Hähnchen-Filetsteaks Olivenöl-Meersalz

Eine Kundin zeigte sich vorgestern sehr enttäuscht über das Produkt „Hähnchen-Filetsteaks Olivenöl-Meersalz“. Sie beklagte sich, daß es sich nicht richtig zubereiten ließe. Es sei außen schon verbrannt und innen noch roh, wenn Sie das in der Pfanne mache.

Es stellte sich dann heraus, daß sie die Anleitung nicht genau befolgt hatte.
Ich weiche ja meist auch von der Zubereitungsempfehlung ab, aber in diesem Fall hatte die Kundin nicht berücksichtigt, daß man das Produkt erst auftauen muß.

Sie hatte die Hähnchen-Filetsteaks direkt aus dem Gefrierschrank in die Pfanne gegeben.
Theoretisch geht das, wenn man mit geringer Hitze arbeitet und den Steaks etwas Zeit zum Garen gibt. Dann mit größerer Hitze fertigbraten.
Aber die Umhüllung aus Gewürzen und Marinade leidet dadurch.

Besser ist es, die Steaks erst bei Zimmertemperatur oder im Kühlschrank aufzutauen und dann erst zu braten.

Durchstöbern Sie mal Keller und Speicher – Sie könnten tolle Rezepte finden

Durchstöbern Sie mal Keller und Speicher – Sie werden auf Schätze stoßen, von denen Sie gar nicht wussten, dass Sie diese haben.
So ging es mir. Ich suchte etwas und mir fiel ein Buch in die Hand:

„Koch- und Haushaltungsbuch mit Nahrungsmittellehre und einem Anhang für Haushaltungskunde, Kinderpflege, Diät- und Krankenkost“. 18. Auflage, herausgegeben 1939,

alles in alter deutscher Schrift. Es war, wie die Widmung verriet, 1940 ein Weihnachtsgeschenk an eine damals 19-jährige Frau, die als Hausmädchen arbeitete.

Nein, ein Lesebuch ist der erste Teil, in dem es ums Kochen geht, sicherlich nicht – sieht man von den Einleitungen zu den jeweiligen Themen ab.

Wenn ich wahllos eine Seite aufschlage und lese das Rezept von anno dunnemals durch und vergleiche es mit heute, stelle ich schnell fest, dass sich grundsätzlich so gut wie nichts geändert hat.

Wenn man selbst kocht! Doch dazu haben ja mittlerweile die wenigsten Hausfrauen oder –männer noch die Zeit. Da ist man dann froh, wenn man zu Bofrost-Produkten greifen kann. Denn dass auch Fertiggerichte richtig lecker schmecken können, stellt Bofrost* seit vielen Jahren unter Beweis.

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Fishing for trinkgeld

betteln

Da erzählt mir ein Kollege, daß er zum Abschluß des Kundenbesuchs immer kurz stehen bleibt und so leicht die rechte Hand vorschiebt und aufhält.
Das sei ein Bombentrick und ganz oft bekomme er einen Euro oder mehr Trinkgeld.

Ich finde das unmöglich! Das habe ich dem Kollegen auch gesagt und war dann tagelang beim morgendlichen gemeinsamen Kaffee in der Niederlassung der Buhmann.

Aber meiner Meinung geht das gar nicht!

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Fronleichnam

Heute ist frei! Also bei uns zumindest.

Etwas schlechter getroffen haben es die Kollegen, die in den Bundesländern wohnen und arbeiten, die nicht von der Feiertagsregelung betroffen sind.

Ich habe mal in Wikipedia nachgeschaut, wie das mit dem Feiertag heute (Fronleichnam) geregelt ist:

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Muss der Bofrost-Mann eigentlich kochen können?

koch

Ja natürlich!

Ich habe mir da eine Strategie zurecht gelegt. Mit dieser Strategie fahre ich schon viele Jahre sehr gut.
Vorneweg: Ich kann gut kochen. Ich beherrsche komplizierte Gerichte und ich kann vor allem schnell und gut kochen. Unsere Gäste sind immer voll des Lobes, wenn ich gekocht habe.

