Trauriger Anlass

Ich rufe abends nochmal bei Kunden an, die ich trotz fester Terminabsprache und ansonsten guten Kontakt, einfach nicht angetroffen habe.
Dann erfahre ich, daß die Frau gestorben ist. Der Mann ist ganz traurig und will die nächsten 14 Tage auch nicht beliefert werden, er habe jetzt andere Sorgen. Klar, dafür hat man ja Verständnis.
Aber wenigsten hat er nicht gesagt: Das brauchen wir jetzt nicht mehr.

Was ich aber erzählenswert finde ist das hier:

Ich rufe da also an und melde mich mit “Bofrost” und meinem Namen.
Das sagt der Mann: “Das habe ich alles schon geklärt, die Urne wird zugeschickt.”

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Kleingeld

Normalerweise zahlt man größere Beträge ab 10 Euro mit einem Geldschein und bekommt dann einige Cent und ggf. Scheine als Wechselgeld zurück.
Gestern hat mir eine Kundin (mal wieder) einen Beutel mit gesammeltem Kleingeld zur Bezahlung hingelegt. “Das ist auch Geld!”, beteuerte sie und weil ich nicht mit ihr herumzackern wollte, habe ich den geforderten Betrag abgezählt und mitgenommen.
Praktisch ist das nicht.

10eurohinten
10eurovorne

Aber auf der Tour habe ich dann mal über unser Geld nachgedacht. Als es noch DM-Scheine gab, war der Zwanziger der geläufigste Schein bei mir und vielleicht noch der Zehner.
Heute hat jeder fast nur noch 50-€-Scheine, weil die ja besonders oft von Automaten ausgespuckt werden.

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Warm, heiß, Frauenzimmer

Das Wetter ist ja im Moment ziemlich wechselhaft. In der Sonne ist es richtig schön warm, aber kaum ist man im Schatten oder dem Wind ausgesetzt, wird es schon recht kühl.
Mir selbst ist es selten zu kalt, meistens ist es mir zu warm.
Auch durch das Ein- und Aussteigen und das Treppenlaufen wird mir immer warm.

Bei Frauen ist das oft anders, denen ist es immer zu kalt.
Am Freitagmorgen kam ich in die Küche einer Kundin und hatte das Gefühl, mich trifft ein Dampfhammer mitten ins Gesicht.

Gefühlt waren es 36 Grad in dem Zimmer, tatsächlich waren es 28 Grad.

28 Grad!

Ich würde da vertrocknen und eingehen, das würde mein Kreislauf auf Dauer gar nicht mitmachen.
“Sie müssen den Geruch entschuldigen, ich koche gerade was”, sagte die Kundin und ich ergriff die Gelegenheit beim Schopf: “Macht doch nichts! Wissen Sie was, wir machen mal kurz das Fenster auf und lüften durch!”
Gesagt, getan; und ich konnte auf der Eckbank neben dem offenen Fenster endlich die Bestellung eingeben.

Die kühle Luft war eine Wohltat!thermometer-pixabay

Erbsen angetaut, was nun?

Hallo Frostmann, ich hätte da mal eine Frage. Die Tür vom Gefrierschrank war über Nacht nicht richtig zu. Es hat sich viel Schnee im Schrank gebildet, auch in den Beuteln mit den Erbsen.
Meine Freundin meint, ich solle die einfach so mit dem Schnee zubereiten, das sei ja nur Wasser.
Die Nachbarin sagt aber, die Erbsen würden von alleine wieder glatt und prall, weil sie warm werden.
Wer hat denn nun Recht?

Ihre Erbsen sahen also so aus?

erbsen1

Man erkennt deutlich die große Menge Feuchtigkeit, die zu hartem Schnee gefroren ist. Dieser Schnee besteht aus der Feuchtigkeit im Tiefkühlschrank, da durch die offene Tür feuchte Luft eindringen konnte. Desweiteren ist das Produkt offensichtlich angetaut worden, denn sonst wären die Erbsen noch kugelrund und von einer hauchdünnen Eisschicht überzogen.
In diesem dünnen Eispanzer bleiben die Erbsen besonders lange knackig und saftig.

Dieser Schnee aus dem Gefrierschrank kann einen üblen Geruch und Beigeschmack haben. Deshalb würde ich die Erbsen auf jeden Fall mit kaltem Wasser abspülen:

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Kleiner Kaffee

Heute von einer Kundin mit einer Tasse Espresso überrascht worden.

