “fettigen Löffel” rieche.

“Was ist denn der fettige Löffel?”

“So nennen wir bei der Post diesen ekligen Geruch nach Pommesfett und gekochtem Essen.”

Weiterlesen →

Schlechter Strom

Heute Mittag komme ich zu einer Kundin und die ist ganz eilig an der Tür.

“Kommen Sie rein und setzen Sie sich kurz auf die Eckbank, ich muß umrühren!”

Ich gucke etwas verwundert und schaue der Frau einige Minuten beim Kochen zu. Ich muß mir diese Zeit nehmen, denn für gewöhnlich kauft sie ordentlich was ein.

Sie rührt und rührt und hantiert mit drei Töpfen gleichzeitig. “Ich muß jetzt schnell alles kochen, denn der Strom ist gerade gut. Mittags ist ja bei uns der Strom immer so schlecht.”

“Wie bitte?” frage ich und verstehe nicht ganz, was sie meint.

Weiterlesen →

Süße Verführung durch härtere Eissötigen Nugel

Verkauft Bofrost auch härtere Eissötigen Nugel? Ich suche da schon so lange nach.

Sorry, aber davon habe ich noch nie gehört. Bitte schreiben Sie mir mal mit Ihrer E-Mail-Adresse.
Ich müßte mal erfahren, was ein “härtere Eissötigen Nugel” überhaupt ist.
Das klingt mir nach irgendeiner nordischen Sprache. Vielleicht hat Bofrost das ja und wir wissen bloß nicht, wie das richtig heißt.
Hat da Ihre Rechtschreibprüfung eventuell irgendwas korrigiert und dabei verschlimmbessert?
Betreiben Sie eventuell “Nordic Talking“?

Der kleine Küchenking: Kräuterprofi “Kräutermischung”

Ich habe schon sehr viele davon gekauft und das Produkt selbst immer unberücksichtigt gelassen: Die Artikelnummer 779, die Kräuterprofi Kräutermischung.
In der praktischen Streudose zum Einfrieren bleiben die Kräuter immer frisch und leicht dosierbar.

Und in der Kräutermischung ist alles drin, was ich an gutem Essen sehr schätze und mit was ich gerne verfeinere und würze:

Schnittlauch, Petersilie, Zwiebeln und Schnittknoblauch.

Das ist perfekt aufeinander abgestimmt. Gestern habe ich unsere Tomatensuppe gemacht.
Da habe ich einen Becher Sahne dazugegeben, um eine Rahmsuppe zu machen und ordentlich gekochten Reis hinzugegeben.
Dann noch mit unsrer Kräutermischung abgeschmeckt und alles eine gute halbe Stunde bei niedriger Hitze ziehen lassen.
Gibt man dann noch ein Häubchen Sprühsahne auf die angerichtete Suppe, hat man ein optisch ansprechendes und äußerst nahrhaftes leichtes Mahl.

  • Veröffentlicht in: Ware

Gemüsestäbchen der Trick

“Papa mach uns Fischstäbchen!” Das rufen meine Kinder immer gerne mal. Und Gemüse wollen sie keins dazu, nur Pommes oder Bratkartoffeln.
Seit Neuestem lege ich zu den Fischstäbchen aber immer noch ein paar Gemüse-Stäbchen in die Pfanne und siehe da, so essen die Kinder auch gerne das Gemüse.

Ich muß allerdings sagen, daß meine Kinder keine grundsätzlichen Salat- und Gemüseverweigerer sind und (bis auf Rosenkohl) alles gerne essen.

Mit dem Rosenkohl, das muß ich noch erzählen, ist das so eine Sache.
Ich selbst habe den als Kind auch nicht gerne gegessen. Aber wie das so ist, mit dem Erwachsenwerden ändert sich immer auch etwas der Geschmack und inzwischen liebe ich Rosenkohl.
So kennen meine Kinder den Rosenkohl auch seit frühester Kindheit und haben ihn immer anstandslos gegessen. Ich mache ihn manchmal mit Speckstückchen und einer Käsesoße und das mochten sie immer besonders gerne.
(Weiße Mehlsoße mit Salz und Pfeffer abschmecken, etwas Schmelzkäse und Käsereste von Gouda usw. hinzugeben, eine Löffelspitze Senf, etwas Zucker und vielleicht ein halber Becher Sahne, so als Quick-Rezept für zwischendurch.)

Auf einmal, so etwa mit der Pubertät machten sie lange Gesichter, wenn Rosenkohl auf dem Tisch stand und wollten ihn nicht mehr essen.
Na gut, wir zwingen niemanden zu irgendwas.
Aber ist doch komisch, oder?

Pastinaken? Was’n das?

Also, ganz richtig müßte es eigentlich der Pastinak heißen. Der Pastinak (lat. Pastinaca sativa) ist eine Unterart aus der Gattung der Pastinaken.
Vielfach wird aber auch, und auch das ist nicht wirklich falsch, sondern durchaus üblich, einfach die Pastinake gesagt, auch wenn man speziell, den als Speisepflanze bekannten Pastinak meint.

Bleiben wir bei der geläufigeren Bezeichnung Pastinake.
Die Pastinake bildet, wie die Möhre oder der Rettich eine verdickte Hauptwurzel aus, die wir als Gemüse ernten können.
Diese Pastinakenrübe ist eine sehr alte, schon bei den Römern bekannte Nahrung.
Bei uns war die Pastinake weit verbreitet, weil die Pflanze recht anspruchslos ist und auch mit schwierigen Bodenverhältnissen recht gut zurecht kommt.

Durch die Kartoffel etwas ins Abseits gedrängt, ist die Pastinake aus den meisten deutschen Küchen nahezu völlig verschwunden, ja sie war vielerorts lange Zeit im Handel kaum erhältlich.

Dabei lassen sich aus der Pastinake ganz tolle, leckere Gerichte zaubern.

Weiterlesen →

  • Veröffentlicht in: Ware
Seite 2 von 15812345...102030... »|
7ads6x98y
Unterstütze mich bitte durch Dein Like!schliessen
oeffnen