Mein Bofrostmann ist so unfreundlich

Hallo, mal eine Beschwerde! Ich finde unser Bofrostfahrer ist sehr unfreundlich!!! Ich bestelle so jedes zweitemal was bei ihm und bin immer ganz normal zu ihm. Aber er ist muffelig, immer in Eile und zieht eine Fresse.
So unfreundlich will ich nicht behandelt werden. Wenn der noch weiter so ist, bestell ich nichts mehr!

Das geht gar nicht!
Die Bofrostmänner und -frauen legen Wert darauf, keine Fahrer oder Lieferfahrer zu sein, sondern Verkaufsfahrerinnen und -fahrer bzw. Verkäuferinnen und Verkäufer.
Als Verkäufer hat man seine persönlichen Launen hintenanzustellen und dem Kunden gegenüber freundlich aufzutreten. Man muß nicht der dauerlustige Spaßclown sein, das kann den Kunden nämlich auch auf den Senkel gehen, aber stets freundlich und höflich.
Der Kunde ist König! Punkt! Weiterlesen →

Unabhängigkeit im Alter

Viele Kunden kaufen bei mir die Pfannengerichte und Schlemmermenüs.
Manche Kollegen nennen diese Schlemmermenüs auch „Rentnerpackung“. Ich finde das etwas despektierlich, aber es trifft die Sache doch recht genau.

Nehmen wir Herrn V.
Herr V. ist 71 Jahre alt und hat schon vor sechs Jahren seine Frau verloren.
Einmal in der Woche kommt eine Gemeindeschwester zu ihm und schaut nach seiner Gesundheit und einmal pro Woche kommt eine Studentin aus der Nachbarschaft zum Putzen.
Beide bringen auch hin und wieder Sachen aus dem Supermarkt mit.
Wenn von bofrost* die Benachrichtigungskarte eintrifft, ruft mich Herr V. an und gibt mir auch noch eine kleine Bestellung durch. Zwei Liter Milch, sechs Dosen Katzenfutter und Kekse, oder so.

Ich besorge ihm die Sachen gerne, zumal auf dem Weg ein ALDI und ein LIDL liegen.

Ich kann auch im Voraus immer schon sagen, was Herr V. kaufen wird. Es sind Eintöpfe, Pfannengerichte und wenigstens 2 x die 5+1 Schlemmer-Menü-Aktion.
Diese Fertigportionen muß er nur noch heiß machen und kann sie dann nach wenigen Minuten verzehren.
Das ist für Herrn V. sehr praktisch, weil er außer Spiegelei und Nudeln nichts kochen kann.
Er könnte vielleicht, aber sein Gesundheitszustand erlaubt das Stehen am Herd nicht und außerdem ist er altersbedingt schon etwas vergeßlich und vertut sich immer wieder mit den Gewürzen.
So erzählte er mit mal von Spiegelei mit Zucker und Nudel, die er mit Zimt statt Salz gekocht hatte.

Er sagt ganz klar: „Ohne die Gemeindeschwester und die Putzfrau, vor allem aber ohne Bofrost, da müßte ich ins Heim. Ich komme noch so gut klar. Natürlich kann ich nicht mehr alles, aber ich bin so gerne in meiner Wohnung und will nirgendwo anders hin. Aber mit der Hilfe von euch dreien kann ich noch ein bißchen hier bleiben.“

Finde ich schön!

Tiefkühlung ist bekanntermaßen die natürlichste und sicherste Methode, wertvolle Inhaltsstoffe zu bewahren.
Außerdem haben tiefkühlfrische Menüs für Sie entscheidende Vorteile:

  • Man ist sind zeitlich unabhängig, denn man bestimmt selbst, wann man essen möchten.
  • Man hat einen leckeren Vorrat, der lange frisch bleibt.
  • Man kann auch im Winter Sommergemüse voller Nährstoffe genießen.

Markklößchen

Grund der Kontaktaufnahme?: Markklößchen
Kommentar: Da ich früher sehr gerne Markklößchen verwendet habe, freute ich mich auf
das Produkt bei Bofrost. Das Zubereiten entfällt, aber leider sind sie
geschmacklos und kleistern. Wie kann ich jetzt den Rest aufpeppen?
Wenn auch die Brühe einen kräftigen Geschmack hat, die Klößchen bleiben
fade.
Mit freundlichen Grüßen
L.