“Trinken wir einen Kleinen zusammen?”, hatte die Frau gefragt und ich bin erst mal erschrocken zurück gewichen. Dann lachte sie und meinte: “Nein, doch keinen Alkohol so früh am Tag. Ich habe eine neue Kaffeemaschine und die macht auch Espresso. Möchten Sie einen?”

Diese Gewinnspiele nerven mich

Egal ob bei MacDonalds oder bei Bierbrauereien und als Beilage in den Paketen bei irgendwelchen Bestellungen, überall werden einem tolle Gewinne versprochen, man muß nur ein Feld freirubbeln, ein Los abknibbeln oder in den Kronkorken schauen.
Und siehe da, fast immer hat man gewonnen.

Nur was?

Das Auto für 90.000 Euro, die Reise auf der AIDA, das Haus am Meer? Oder nur einen von weiteren 1,5 Millionen Super-Sommer-Glück-und-Happyness-Gewinnen?

Auf jeden Fall soll man sofort online gehen und gleich mal nachschauen, was man gewonnen hat.
Und da soll man sich dann natürlich erst einmal registrieren, damit die veranstaltenden Firmen auch möglichst viele Namen, Adressen und E-Mailadressen bekommen. Erst dann sagt einem das System, daß man 124sten Poster-XXXXXLLL-Gutschein gewonnen hat.
Ja und für den bekommt man meist gar nichts, sondern nur einen Rabatt von 20% oder man könnte was bestellen, müßte aber die Versandkosten bezahlen usw.
Echte Gewinne sind das nicht. Zumal meist dabei steht, daß das nur für Erstbesteller gilt, und wenn man dann schon Kunde bei dieser Firma ist, bekäme man den sogenannten Gewinn auch nicht, es sei denn man meldet sich dort unter dem Namen seiner Frau oder seiner Kinder an…

Geht mir doch weg mit diesem Scheiß, ehrlich jetzt!

Schöner Blog

Lieber Rolf,

ich schreibe dir, um dir mal zu sagen, wie toll ich deine Seite finde. Ich bin selbst seit 16 Jahren bei Bofrost und lese deine Seite täglich.
Sie macht mir immer wieder grosse Freude und ich warte jeden Tag auf was Neues.
Eine Bitte habe ich: Schreib doch mal etwas mehr über Matze und Deti und Putzi. Diese Texte lese ich besonders gerne.

Und lass dich von den Neidern nicht unterkriegen!

Das ist ein wirklich schöner Blog, Kompliment!

Beste Grüsse sendet
N.K.

Da freue ich mich und sage danke! :-)

Ich kille sie!

So eine verd…. Fliege in der Fahrerkabine kann einen ja fast wahnsinnig machen! Weder mit der Zeitung habe ich sie erschlagen können, noch hat der Windzug der geöffneten Fenster sie rausgesaugt.

Drecksviech! Flieg mir immer wieder ins Gesicht. Vielleicht zieht mein Rasierwasser sie an.

Gemeinsame Mahlzeiten – Wie wichtig ist das? Wie macht ihr das?

Gemeinsame Mahlzeiten, ein Idyll?

Gemeinsame Mahlzeiten, ein Idyll?

Gestern schrieb ich darüber, wie schwierig es ist, mit vier Personen oft genug einen gemeinsamen Termin zum Essen zu finden.
Frostmannblog-Leser Georg schrieb dazu:

Resignieren weil der Nachwuchs nicht gewillt ist die Hauptmahlzeit mit dem Rest der Familie einzunehmen?? So etwas gibt es nicht !! Unser Nachwuchs hatte sehr schnell begriffen das “Lebenswichtige” Termine mit Freunden so zu legen sind das die Hauptmahlzeit,bei uns um 18.00 Uhr,zusammen eingenommen werden kann,vorher und nachher gab es nichts.Ein knurrender Magen kann einem die Nachtruhe vermiesen das haben die Beiden schnell begriffen.

Bei uns ist die Situation so, daß beide Kinder bereits in der Ausbildung sind und zu unterschiedlichen Zeiten nach Hause kommen. Meine Frau ist oft ab 17 Uhr schon unterwegs, weil sie derzeit Kurse an der Volkshochschule gibt. Ich selbst bin zu unterschiedlichen Zeiten zu Hause.
Wie soll man da einen Termin für ein regelmäßiges Essen finden?

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