Was sind Fischstäbchen wert?

fischteller

Mein Mann und ich haben ausgerechnet, dass ein Stück Fischstäbchen etwa 22,7 Cent kostet. Wie kann man guten Fisch für 22,7 Cent kaufen?

Es sind sogar nur 14,8 Cent für den reinen Fisch, der 65% des Fischstäbchens ausmacht. Am Markt gibt es Fischstäbchen mit einem viel größeren Anteil an Panade.

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Rosenkohl

Ich habe mal eine Frage zum Rosenkohl.
Von meiner Mutter habe ich gelernt, daß man Rosenkohlröschen vor dem Kochen unten kreuzförmig einschneiden soll.
Davon steht aber in den Zubereitungsempfehlungen beim Bofrost*-Rosenkohl nichts.
Warum soll man das überhaupt machen?

Kann man machen, muß man aber nicht und schon gar nicht beim Bofrost-Rosenkohl.
Das Einschneiden der festeren Stielabschnitte dient dazu, daß diese kompakteren Teile genauso schnell und gut gar werden, wie der blättrige Teil der eigentlichen Kohlrose.

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Alles neu macht der Maipril

Gestern ist eine neue WordPress-Version (3.9) erschienen und da habe ich gleich die Gelegenheit genutzt, um gestern Abend spät noch dem Frostmann-Blog ein neues Layout zu verpassen.
Das sollte jetzt auch auf Mobilgeräten besser darstellbar sein.

Jedenfalls unterstützt es die vielen schönen neuen Funktionen von WP.

Ich hoffe, es gefällt.

Wir sind doch auch wer!

dienerbofrostAls Bofrostmann oder -frau, egal ob an der Tür oder am Telefon ist man Dienstleister und übt einen Dienst am Kunden aus.
Das beinhaltet das Wort dienen. Nun ist aber die Zeit, in der man sich Diener, Sklaven und niederes Volk hielt, längst vorbei. Eigentlich müßten sich alle Leute zumindest halbwegs auf Augenhöhe begegnen.

Deshalb finde ich es besonders schlimm, wenn man zu manchen Akademikerfamilien kommt, wo sich die Ehefrau auch noch mit dem Doktorgrad ihres Mannes als Frau Doktor ansprechen läßt, und die einen behandeln, als sei man ein niederer Dienstbote, der froh sein darf, daß Gnädigste einem gestatten, die gleiche Luft zu atmen.

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Tesafilm

Die Geschichte von der Bottinchen-Packung wird noch getoppt von einer Geschichte, die mir ein Kollege gestern erzählte.

Eine Kundin klebt bei allen Beuteln, die oben eine Perforierung haben, die Löcher mit Tesa-Packband zu. “Sonst bleibt das ja nicht frisch!”

So viel Zeit möchte ich mal haben, um so einen Quatsch zu machen.

bofrostbeutel

Die Löcher dienen als Aufreißhilfe. Außerdem kann durch sie Luft entweichen und die Beutel können sich nicht aufblähen und wertvollen Packplatz im Kühlbunker und in der Truhe wegnehmen.
Die sind extra da drin, das ist kein Produktionsfehler, den man zukleben müßte!

Bottinchen: Hoch den Deckel!

Da beschwert sich eine Kundin, dass der Karton von den Bottinchen so schwer aufgeht.

“Wie machen Sie die denn auf?” frage ich und sie zeigt es mir.
Ganz vorschriftsmäßig reißt sie die Aufreißperforierung auf. So weit so gut.

Dann aber zieht sie nicht den perforierten Deckel nach oben auf, sondern versucht, die dicke Pappe vorne abzureißen. Das schafft sie nicht und holt ein Sägemesser …
“Sehen Sie, das geht voll schwer auf!” sagt sie und säbelt vorne ein Loch hinein, durch das ein Bottinchen passt. Danach schüttelt sie die Packung, bis endlich eins richtig liegt und durch das Loch kommt.

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Zalandotag oder Beamtentum?