Da kann man nichts machen. Es ist einfach so, daß Ihnen diese Klößchen nicht schmecken.1
Grundsätzlich ist es ja so, daß Bofrost nicht einfach Produkte auf den Markt bringt und dann mal schaut, ob man das essen kann und ob es gut schmeckt.
Die Produkte werden vorher verkostet. Einmal von den verantwortlichen Damen und Herren, dann aber auch von einer Gruppe von Mitarbeitern und nicht zuletzt von einem Testpanel.
So ein Panel ist eine Gruppe von Verbrauchern, die Konsistenz, Aussehen und Geschmack, sowie Zubereitung bewerten.
Erst wenn ein Produkt diese Testhürde genommen hat, kommt es eventuell ins Sortiment.

Es kann sich durchaus nachher zeigen, daß trotz aller in das Produkt gesetzten Erwartungen dieses am Markt floppt. Es ist zwar eine tolles Produkt, aber es kommt bei den Kunden -aus welchen Gründen auch immer- nicht an.

Aber die Markklößchen sind ein Klassiker, der schon recht lange nahezu unverändert im Programm ist. Das bedeutet, es gab bisher noch keinen Grund dieses Produkt zu ändern oder gar aus dem Sortiment zu nehmen.
Weiter bedeutet das, daß die Klößchen den Kunden offensichtlich schmecken.

Also ist es zunächst einmal so, daß Sie ein Kunde sind, der zu der Gruppe der Menschen gehört, denen dieses Produkt nicht schmeckt.
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Keine Abzocke am Telefon durch Bofrost

Immer wieder wird darauf herumgeritten, welche Rechte ein Verbraucher hat, der am Telefon von Bofrost zu einem Vertrag überredet worden sei.
Diese Diskussion ist sinnlos. Bei Bofrost schließt man am Telefon keinen Vertrag ab und geht auch kein Abonnement ein.
Überhaupt ruft Bofrost gar keine wildfremden Menschen an, um irgendetwas anzubieten.

Da rufen keine windigen Call-Center-Agents an und verstricken Ahnungslose in Verkaufsgespräche, aus denen diese mit einem Vertrag herausgehen, der sie an irgendetwas bindet.
Wenn überhaupt, wird zunächst einmal nachdem ein Kundenwerber an der Haustüre gefragt hat, nachgefragt, ob der Erstkatalog gefallen hat und ob eventuell ein Bedarf an den angebotenen Produkten besteht.
Äußert der potentielle Kunde dann einen Kaufwunsch wird dieser notiert und geliefert.
Beim Verkaufsfahrer kann der Kunde, wenn er will, gerne noch weitere Produkte kaufen.
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Um 50.000 Euro reicher

Jeder Neukunde ist für Bofrost ein Gewinn.
Eine Binsenwahrheit. Jeder neue Kunde ist tatsächlich ein Gewinn, für das Unternehmen, für den betreffenden Verkäufer und ggf. für den Neukundenwerber.
Der Neukundenwerber kann ein Katalogverteiler, ein Verkaufsfahrer oder ein empfehlender Verwandter oder Nachbar sein.
So ein Nachbar bekommt dann eine kleine Belohnung. Und diese Belohnungen sind sehr beliebt, auch wenn ich sie etwas klein finde. Ich persönlich finde den Anreiz nicht so besonders groß. Auf der anderen Seite darf man den Anreiz auch nicht zu groß machen, sonst wird zu viel gemauschelt.

Aber in diesem Jahr kann jeder Neukunde ein ganz besonderer Gewinn sein. Bofrost hat nämlich seine Verkaufsfahrer und Neukundenwerber auf eine große Schatzsuche geschickt.
Irgendwo in Deutschland waren Adressen ausgelost und notariell versiegelt worden, bei denen es etwas zu gewinnen gab.
Neben etlichen kleineren Preisen gab es an diesen Adressen insgesamt 50.000 Euro für die Neukundenwerber und Verkaufsfahrer zu gewinnen.

