Kohlrouladen mal ohne

Das hat mich echt umgehauen!
Eine Kundin ordert heute zwei Beutel Kohlrouladen.
Das alleine ist nichts Besonderes, immer wenn sie Kohlrouladen bestellt, nimmt sie zwei Beutel. Aber sie hatte erst beim letzten Mal zwei genommen und da sie und ihr Mann Rentner sind, haben mir beide schon oft versichert, daß sie nicht mehr so viel essen können.

Ich frage: „Ach, so viele? Bekommen Sie Besuch?“

Die Frau lacht: „Nein, dann würde ich vier Beutel nehmen.“

„Das ist aber ne Menge.“

„Ja, aber wenn das Fleisch erst mal raus ist, bleibt nicht mehr so viel.“

„Wie? Das Fleisch raus?“

„Ach wissen Sie, uns schmeckt die Füllung nicht so gut und die wird auch nie richtig gar und ist so komisch gewürzt. Da brate ich die Rouladen immer gut an und mach dann diese Bratwurstfüllung raus. Die gebe ich den Katzen. Mein Mann und ich essen immer nur die angebratenen Kohlblätter mit Salzkartoffeln und brauner Soße.“

Käsetortellini tricolore unter der Lupe

Ja, sagen wir es mal so, die meisten Produkte von Bofrost schmecken mir sehr gut.
Manche schmecken mir ganz gut, einige schmecken ganz okay und bei wenigen würde ich sagen „netter Versuch“.

tortellini
In die Rubrik „netter Versuch“ gehört für mich das Produkt „Tortellini tricolore in Käsesoße“.
Bei der ersten Verkostung des Produkts in der Niederlassung haben mir die Tortellini noch recht gut geschmeckt. Aber da hat auch nicht jeder einen Teller voll bekommen, sondern nur ein paar zum Probieren.
„Bißchen viel Käse“, meinte einer der Kollegen, aber der ist sowieso dafür bekannt, nicht besonders gerne Käse zu essen.

Nun habe ich gleich zwei Reklamationen von Kunden gehabt, die meinten, der Käse sei zu dominierend und wenigstens eine Tortellini-Sorte sei mit einem etwas strengen Käse gefüllt, der den Kindern nicht geschmeckt habe.

So habe ich das gestern am Dienstagabend mal ausprobiert.

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Gong Yibing in Peking wird von Bofrost beliefert

Ja, da staunt man! Herr Gong Yibing lebt in Peking in China und wird in den nächsten Wochen eine Lieferung von Bofrost* aus Deutschland erhalten.
Nun wäre es töricht, ausgerechnet Tiefkühlkost nach China zu schicken. Erstens wäre das ein Kühlproblem und zweitens ist es fraglich, wie die auf unsere Geschmacksnerven abgestimmten Produkte im Reich der Mitte gefallen würden.

Nein, es geht nicht um Tiefkühl-Lebensmittel, sondern um das hier:

flasche

Es geht um die Bofrost-Eiswürfelflasche für Saft.

Dieses Designprodukt hat bei seiner Einführung für großes Interesse unter Designfans gesorgt.
Nun ist auch Gong Yibing ein Freund von schön designten Produkten und wünscht sich ein paar Exemplare dieser Flaschen für seine Sammlung.

Von seiner kleinen, privaten Sammlung hat er mir auf Nachfrage einige Fotos zugesandt.

Nun habe ich die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit in Straelen bei Bofrost angeschrieben und denen von Gong Yibings Wünschen berichtet.
Man teilte mir mit, Herr Yibing müsse sich nur kurz bei ihnen melden und dann würde man veranlassen, daß die Flaschen auf die Reise gehen.

Oma Lepper ist im Heim

omalepper

Oma Lepper1 ist seit Ewigkeiten eine meiner besten Kundinnen.
Nein, sie hat nie Umsatzrekorde gebrochen, sie hat mich auch oft ohne Kauf weggeschickt, aber sie ist wahnsinnig liebenswürdig, freundlich und nett.
Immer hatte sie ein nettes Wort für mich und ich kann gar nicht zählen, wie oft sie mir was zugesteckt hat, seien es mal 50 Cent gewesen oder ein Stück von ihrem leckeren Selbstgebackenen.

Noch vor gut drei Wochen war ich bei ihr und hatte Gelegenheit, zehn Minuten mit ihr zu erzählen. Manchmal ist halt der Bofrostmann der Einzige, der an diesem Tag kommt und mit dem man sprechen kann.

Da machte sie einen gesunden und klaren Eindruck auf mich und ich war eigentlich guter Dinge, sie noch lange als Kundin zu haben.
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Mehr Arbeit mit dem Hobby

kaffeeeee

Neulich fragte eine Kollegin bei Facebook, warum etwas weniger neue Artikel im Frostmann-Blog erscheinen.
In Wirklichkeit ist das gar nicht so. Aber die Abstände sind anders.
Ich komme immer nur abends oder am Wochenende zum Schreiben.
Früher war ich mal so kühn und habe auch zwischendurch mal vom iPad aus was gemacht, aber dazu fehlt mir inzwischen einfach die Zeit.
Wozu ich noch komme, ist ab und zu mal vom Handy aus die neuesten Kommentare lesen.
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Kühllager mit Fußbodenheizung

Das muß ich meinen Leserinnen und Lesern mal erzählen. Viele Bofrostaner werden es schon aus der firmeninternen Mitteilung, die heute Abend angekommen ist, wissen.
Die Firma Bofrost baut derzeit an ihrem Hauptstandort ein neues Kühllager. Eines der modernsten der Welt.
Das ist schön, aber nicht das Besondere.

