Dauerbaustelle

Die Ortsdurchfahrt durch einen Stadtteil in meinem Verkaufsbezirk ist seit Wochen durch eine Baustelle blockiert.
Mal ist nur die linke Spur befahrbar, mal nur die rechte.
Dabei wandert die Baustelle, bei der vor allem neue Straßenbahnschienen verlegt werden, alle paar Wochen etwas weiter.
Aber genau in diesem Bereich habe ich etliche Kunden.

Da tut sich dann jedes Mal die Frage auf, wo soll ich parken?
Mal eben so in zweiter Reihe und den ganzen Verkehr blockieren? Nein, das kann vielleicht der UPS-Mann, der nach ein paar Sekunden/Minuten weiterfährt.
Aber ich bin ja doch erheblich länger bei meinen Kunden.
Die Parkplätze am Straßenrand sind entweder belegt oder wegen der Baustelle gesperrt.

Also bleibt mir der Kundenparkplatz einer Textilkette. Da ist aber die Einfahrtbreite extrem klein, das heißt sehr, sehr eng.
Außerdem schauen einen die Leute blöd an, weil sie meinen, der Parkplatz sei nur für Kunden des Textilmarktes, ist er aber nicht, ist inzwischen ein allgemeiner Parkplatz.
Ja und dann läufst Du 500 Meter zu den Adressen, klingelst, sprichst mit den Kunden, läufst wieder zurück, um die Ware zu holen und mußt nochmals zu denen und wieder zurück.

Wie gut, daß ich viele meiner Kunden zu guten Handykunden erzogen habe.

Flecken und Pickel auf dem Boden von Edelstahltöpfen

Gestern schrieb ich, wie man Pfannen mit Salz wieder sauber bekommt.
Das ist eine Reinigungsmaßnahme, die man nicht aus Spaß durchführt, sondern um eine gute Pfanne nicht mit harten und kratzenden Gegenständen bearbeiten zu müssen.

Ansonsten ist das nämlich mit dem Salz so eine Sache.

topfboden

Viele kennen das Problem: Auf dem Boden ihrer schönen Edelstahltöpfe entstehen im Laufe der Zeit kleine Pickel und Flecken, sie sich nicht besonders gut entfernen lassen.

Wie bekommt man die weg und wo kommen die her und wie vermeidet man die Flecken?

Die Ursache liegt zumeist im Salz. Kocht man in einem solchen Topf beispielsweise Nudelwasser auf, so gibt man ja zum Wasser Salz hinzu.
Dieses sinkt auf den Boden und kann dort korrosive Wirkungen in Ganz setzen, die sich eben in den besagten Flecken äußern.

Damit diese Flecken gar nicht erst entstehen, sollte man auf den Einsatz von sehr grobem Salz verzichten und das Salz immer erst zugeben, wenn das Wasser aufwallt oder schon kocht.
Durch die Bewegung im Wasser löst sich das Salz schneller auf und bleibt nicht auf dem Boden liegen.

Hat man sich diese Flecken einmal eingefangen, kann man ihnen in Edelstahltöpfen zumeist mit Stahlwolle einem Küchenschwamm vorsichtig zu Leibe rücken.
Sind sie hartnäckiger, kann etwas Sprühöl der Marke WD-40 und dann Stahlwolle ein festerer Küchenschwamm gut helfen. Danach den Topf aber gründlich spülen denn WD-40 schmeckt nicht gut.

Pfanne retten – Angebranntes und Verkrustungen sauber entfernen

Wie schnell ist das passiert! Man erhitzt eine Pfanne zu stark oder vergißt das Umrühren. Je nach Zutaten gibt hier auch die beste Versiegelung auf und das Ergebnis sind Verkrustungen und Angebranntes.
Jetzt muß man aber richtig reagieren!

pfanne_pixab

Vermeiden Sie folgende Fehler:

  • heiße Pfanne in kaltes Wasser tauchen
  • Schaben und Kratzen mit harten Gegenständen
  • Verwendung von Kratzschwämmen oder Stahlwolle
  • Einstreuen von Spülmaschinenpulver
  • Pfanne in die Spülmaschine geben

Stattdessen machen Sie es einfach so:

  1. Pfanne abkühlen lassen
  2. groben Schmutz mit feuchtem Tuch entfernen
  3. etwa 1-2 mm dick Salz auf die Verkrustungen streuen
  4. die Pfanne etwa 1-2 cm hoch vorsichtig mit Wasser füllen
  5. das Ganze kurz aufkochen
  6. acht Stunden abkühlen und stehen lassen
  7. dann den Sud ausgießen und die Pfanne mit einem Schwamm auswischen

In den allermeisten Fällen reicht diese Behandlung, um auch gröbste Verschmutzungen, Verkrustungen und Angebranntes zu entfernen.
Nötigenfalls wiederholen.