Seit dem 7. April waren wir alle auf der Jagd nach dem verborgenen Schatz. Doch mit Ende der Aktion am 30. September zeigte sich, daß die Hauptgewinne noch nicht abgeräumt wurden.

Ja, ja, haben viele Kollegen gedacht, es gibt ja viel zu viele Haushalte in der BRD, da ist das Unternehmen auf der sicheren Seite, das wird die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen, das Geld bekommt sowieso niemand.
Aber nein! Tatsächlich ist es so, daß jetzt die gesamten 50.000 € in einen Jackpot gepackt und streng unter notarieller Aufsicht einer der bereits geworbenen Kundenadressen zugeordnet wurden.
Dann wurde nachgeschaut, welche Verkaufsfahrerin oder welcher Verkaufsfahrer bzw. Neukundenwerber diese Adresse bearbeitet hat und derjenige bekommt jetzt die 50.000 Euro.

Also nochmals für diejenigen, die immer gemunkelt haben, das Geld käme sowieso nicht unter die Leute, weil die Wahrscheinlichkeit so gering sei: Jetzt hat es einer abgeräumt!
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Meine Kartoffelpuffer sind zwei Türme

Hallo lieber Frostmann! Ich habe bei einem kollegen von dir Kartoffelpuffer gekauft. Weiss nicht warum, aber als ich den beutel aufmachte, waren die zu zwei Türmen zusammengefroren.
Also Immer mehrere aufeinandergerforen so wie zu Türmen oder gestapel. Verstehst du was ich meine?
Wir kann ich die jetzt zubereiten? In wasser legen?

Das passiert schon mal, wenn die Tür vom Gefrierschrank nicht ganz zu war oder etwas länger aufgestanden hat. Die lose im Beutel liegenden Kartoffelpuffer können dann „Eis ziehen“ und zusammenfrieren.
Es ist keine gute Idee, die Reibekuchen ins Wasser zu legen. Sie sollen ja anschließend in heißem Fett gebacken werden und das Wasser würde das Fett übermäßig zum Spritzen bringen.

Ich empfehle, ein einfaches Butterbrotmesser zu nehmen, also so eins, mit dem man Butter auf Brötchen streicht. Damit fährt man zwischen die einzelnen Kartoffelpuffer und hebelt sie ganz leicht auseinander.
Da es sich um kein besonders nasses Produkt handelt, ist auch nicht sehr viel Eis zwischen den einzelnen lagen, daher geht das Trennen ganz einfach.

Sollte sich doch mal mehr Eis gebildet haben, würde ich die Puffer nicht mit dem ganzen Eis oder Schnee in das heiße Fett geben.
Entweder man läßt die Reibekuchen leicht antauen und tupft sie mit Küchenpapier trocken oder man legt sie erst kurz in eine trockene, heiße Pfanne, um das Eis zu entfernen.

Im Auslieferzustand sollte kein Eis zwischen den Puffern sein. Falls doch, geben sie die Ware dem Bofrostmann gleich wieder zurück!
Daß die Kartoffelpuffer mal leicht aneinanderhaften, ist normal. Sie sollten aber nicht zu festen Blöcken zusammengefroren sein. Es ist ja ein Merkmal des Produkts, daß die Kartoffelplätzchen einzeln entnommen werden können.

Der Bofrostmann klaut keine IKEA-Möbel

Man kann ja schnell mal in Verdacht kommen. In diesem konkreten Fall bin ich am Montagnachmittag in den Verdacht geraten, Möbel geklaut zu haben.
Ich! Ausgerechnet ich!

Was war passiert?

In einer Straße, in der ich unterwegs war, um zwei Kundinnen zu besuchen, ist ein junges Ehepaar mit einem Kleintransporter gekommen, hat wegen der wenigen Parkplätze in zweiter Reihe geparkt und einige bereits zusammengebaute und gebrauchte IKEA-Möbel auf den Bürgersteig gestellt. Neben einem Tisch, vier Stühlen und einer Kommode standen da auch zwei Stehlampen, einige Plastikboxen und ein Sessel.

