Biegt der Bofrostmann bald nur noch rechts ab?

Ist Euch schon mal aufgefallen, daß der UPS-Mann manchmal gar nicht in eine Straße rein fährt? Er stellt seinen Transporter an der Ecke ab und liefert lieber ein Stück zu Fuß.
Warum ist das so? Weil UPS-Männer so wenig wie möglich rückwärts fahren sollen. Rückwärts fahren bedeutet ein erhöhtes Unfallrisiko.
Und UPS-Fahrer biegen wann immer es möglich ist nie links ab.

Dazu heißt es in einer Mitteilung des ADAC:

„Möglichst nicht links abbiegen! Fahrer des weltgrößten Logistik-Unternehmens UPS dürfen nur in Ausnahmefällen den Gegenverkehr kreuzen.

Der kürzeste Weg ist nicht immer der schnellste. Aus dieser Erkenntnis entwickelte UPS mit Wissenschaftlern und Mathematikern Ansätze, die eine effiziente Paketzustellung ermöglichen sollen. Zentrales Element der Überlegungen: Linksabbiegen sollen nach Möglichkeit vermieden werden.
Selbst wenn ein UPS-Fahrer links abbiegen müsste, um sein nächstes Ziel direkt zu erreichen – in den meisten Fällen wird die Navigations-Software von UPS eine alternative Route vorschlagen.
Denn unterm Strich überwiegen angeblich die Vorteile des Nicht-links-Abbiegens: weniger Wartezeit an Ampeln, weniger Spritverbrauch, weniger Spurwechsel und vor allem weniger Unfälle.
Lediglich an zehn Prozent aller Kreuzungen biegen UPS-Lieferwagen noch links ab. Das Unternehmen behauptet, Millionen Liter an Treibstoff einzusparen und 20.000 Tonnen weniger Kohlendioxid zu produzieren – pro Jahr. Diese neue Effizienz hat angeblich sogar dazu beigetragen, dass 350.000 Pakete mehr zugestellt werden konnten.
Die US-Fernsehshow „Mythbusters“ hat den Praxistest gemacht – und bestätigt den positiven Effekt.
Könnte das Prinzip auch auf Pkw übertragen werden? Sollten wir alle vermeiden, links abzubiegen? Nein! Was sich für einen Paketdienst lohnt, kann nicht einfach auf Privatpersonen übertragen werden. Außerdem funktioniert das Prinzip besonders gut in US-Städten mit ihren geometrischen Straßenanordnungen und der Erlaubnis, auch an roten Ampeln rechts abbiegen zu dürfen – weniger aber in deutschen Großstädten. Nur was die Unfallgefahr angeht, könnte das Prinzip Vorteile für den Pkw-Verkehr haben.

Ob das eventuell auch bei Bofrost kommt? Man weiß es nicht.

Bis dahin biegen die Bofrostmänner aber noch links ab.

Komische Flocken in den Töpfen und Pfannen

Immer wenn ich koche, habe ich im Essen komische schwarze Flocken. Mir ist aufgefallen, dass die von den Topfböden kommen könnten, wo sich so ein dünner schwarzer Film ablöst.
Ist das normal und was kann man dagegen tun? Das ist auch bei den Töpfen von Bofrost so.

Es handelt sich aller Wahrscheinlichkeit nach um beschichtete Töpfe und Pfannen.
Diese bestehen aus Metall, das in der Fabrik mit mehreren hauchdünnen Schichten beschichtet werden. Das soll verhindern, daß das Kochgut anbrennt oder anhaftet.

Wenn man nun im Kochgeschirr schneidet, schabt, kratzt oder scheuert, zerstört man die Beschichtung. Schon kleinste Schnitte reichen aus.
Allmählich gelangt durch diese Verletzungen Flüssigkeit unter die Beschichtung, die sich durch die Hitze dann ausdehnt und immer mehr von der „Folie“ ablöst.
Diese gelangt dann als Flocken in die Nahrung, was meistens alles andere als gesund ist.