Das funktioniert natürlich auch bei Töpfen, ist ja klar.

In der Unterhose

Hallo Frostmann, mal eine Frage. Wie ist das bei euch Bofrostmännern? Machen euch manchmal Frauen im Slip auf und machen euch Angebote?

Eher umgekehrt, Leute machen und in Unterwäsche auf und wir machen denen Angebote. Im Regelfall bieten wir Tiefkühlkost vom Feinsten, Aktionsware und tolle Schnäppchen.

Aber mal im Ernst: Ja, tatsächlich habe ich da alles schon erlebt, und die Kollegen erzählen auch entsprechendes. Das bezieht sich aber auf die Kleidung der Leute, nicht auf diverse erotische Angebote.
Ich bin -wenn man das von sich selbst überhaupt sagen kann- kein häßlicher Mann, aber auch kein George Clooney. Vielleicht bin ich nicht erotisch genug, daß man mir solche Angebote machen würde.
Jedenfalls kann ich mich an keinen solchen Vorfall erinnern, vielleicht bin ich aber auch zu naiv und habe entsprechende Offerten einfach noch nie mitbekommen.

Ansonsten ist es ja so, daß wir die Menschen in ihrem Zuhause aufsuchen und da laufen Menschen halt nunmal auch in Unterwäsche oder im Bademantel herum und manche kommen auch so an die Tür.
Einmal kam ich zu einer Kundin und statt der erwarteten Frau öffnete eine ganz andere Frau die Tür. Ich will es mal so sagen, es war eine sehr häßliche und überraschend groß gewachsene Frau.
Sie trug ein langes geblümtes Kleid, hochhackige Schuhe und erst auf den zweiten Blick habe ich bemerkt, daß die Frau einen Schnurrbart hatte.
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Schneidbrett kaputt

„Sie, das Schneidbrett aus der Prämienaktion das müssen Sie zurücknehmen!“

„Ach du meine Güte, das ist ja verbogen und einmal längs gebrochen“, staune ich.

„Ja genau, das ist vielleicht ein billiger Mist. Das war sofort kaputt.“

„Ich habe das Schneidbrett auch, meins sieht aber weder so grau aus, noch ist er krumm und gerissen.“

„Kann ich doch nichts dafür.“

„Haben Sie das etwa in die Spülmaschine getan?“

„Ja, sogar im Hygieneprogramm mit über 70 Grad, sonst kriegt man den Dreck doch nicht ab.“

„Das darf doch aber gar nicht in die Spülmaschine.“

„Ich tue alles in die Spülmaschine.“

„Ja, aber doch keine echten Holzbretter.“

„Bei Frag-Mutti im Internet steht, daß man das anschließend nur mit Olivenöl abreiben muß, dann wird das wie neu.“

„Ich fürchte, da werden Sie viel Olivenöl brauchen, – sehr viel!“

Hubschraubereltern

„Nein, früh morgens kann ich nicht, da fahre ich in der großen Pause zu unserem Jens in die Schule und helfe ihm beim Umziehen.“

„Sie fahren zu Ihrem Siebenjährigen in die Schule?“

„Ja, ich bringe ihn morgens hin, helfe ihm, seinen Schulranzen in die Klasse zu tragen und ziehe ihm Hausschuhe an. In der Pause helfe ich ihm, Straßenschuhe anzuziehen.“

„Kann der das nicht alleine?“

„Ja aber sicher kann der Jens das alleine, aber was wäre ich für eine Mutter, wenn ich mich nicht kümmern würde.“

„Wann würde es Ihnen denn dann passen, daß ich vorbei komme?“

„Nach der großen Pause muß ich aufs Gestüt, den Wallach meiner Tochter saubermachen und füttern, damit Rosie gleich nach den Hausaufgaben zum Reiten kann. Das sind ja auch immer 40 Kilometer.“

„Aha.“

„Und zwischendurch bringe ich Jens in die Musikschule und Dietmar zum Judo-Training. Wissen Sie, Mutter zu sein, ist halt ein Fulltime-Job. Ich muß ja immer auch überall warten, bis die Kinder fertig sind.“

„Und so gegen Abend?“

„Ja, mittwochs, da bin ich abends zu Hause. An den anderen Tagen bin ich mit den Kindern beim Ballett, beim Hockey und beim Tischtennis.“

Die arme Frau!