Der junge Mann ist dann mit dem Transporter um die Ecke gefahren, um einen Parkplatz zu suchen und die junge Frau ist mit einer der Plastikboxen schon mal ins Haus gegangen.
Offensichtlich sind die beiden neu in dieses Haus eingezogen. Ein Umstand, auf den ich achte und den ich auch registriere, handelt es sich doch schließlich um etwaige potentielle neue Kunden.
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Gibt es Bofrost auch für Hunde?

hund-bofrost

Ich habe da mal eine Frage. Wenn ihr doch sowieso von Tür zu Tür fahrt, warum habt ihr keine Hundenahrung dabei? Das läge doch sowohl auf der Hand als auf dem Weg.

Ganz so kann man ja nicht argumentieren. Nur weil wir Verkaufsfahrer sowieso unterwegs sind, bringen wir ja auch nicht die Zeitung oder die Pakete so nebenbei mal eben mit.

Selbstverständlich enthält das Bofrost-Sortiment eine ganze Reihe von Produkten die theoretisch auch für die Ernährung eines Hundes geeignet sein könnten. Ich denke hier an verschiedene Gemüsesorten, die ohne Zusätze und Gewürze geliefert werden. Diese könnten als Beimengung zu einem Mischfutter durchaus dienen.

Viele der anderen Produkte, vor allem wenn sie zubereitet oder verarbeitet sind, würde ich meinem Vierbeiner nicht verfüttern, da ich die enthaltenen Gewürze nicht unbedingt für Hunde für geeignet erachte.

Eine eigene Tierfutterlinie wäre vielleicht noch eine Idee, aber mir ist nichts davon bekannt, daß das in Planung ist. Vorstellen könnte ich mir Beutel mit Fleisch.

Ansonsten gibt es ja bereits Läden, die auch Tiefkühlkost für Hunde bereit halten.
Als Beispiel nenne ich mal die Firma „Cold&Dog Tiefkühlkost für Hunde“ in Berlin.

Vielleicht gibt es so etwas ja auch in Ihrer Stadt. Viele Filialen der Firma Freßnapf haben überdies auch TK-Truhen mit Fleisch und Zubereitungen.

Eis, Eis, Eis

Ich liebe Eis! Vor allem mit Sahne- oder Vanillegeschmack.

Aber bitte jetzt noch keine Eisschicht auf den Autos und Straßen!
Heute Morgen mußte der erste Kollege Eis kratzen. Er kommt von etwas weiter her zur Arbeit und hatte einen leichten Überzug auf der Scheibe.
Ich finde, das muß jetzt noch nicht sein. Eben noch war es doch so schön und warm.

Wo sind eigentlich Frühling und Herbst geblieben?

Sonntagmorgen im Wald

Da gehst Du sonntags am frühen Morgen mit Hund und Fotoapparat im Wald spazieren und willst einfach nur über die gute Luft, irgendeinen Männerkram und vielleicht Deinen Hund nachdenken…

…und dann hörst Du von hinten ein Tapp, Tapp, Tapp und es nähert sich eine Joggerin im schweinchenfarbigen Jogginganzug. Etwas schnaubend verlangsamt sie hinter Dir ihren Schritt, dann schließt sie auf und läuft im Trippeltrab neben Dir her, freut sich, jemanden getroffen zu haben, und verwickelt Dich dann in ein Gespräch über Flüchtlinge, Frau Merkel und Herrn Putin.

Als höflicher Mensch hörst Du Dir das an, gibst eine unverbindliche Antwort und biegst bei nächster Gelegenheit in eine andere Richtung als das Schweinchenwunder ab.

Wieder kehrt Ruhe ein, nur Dein Hund, der Wald und Du.

Und dann…

…dann kommt Dir eine Frau mit Hund entgegen. Und das ist auch noch eine frühere Kundin aus einem alten Bezirk. „Ach, wie gut, daß ich Sie treffe! Hören Sie mal! Warum gibt’s eigentlich den Pumuckl nicht mehr bei Euch?“

Aus war’s mit der Waldesruh. Die Bratkartoffeln sind toll, die Schnitzel schmecken ihr nicht so gut und bei den Rouladen ist ihr zu wenig Soße dabei. Eine Stunde lang!
Du kannst abbiegen, Haken schlagen, langsam oder schnell laufen, Du wirst sie nicht los.

Tja, Hundebesitzer müssen eben zusammenhalten.

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