SPAM – Probleme 2

Als ob das im vorherigen Artikel Geschilderte nicht genug sei, landen seit dem Wochenende Dutzende von Mail in meinem Postfach. Das sind alles Mails, die von anderen Mailsystemen zurückgewiesen wurden und an mich zurückgesandt wurden. Angeblich handele es sich dabei im Spam-Mails.
Erstaunlicherweise tragen diese Mails auch meinen Absender.
Nur stammen sie nicht von mir, nicht von meinem Server und es ist auch keiner der vielen Empfänger in meinem Adressbuch.

Anhand der zurückgesandten Mails konnte ich die Headerdaten auslesen und feststellen, daß eine russische Adresse hinter dem Ganzen steckt und einfach meine Adresse als Absender reingefälscht hatte.
Das kann jedem passieren, so bekam ich selbst neulich erst eine Mail von einer ahnungslosen Apotheke in Niedersachsen, die mir Steinplatten aus China verkaufen wollte…

Also, hier wurde nichts gehackt oder geknackt, sondern in solche Spammails werden beliebige Mailadressen als Absender reingefuscht.
Sorry, aber da kann ich weder etwas gegen machen, noch irgendwie weiterhelfen.

Es tut mir natürlich trotzdem leid, dass einige jetzt unnötige Mails bekommen haben, aber die waren wirklich nicht von mir.

Probleme

Seit Sonntag macht das Weblog Schwierigkeiten.
Auf einmal waren alle Inhalte verschwunden und die Datenbank leer.
Irgendeine Tabelle sei da übergelaufen oder sonstwas, hieß es im Fehlerprotokoll.

Das Ärgerliche: Rund 30 Artikel, die ich am Wochenende für diese und die kommenden Wochen vorbereitet hatte, sind definitiv weg. :-(
Das Gute: Den Rest des Blogs konnte ich aus einem Backup wieder herstellen. :-)

Jetzt geht es darum, den Fehler zu finden.
Das ist gar nicht so einfach, weil sich kein Ansatz finden läßt, aus dem man schließen könnte, wer oder was die Schuld an diesem Absturz trägt.

Vorsichtshalber habe ich aber ein noch besseres Backup-System integriert, das etwas häufiger und schneller Sicherungskopien aller Inhalte anlegen kann.

Gutes Essen kostet Geld

food

Es ist ja schon fast eine Binsenwahrheit, was ich da oben in die Titelzeile geschrieben habe. Aber mir scheint es manchmal so zu sein, als sei es mit den Lebensmitteln so, wie mit Unterhaltungselektronik. Es kann den Verbrauchern gar nicht billig genug sein.
Seit dem Theater mit dem Pferdefleisch in der Lasagne hat beinahe jeder von den Stehauf-Spaßmachern, die sich heute Comedians nennen, ein paar Sätze zu diesem Thema im Programm.
Sie rechnen dem fleißig lachenden und Beifall klatschenden Publikum vor, daß nur noch 6 Cent pro Pfund-Packung Lasagne fürs Fleisch übrig bleibt.
Das ist halt im Moment so, daß Offensichtliches und Selbstverständliches sich vor allem in der Riege von Barth & Co. noch zu einem Gag verarbeiten läßt.

Mit anderen Worten, dem Verbraucher wird nicht nur durch kluge Wissenschaftssendungen, sondern auch vom Witzemacher tagtäglich aufs Brot geschmiert, was er sich da an billigem und wahrscheinlich ungesundem Zeug aufs Brot schmiert.

Und die Folge? Absolute Verbraucher-Schizophrenie! In den Internetforen rund ums Kochen behaupte alle immer fleißig, sie würden ja nur tagesfrische Produkte vom Bio-Bauern aus der Region kaufen.
Fleisch essen ja sowieso alle nur noch einmal die Woche, dann aber mit ganz viel Brokkoli und Zucchini…

Wer’s glaubt!