Da pfeift mich heute ein NLL per Kontaktformular an, ob ich die strategische Neuausrichtung des Unternehmens verpennt hätte. Er beruft sich darauf, weil ich in einem Artikel geschrieben habe, daß mich Samstagsarbeit ärgert.

Da hat der Gute recht und unrecht zugleich. Wenn man jahrein, jahraus fast immer nur Montag bis Freitag gearbeitet hat, dann hat man seinen Rhythmus auch auf diese 5-Tage-Woche ausgerichtet. Dann hat man für samstags feste Termine, z.B. Einkaufen mit der Familie, Mitgliedschaften in Vereinen usw.
Ist doch klar, daß man es dann nicht toll findet, wenn man darauf verzichten und die ganze Planung umschmeißen muß, wenn Samstagsarbeit angesagt ist.
Das ist der eine Teil.

Aber ich bin grundsätzlich, was Samstagsbelieferung anbetrifft, anderer Meinung. Mein Groll auf die Samstage bezieht sich auf dann und wann mal stattfindende Samstagsarbeit.
Vom Prinzip her muß Bofrost so lange liefern, wie die Kunden es haben wollen!

samstag2

Als Bofrost gegründet wurde, da war die Welt noch eine andere.

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Scheißtage, die für den Arsch sind

Kollege Marcus postete heute bei Facebook:

Hab ich eigentlich schon mal gesagt das ich meine Arbeit bei Bofrost richtig gerne Mache. Das vor der Bofrost Zeit irgendwie nie so. Hab zwei Berufe gelernt, KFZ und Papiertechnologe. Aber seit ich bei Bofrost bin bin ich ein anderer Mensch. Vor allem hätte ich nie gedacht das man da sooo nette Kollegen kennenlernt.
Seit ich wieder bei Bofrost Arbeit habe, macht mir die Arbeit auch wieder eine MENGE SPAß. Das war vorher nie so. Muss dazu sagen hab zwei Auisbildungen in denen ich nie richtig Fuß fassen konnte. Aber bei Bofrost ist das anders. Alleine schon die Kollegen und auch das ganze Umfeld macht ne Menge Spaß. Danke

Ich zitiere das gerne, weil ich das genau so wie er es geschrieben hat, unterschreiben kann.
Ich ärgere mich über Samstagsarbeit, ich hadere mit mancher Neuerung, kann einiges bei der Ladeordnung immer noch nicht nachvollziehen und halte viele Prozesse bei Bofrost für zu schwerfällig, für zu formularüberfrachtet und ärgere mich jeden Tag über das klobige Datenerfassungsgerät. Die Bezahlung könnte besser sein und von den manchmal anfallenden Arbeitszeiten will ich gar nicht erst anfangen.

Aber alles das ändert nichts daran, daß ich gerne bei Bofrost arbeite. Wo bitteschön ist schon alles Gold?

Ich muß nur nach links und rechts schauen und sehe Menschen, die für 3,80 €/Stunde Knochenjobs erledigen müssen unter einem ganz anderen Zeitdruck stehen als wir und die 120 Kilo-Güter alleine bewegen müssen. Neulich stand ich hinter einem LKW eines Spediteurs. Da mühte sich ein vielleicht 70 Kilo schwerer und recht kleiner Mann aus Indien mit einer 120 Kilogramm schweren Palette herum, die unten durchgebrochen war. Er bekam das Ding nicht auf den Palettenhubwagen. Bevor ich da noch 20 Minuten hinter dem gewartet hätte, bin ich ausgestiegen und haben dem eben geholfen. Der hat geheult. Ehrlich!
Der Mann sagte mir, er müsse bis zu 15 Stunden am Tag fahren und ein- und ausladen. Und immer alleine. Dafür bekommt er 1.380 Euro brutto. Bei angenommenen 20 Arbeitstagen und einem Durchschnitt von 12 Stunden sind das 3,80 Euro die Stunde. Und das für die Plackerei …

Nein, ich bin bei Bofrost eingebunden in eine Firmenstruktur, habe meine soziale Absicherung, tolle Kollegen und prima Chefs.
Dabei habe ich das Gefühl weitestgehend auch mein eigener Herr und in gewisser Weise meines Glückes Schmied zu sein.

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