Das Besondere ist, daß dieses große Kühlhaus einen Boden mit Fußbodenheizung bekommt. Ja und das scheint ja auf den ersten Blick ziemlich widersinnig.
„Hä?“, denkt man da im ersten Moment: „Die kühlen ein Haus auf -24 °C und heizen dann den Betonboden?“

Ja, tatsächlich, das erscheint sehr widersprüchlich.
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Aktualisiert: Warum ein höherer Preis kein Argument ist

Beim Einkauf aufgetaut und wieder eingefroren: Mißhandelte Tiefkühlkost

Beim Einkauf aufgetaut und wieder eingefroren: Mißhandelte Tiefkühlkost

Ich krame diesen untenstehenden Artikel aus dem Jahr 2012 noch einmal hervor. Eine Kommentatorin hat in einem aktuellen Kommentar die Preise der Bofrost-Produkte als Argument ins Rennen geworfen.
Dabei ließ sie unberücksichtigt, daß es im eigentlichen Artikel gar nicht um die Preise, sondern in erster Linie um Frische ging.
Heute würde ich auch einiges in dem Artikel anders formulieren, aber ich lasse es doch mal stehen und ergänze es weiter unten um die Diskussion rund um den Preis.

Damals schrieb ich:

Mittlerweile bekomme ich einen Würgereiz kurz unterhalb der Kotzgrenze, wenn ich zum dreihundersten Mal im Jahr diese Frage in irgendeinem Portal, Forum oder Frage-Antwort-Dienst lese.
Es kommen dann immer die gleichen Antworten.
Immer mit dabei ist so ein Kasper der wahrscheinlich dafür bezahlt wird, überall im Netz zu schreiben: „Ich kaufe nie bei Bofrost, ich kaufe lieber bei XYZ, die sind besser.“
Völlig unreflektiert und fast immer der nahezu wortgleiche Satz.

Und dann sind dann die vorauseilend gehorsamen Gutmenschen, die immer und sofort schreiben: „TK-Kost? Um Gottes Willen! Ich will frische Produkte mit noch den ganzen Vitaminen drin. Das friere ich selbst ein, mach ich schon seit Jahren so.“

Kann mir mal jemand erklären, wie ein Gemüse, das 3.000 Kilometer quer durch die Republik transportiert wurde, Weiterlesen →

Ich habe meine Kunden erzogen – und die mich

Ich schrieb vor ein paar Tagen, daß ich meine Kunden gut erzogen hätte. Damit meine ich, daß ich über die Jahre, da der Gebrauch von Handys immer selbstverständlicher geworden ist, von fast allen meinen Kunden die Mobilfunknummer habe.
Freundlich danach gefragt, war das nie ein Problem. Dafür haben die Kunden auch meine Nummer, die ich über einen längeren Zeitraum immer vorne mit auf den Katalog geschrieben habe.
Manche Kunden wußten das sofort einzusetzen und schrieben mir beispielsweise SMS, wenn sie an einem geplanten Besuchstermin nicht zu Hause waren. Andere gaben per SMS ihre gesamte Bestellung vorab durch.

Das erleichtert natürlich die Arbeit.

Andere Kunden, die nicht so offensiv mit dem Handy umgehen oder da etwas zurückhaltender sind (ich will sie ja nicht stören), habe ich einfach ein paar Mal darauf hingewiesen, daß es überhaupt kein Problem sei, mich anzurufen oder mir eine SMS zu schreiben.
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Sperre bei den Kommentaren

Da regt sich ein Leser darüber auf, daß seine Kommentare erst in die Moderationsschleife gehen, wenn er kommentiert:

„Dein Kommentar befindet sich in Moderation.“
Die Wahrheit verträgst Du nicht!

Was der Leser nicht (oder vielleicht doch) weiß: Man kann jederzeit jeden meiner Artikel kommentieren, völlig frei und unbeschränkt. Eine Zensur findet nicht statt.
Natürlich werfe ich Kommentare mit beleidigendem, rassistischem, gewaltverherrlichendem oder pornographischem Inhalt ebenso ratzfatz raus, wie Werbekommentare oder Kommentare von Trollen.
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Die große Hitze taut unsere Produkte beim Ausliefern nicht auf

Vor kurzem habe ich über eine blöde Dauerbaustelle geschrieben, die mich dazu zwingt, in einem bestimmten Stadtteil meinen Kühlwagen abseits zu parken und mehrfach zu den Kunden hin und her zu laufen.
Ist ja klar, daß einem das nicht supergut gefällt, aber ich lasse mir deshalb meine Laune nicht vermiesen. Schließlich können die Kunden nichts dafür und haben einen Anspruch darauf, freundlich bedient zu werden.
Ein Leser meinte, es sei ein gewisses Produktrisiko damit verbunden, wenn ich die Ware dann über 300-500 Meter vom Wagen zum Kunden trage, die Ware könne auftauen oder so.
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