bofrost*-Mann Video

YouTube ist ja eine klasse Sache. Da kann jeder seine Videos hochladen und einer breiten Masse von Zuschauern zugänglich machen. Aber so manchmal frage ich mich, was die Leute mit ihren Filmchen eigentlich bezwecken wollen.
So geht es mir auch beim folgenden Video.
Was will uns der Filmer damit sagen? Er zeigt anderthalb Minuten lang, wie ein Kollege aus seinem Fahrzeug die Bestellung zusammenstellt…
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Das steht mir bis an die Hutkrempe -III-

Fortsetzung

Wieso ist das so?
Sie stehen mit ihren frischen Erdbeeeren und dem Joghurt nämlich vor einem Riesenproblem: Sie bekommen gar nicht so viele Erdbeeren in den Joghurt hinein, daß es ein leckerer Joghurt mit Erdbeergeschmack wird.
Irgendwann haben Sie eventuell den Geschmacksgrad des Bechers halbwegs erreicht, aber dann ist es Erdbeermus mit etwas Joghurt und es schmeckt eben nicht wie ein Erdbeerjoghurt.

Die Industrie hilft sich da auf ganz einfache Weise, sie kauft eine Erdbeerzubereitung (in der Zutatenliste als Fruchtzubereitung gekennzeichnet). Das ist eine marmeladenähnliche Masse, die in Spezialfabriken, zum Beispiel von der Firma Wild bei Heidelberg, hergestellt wird, die seit Jahrzehnten nichts anderes machen, als den Geschmack in Joghurts, Säfte, Fruchtgummis und alle möglichen anderen Produkte hineinzubringen.
Diese Fruchtmasse enthält einen gewissen Anteil an Früchten, vor allem aber Zucker, Farbstoffe und manchmal Stabilisatoren und andere Zutaten, nur mit dem Ziel, eine Masse zu erzeugen, die möglichst wenig Raum im Joghurtbecher einnimmt, damit auch möglichst viel von dem im Becher drin ist, was der Verbraucher haben will, nämlich Joghurt und die so gut und stark nach der gewünschten Geschmacksrichtung schmecken, daß der Konsument zufrieden ist.
Das ist Lebensmittelchemie vom Feinsten.

Igitt! Lebensmittelchemie! Pfui, alles Verbrecher! Weiterlesen →

Das steht mir bis an die Hutkrempe -II-

Fortsetzung

Die nächste Kategorie sind die Hausfrauen, die sich einbilden, sie würden so etwas Ähnliches tun wie Kochen. Sie reißen nur noch Beutel oder Schachteln aus der Tiefkühltruhe auf, machen nur noch warm, erhitzen nur noch in Mikrowelle oder Backofen und kaufen so gut wie gar keine Frischeprodukte mehr.

Würde man jetzt eine Umfrage machen, würde jeder sagen, daß der Spitzenkoch, der alles saison-frisch geliefert bekommt, das bessere Essen kocht; und man würde wahrscheinlich sagen, daß die Tiefkühlkocherin etwas ganz Ungesundes auf den Tisch bringt.
Hmmm…
Würde man aber dann vollkommen anonym fragen, wer wie kocht, dann bekäme man schnell heraus, daß die allermeisten Hausfrauen in der Gruppe sind, wo teils mit frischen, teils mit vorgefertigten Nahrungsmitteln gekocht wird. Ja, vermutlich würde der vorgefertigte Anteil überwiegen.

Das bedeutet, daß Medien, Buchautoren und Internet die Menschen ganz entschieden und ganz enorm in ihrer Meinung geprägt haben, die Leute aber in Wirklichkeit nach viel praktischeren Gesichtspunkten vorgehen.

Ist denn nun vorgefertigte Industrienahrung wirklich so schlecht, wie ihr Ruf? Weiterlesen →

Sommerzeit

Nur mal so kurz zwischendurch:
Ich mag diese verdammte Umstellerei von Winterzeit auf Sommerzeit nicht!