Derart beschädigtes Kochgeschirr ist auszutauschen.

Verwenden Sie in solchen Töpfen und Pfannen ausschließlich Besteck aus Holz oder Kunststoff, kein Metall und keine Messer!

Möchten Sie auf das Schneiden im Topf oder den metallenen Schneebesen nicht verzichten, empfehle ich Ihnen nichtbeschichtetes Kochgeschirr mit Edelstahlinnenleben oder emailliertes Geschirr.

Meine Milch wird vom Rumstehen immer sauer

Hast Du als Kühlexperte vielleicht nen Tip für mich? Wenn ich Milch kaufe und die hier bei mir rumsteht, dann wird die immer schlecht.
Gibt es da nen Trick?

Wäre ne coole Sache! Danke schonma
Lotta

Liebe Lotta,

Du hast den Kern des Problems ja schon selbst erkannt.
Milch wird schlecht wenn sie herumsteht.
Das liegt an den Bakterien, die sich im Laufe der Zeit vermehren.
Das Problem ist das Herumstehen.

Wir Kühlexperten verhindern das Schlechtwerden der Milch, indem wir sie nicht herumstehen lassen.
Wir machen es so:

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Die Oma ist tot, ich esse ihr Zeug weiter

Es kommt manchmal vor, daß liebgewonnene Kunden des Bofrost-Manns sterben. Das tut jedem immer sehr leid, denn man hat sich doch über all die Jahre an die Menschen gewöhnt.
Sagen wir es mal so: Ein Teil der Kundinnen und Kunden kaufen beim Bofrost-Mann ein. Das heißt, sie sehen diese Tätigkeit als Dienstleistung, als Verkauf, als Geschäft. Punkt.
Aber ein doch recht großer Teil der Kunden betrachtet den Besuch des Verkaufsfahrers als genau das: Als Besuch.

Da heißt es dann erstmal reinkommen, kurz hinsetzen, anhören, was in den letzten Tagen und Wochen so passiert ist und ein bißchen Seelsorger sein.
So weiß man dann nach einiger Zeit, wo Enkelin Susanne studiert und daß Nichte Ramona mit einem Amerikaner verheiratet ist usw.
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Bofrostmann jämmerlich erfroren

Heute Morgen weckte mich der Typ von Bofrost schon um 8 Uhr (!).
Wußtet Ihr eigentlich, daß die Türen von seinem Laster von innen nicht aufgehen?
Spätestens seit heute weiß er es nun auch!

eingesandt von Leserin Olivia, gefunden auf Funpot.net, via Facebook

Bofrostmann vom Hund gefressen – beinahe

Frau Löser, eine gute Kundin, spricht mich in der Poststraße an. „Sie, wenn Sie zufällig bei mir durch die Straße kommen, können Sie mir dann einen Katalog einwerfen? Ich habe einen wohl aus Versehen mit den Zeitschriften in den Altpapiercontainer geworfen.“
Sie könnte sofort einen mitnehmen, aber sie will erst noch aufs Rathaus und hat keinen Platz in ihrer Handtasche.

Also fahre ich bei ihr zu Hause vorbei und stecke wunschgemäß den Katalog in den Briefkastenschlitz. Das heißt, ich hätte ihn vorsichtig in den Schlitz gesteckt, wenn nicht Hardy da gewesen wäre.
Hardy, das ist der 3-jährige Labrador des Ehepaars Löser. Und Hardy lauert hinterm Briefkastenschlitz. Kaum hat der Katalog den Schlitz auch nur berührt, wird er mir aus der Hand gerissen. Fetzend und zerreißend macht sich Hardy hinter der Tür über den Katalog her.