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Mit Botinchen hab ich sie gekriegt!

Ich beliefere mehrere ältere Herrschaften in einem Altersheim.
Bislang habe ich mir zweimal einen strengen Verweis von der Heimleiterin eingefangen, weil ich es gewagt hatte, auf dem Besucherparkplatz vor dem Heim zu parken.
Ich soll doch lieber unten auf der Straße parken, aber das sind 300 Meter.

Ich habs dann brav immer so gemacht. Neulich aber habe ich den Damen und Herren im Pflegerzimmer mal zwei Kartons Botinchen geschenkt und die Chefin war auch da.
Und siehe da, auf einmal kam sie mir hinterher und sagte: “Das sind ja jetzt doch schon so viele unserer Bewohner, die bei Ihnen kaufen, ich hab dem Pförtner jetzt gesagt, daß er ihnen immer die Schranke hochmachen soll. Sie können ruhig auf den Hof fahren, da ist auch ein Aufzug.”

Na also! Unsere Botinchen haben eine unwiderstehliche Anziehungs- und Überzeugungskraft!

Zu breit?

Ich bewundere immer unseren Bofrostfahrer, denn unsere Straße ist sehr schmal und der kommt trotzdem überall durch.
Ist schon bemerkenswert, wie gut der das Ding im Griff hat.

Manchmal parkt der Bofrostmann immer zwischen mir und meiner Nachbarin zwei Häuser weiter. Ist der zu faul, um erst bei mir vorzufahren und dann nochmals zwei Häuser weiter zu fahren?

Bei uns steht der Bofrost-Lieferwagen oft im Garagenhof. Gut, da kommt meist keiner den er stört, aber darf der das?

Irgendwie ist es mir immer ein Anliegen, so nah wie möglich an die Haustüre des Kunden zu fahren. Schließlich muß ich ja vom Wagen zum Kunden laufen, dann nochmal zurück und wieder zum Kunden und wieder zum Wagen. Und oft genug entscheidet der Kunde, während ich die Ware hole, daß er doch noch etwas braucht und ich muß dann nochmals laufen. Und dann sieht er daß der eine Beutel zu groß oder es doch nicht die kleinen Rosenkohlröschen sind, und ich muß nochmal rennen.
Ist ja klar, daß man da immer bestrebt ist, keine unnötig weiten Wege in Kauf nehmen zu müssen.

Manchmal läßt es sich nicht vermeiden, daß man auch mal kurz vor einer Einfahrt oder in einem Garagenhof anhalten muß. Tabu sind für uns Ausfahrten, wo viele Leute rein und raus müssen und natürlich Feuerwehrzufahrten. Ansonsten ist es ja so, daß der Bofrostmann immer nur ein paar Minuten beim Kunden ist und dann schon wieder am Wagen ist.

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Ich will wissen, was es kostet

Wenn ich irgendwo im Web sehe, daß es eine Dienstleistung oder ein Produkt nur mit “Preis auf Anfrage” gibt, dann schaue ich auf dieser Seite erst gar nicht weiter.
Ich habe jetzt und genau jetzt Lust mich über diese Ware zu informieren und will auf Anhieb auch wissen, was mich das kosten würde.
Wenn ich da erst ein Formular ausfüllen muß, um dann vielleicht zu erfahren, daß der Artikel viel zu teuer ist, habe ich schon keine Lust mehr.

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Wurstgulasch

Ein schnelles und einfaches Rezept, um einen herzhaften Eintopf zu kochen.

Eine Kundin fragte mich neulich, mehr zum Spaß, was sie denn mittags kochen solle.
Zwei Ringe Fleischwurst und allerlei Gemüsereste hatte sie im Kühlschrank. “Ja, die Paprika sind schon etwas weich geworden, die schmeiß ich weg”, sagte sie.
Dabei gibt es ein leckeres Rezept und das geht so:

Für zwei Personen benötigt man:

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