Mich bringt das immer total aus dem Tritt!
An diesem Wochenende, 26. auf 27. März, war es mal wieder so weit, da müssen wir die Uhren um zwei Uhr nachts eine Stunde vorstellen, auf drei Uhr.
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Ich weiß kein Bescheid

„Ich weiß kein Bescheid, das macht alles meine Frau“, sagte Klempnermeister Strapinski und schickte mich wieder fort, als ich gestern die Tour durchs Gewerbegebiet hatte.
In solchen Gewerbegebieten habe ich nicht ganz so viele Kunden, wie in reinen Wohngebieten, aber es gibt da eben doch Kunden. Man mag es manchmal gar nicht glauben, wieviele Leute da wohnen. Oft sind es Firmeninhaber und ihre Familien, manchmal stehen da aber ganz unvermittelt auch zwei, drei Mietshäuser.

Also Herr Strapinski weiß nicht Bescheid, ich soll doch so gegen Eins wiederkommen…
Klar, mach ich!
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Ich habe zwei Handys

Ehrlich, ich bin einer von denen, die ein privates und ein geschäftliches Handy haben. Die Nummer meines privaten Handys gebe ich nicht heraus. Das ist ein iPhone und ich brauche das, weil ich mit dem iPad über das iPhone ins Internet kann. Da kann ich dann mal in meiner Waldpause kurz ins Weblog, kann Zeitung lesen oder sogar Filmchen anschauen.
Auf dem Telefon kann meine Frau mich auch erreichen, aber sonst haut kaum jemand diese Nummer.

Anders sieht das bei meinem Geschäftshandy aus. Weiterlesen →

Umbauarbeiten

Bitte nicht wundern, rechts in der Seitenleiste sind seit heute Morgen Katzenbilder zu sehen.
Das ist nur ein Test, ich will da schöne Bilder vom selbstgekochtem Essen bringen, passend zu meinen Rezepten.

Nachtrag: Jetzt sind die Bilder schon wieder weg. Das Plugin hat mir nicht gefallen, ich suche mal ein anderes.
Ein bißchen Herumprobieren muss ich ja auch mal, das macht mir nämlich auch Spaß 🙂

Das steht mir bis an die Hutkrempe

Nein, jetzt mal ehrlich, ich kann es manchmal nicht mehr hören. Ganz egal, ob mir das meine Kunden sagen oder ob es im Fernsehen oder Radio kommt:
Industriell gefertigte Lebensmittel machen krank!
Kotz! Mann, was rege ich mich da jedesmal auf.

Wir müssen uns doch mal vor Augen halten, wie man überhaupt kochen kann.
Da gibt es den Frischepapst, der ein Dreisterne-Restaurant betreibt und sich alle Lebensmittel, Kräuter und sonstigen Produkte jeden Tag vom französischen Frischedienst für einen Haufen Geld superfrisch und unverfälscht bis in die Küche liefern lässt. Es ist unbestritten, daß dort alles ganz frisch ist und sich mit solchen Produkten etwas Vernünftiges kochen lässt, gar keine Frage.
Der Frische-Onkel darf das auch ruhig in die Kamera sagen, so oft er will, er wird am Ende ein Wachtelbrüstchen an Bohnenrahmschaum mit Speckstreifchen auf dem Bohnennestlein an Kastanienschaum servieren.
Lecker ist das bestimmt, aber schon meine Kinder würden sagen: „Papa, warum haben die hier nur den Telle so ein bißchen schmutzig gemacht, wo bleibt das Essen?“ und ich würde antworten: „Meine Güte, da kostet jedes Gericht 65 Euro!“
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Ein bißchen viel Fisch, oder?

Gerade fällt mir auf, daß ich es in der letzten Zeit besonders oft mit Fisch hatte…
Aber irgendwie ist das gerade so die Zeit, ich weiß es nicht.
Aber die nächsten Blogeinträge hier sind jetzt garantiert fisch-, flossen- und grätenfrei 🙂

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