Dog-TV – Fernsehsender für Hunde

dog-tv

Ich bin ja der Meinung, das braucht kein Mensch. Und das braucht auch kein Hund!
Dog-TV ist ein Fernsehsender für Hunde. Dort laufen Clips, die beruhigend auf die Tiere wirken sollen.
Wahrscheinlich in erster Linie gedacht für die Berufstätigen, die ihren Hund den ganzen Tag in der Wohnung eingesperrt lassen.

Aber Dog-TV ist nicht der Untergang des Abendlandes, da es auch einen Sender „Für alle Menschen“ gibt:

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Mein Bezirk!

Gut, ich habe es eingesehen, daß ich vor einem Dreivierteljahr einen Teil meines Bezirkes an einen Kollegen abtreten mußte.
Das waren zwei große Stadtteile einer benachbarten Stadt. Die Umsätze waren ordentlich, konnten aber nur mit viel Lauferei erzielt und gehalten werden. Kein Selbstläufer also.
Dafür habe ich zwei Dörfer nördlich dazu bekommen.
Diesen Bezirk hatte ich früher schon einmal und er war in den zwei Jahren, bevor ich ihn jetzt wieder übernommen habe, von einem Kollegen, sagen wir es mal so, etwas heruntergewirtschaftet worden.

Ich habe unendlich viel Mühe in diese Dörfer investiert und dank der Unterstützung der Neukundenwerber auch sehr viele Uraltkunden, die längst von Bofrost abgesprungen waren (die konnte ich selbst wieder reaktivieren) und zwei Neubausiedlungen mit jungen Müttern (guter Erfolg für die Neukundenwerber!) wieder zu Kunden machen.

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Deti und Putzi sind in Urlaub

Deti und Putzi, unsere Verwandten, sind in Urlaub gefahren.
Puh, klasse, dann kommen sie uns wenigstens nicht besuchen.
Nicht, daß ich die beiden und ihre „lustigen“ Kinder nicht mag, aber diese Leute sind Gäste, bei denen man dann auch wieder froh ist, wenn sie nach Hause gehen. Kurzum: Ihre Besuche sind sehr anstrengend.
Das ist mit ein Grund dafür, daß wir sie partout nicht mehr für sonntags einladen. Einen Sonntag mit denen, und Du kannst montags nicht ausgeruht zur Arbeit.

Wenn, dann dürfen sie freitags oder samstags kommen.

Nun hatte Putzi, meine Schwägerin, die Idee, meine Tour gehe ja förmlich an ihrem Haus vorbei. Tut sie nicht!
Denn dann wäre Putzi ja meine Kundin.
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Pizzateller oder was?

Neulich schrieb ich über die schönen Pizzateller, die es bei uns zum Aktionspreis gibt, wenn man drei Pizzaspezialitäten bestellt.
Natürlich findet man die Teller auch ohne Pizzakauf im Angebot, aber dann sind sie teurer.
Einige Leserinnen schrieben mir, daß sie nicht so oft Pizza nehmen und es deshalb schade finden, daß es wieder mal Pizzateller sind.

Aber es sind ja nur für diejenigen Pizzateller, die auch Pizza darauflegen. Legt man Obst darauf, werden sie zum schönen Obstteller und sie taugen auch als Tortenplatten.

Und natürlich kann man auch anderes Essen wunderbar auf diesen großen Tellern anrichten.
Da geht es dann nicht so gedrängt zu, wie auf anderen Tellern, das ist doch auch mal schön.

Ich meine, allen kann man es nicht recht machen. Die einen hätten lieber ein Kaffeeservice als Prämie, wieder andere wollen lieber Thermosbecher und manche wünschen sich Grillzubehör.
Kein Bofrostmann kann 200 verschiedene Prämien mitführen.

Ich versuche immer das Beste daraus zu machen und so machen es auch meine Kunden. Herr P. zum Beispiel nimmt jetzt zum dritten Mal die Steakmesser. Er findet sie toll und ihm gefällt es vor allem, daß die in so einer schönen Holzbox sind.
„Die hebe ich auf, dann habe ich immer ein sehr hochwertiges Geschenk für alle möglichen Jubilare.“

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