Eine Stunde später bin ich dann nochmal da vorbei. Diesmal war Frau Löser da. Lachend nahm sie den Katalog und meinte: „An Hardy hab ich gar nicht gedacht. Und ich wundere mich, warum wir so wenig Post bekommen! Sie müssten mal hinten im Garten, hinter den Koniferen schauen, tonnenweise Schnipsel.“

Ja denn. Den Hund hätte ich auch gerne, wenn mal wieder Rechnungen kommen.

Mir ist Euer Softeis zu süß! Tolles Softeis selbst gemacht

Ich habe Euer Softeis gekauft. Jetzt wird es ja langsam wieder schön genug für Eis. 🙂 Aber ich muß sagen, Euer Softeis ist mir definitiv zu süß.
Hat das bei Euch noch keiner gemerkt? Wir lieben cremiges, softiges Eis.
Gruiß Jenny

Jenny, Dir ist unser Softeis zu süß?

Mir auch!

Die Konsistenz ist klasse, der Grundgeschmack auch, aber es ist mir und meiner ganzen Familie auch zu süß.
Als Referenz nenne ich mal zwei der besten Softeissorten, die ich kenne: das von McDonalds und das von IKEA.

Damit verglichen, ist das Bofrost-Softeis nix.
Da bin ich Deiner Meinung.

So, nun werden Bofrostprodukte aber nicht einfach so auf den Markt gebracht, unter dem Motto: Mal gucken, was die Kunden sagen.
Sondern es gibt vorher immer Testverkostungen. Und wenn ein Produkt in das Sortiment kommt, haben vorher Verbraucher ihre Meinung dazu gesagt.
Offenbar war den Testern das Eis nicht zu süß.

Mit anderen Worten, es scheint der Mehrheit zu schmecken. Wir haben halt Pech, daß es unserem persönlichen Geschmack nicht entspricht.

Aber ich habe einen Tipp für Euch!
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Fliegender Teppich

„Ich habe Deinen Artikel über die Elektroautos gelesen. Kommt denn bei Bofrost auch bald das Elektroauto? Was sind da Eure Konzepte für die Zukunft?“

Oben auf dem Bild siehst Du ein Phantasie-Konzept für die Zukunft.
Ob so etwas irgendwann mal kommt, wage ich aber zu bezweifeln.
Das Schwebeauto wird wohl noch eine ganze Weile auf sich warten lassen.

Daß Autos in absehbarer Zukunft nicht mehr von Verbrennungsmotoren angetrieben werden, das ist seit 50 Jahren ein großes Thema.
Ganz sicher werden auch Bofis irgendwann elektrisch sein.
Das ist ganz davon abhängig, wie erschwinglich dieser Antrieb wird und wie weit die Akkus weiterentwickelt werden.

Bofrost schafft ständig neue Fahrzeuge an, und so wird auch -wenn entsprechende praktikabel nutzbare Autos zur Verfügung stehen- irgendwann der erste Bofi bei uns elektrisch sein.
Geredet wird darüber bestimmt schon.

Ich habe vor Monaten in der gläsernen Manufaktur von Volkswagen in Dresden ein Postauto der Zukunft gesehen.
Das kommt jetzt, DHL wird damit anfangen. Es ist ein Kleintransporter, der explizit für den Haus-zu-Haus-Belieferungs-Service entwickelt wurde. Der Fahrer kann nicht nur auf beiden Seiten bequem aus- und einsteigen, das elektrische Auto kann ihm sogar im Schrittempo folgen.
So etwas wird bei Bofrost vorerst wahrscheinlich nicht kommen, weil wir ja nicht in so kurzen Hausabständen liefern, sondern oft zwischen den einzelnen Kunden Strecke machen müssen.

Aber die Entwicklung bleibt nicht stehen. So können wir davon ausgehen, daß auch bei uns Neuerungen Einzug halten werden.

Auf der anderen Seite ist das derzeitige Konzept erprobt und ausgereift, und erprobtes Dinge soll man nicht unbedingt für jede Neuerung über Bord werfen.

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