Aber ich erzähle nicht jedem Kunden, daß ich so ein guter Hobbykoch bin. Wie weit meine Kochkenntnisse gehen, damit halte ich manchmal auch hinter dem Berg.
Ich belüge meine Kunden nie, das ist mir sehr wichtig. Aber ich muß ja nicht alles erzählen.

So nehme ich manchmal die Position des guten Kochs ein und manchmal lasse ich mich auch von den Kunden schon mal in die Ecke „Männer können nicht kochen“ stellen.
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Molekulares Kochen

Ganz ehrlich? Ich brauche das nicht!
Also, den Geschmack einer Erdbeere in einem Dampf einfangen, der in einer schwimmenden Gelee-Kugel auf Trockeneis serviert wird. Und das für 17 Euro.

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Oder eine Vorspeise, die aus hauchdünnen Blasen besteht, die mit einem Gel gefüllt sind, das nach Truthahn oder Auster schmeckt.

Nein, ich möchte lieber etwas Anständiges auf dem Tisch haben.

Überhaupt bin ich der Meinung, daß ein gutes Essen sich dadurch auszeichnet, daß es schmeckt und sättigt. Es muß nicht immer Fleisch sein, gerne auch mal nur Gemüse. Es muß nicht immer ein dreiteiliges Essen mit Fleisch, Beilage und Gemüse sein, gerne auch mal einen Eintopf.

Aber etwas vorgesetzt zu bekommen, das allein durch seine Besonderheit glänzt und deshalb teuer ist; das aber auf der anderen Seite nicht so schmackhaft ist, wie ich es mir vorstelle und dann auch noch viel Geld kostet und nicht sättigt; das halte ich einfach für dekadent.

Wenn ich vorher etwas Anständiges bekommen habe, dann darf der Koch gerne sein molekulares Können beweisen, und mir auch noch sein molekulares Kochen vorführen.

Mann, man, Sie

sie

sie

Ich habe mir in der letzten Zeit angewöhnt, das Wort „man“ zu vermeiden, wenn ich mit Kundinnen und Kunden spreche.
Stattdessen sage ich jetzt öfters mal „Sie“ oder „ich“.

Ein Beispiel:

„Man kann Schnitzel auch mit Champignon-Soße machen.“

So habe ich es früher immer gesagt. Heute sage ich besser:

„Sie können Schnitzel auch mit Champignon-Soße machen.“

Das klingt gleich ganz anders. „Man“ ist sehr unpersönlich. Wer ist „man“? Das ist eine undefinierbare Menge von Menschen.
Sagt man aber „Sie können“, dann bindet man die Kundin (ich bleibe jetzt mal bei der weiblichen Kundin) gleich mit ein. Sie überlegt dann, wie sie das Menü gestalten kann und fühlt sich auch positiv bestärkt. Nicht „man“, also andere, können das kochen, sondern sie selbst.
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Ein Klassiker: Schnitzel, Pommes und Salat

Um Schnitzel mit Pommes und Salat kommt man nie herum. Es ist einer der Klassiker schlechthin.
Besonders beliebt ist unser Wiener Hofschnitzel. Ein großes, krosses und herrlich schmeckendes Schweineschnitzel.
Sie erhalten es unter der Artikel-Nummer 1448 bei Ihrem Bofrostmann oder online.

Dazu schreibt Bofrost*:

Der extra große Klassiker, wie aus Österreich. Dünne Schnitzel aus naturgewachsenem Schweinefleisch, umhüllt von einer lockeren, original österreichischen Semmelbröselpanade. Bereits flüssig gewürzt und geschmacklich abgerundet. Einfach ein köstliches und beliebtes Gericht! Einzeln entnehmbar.

So richtig gut wird aber das schnöde SchniPoSA (Schnitzel-Pommes-Salat) wenn man sich mal an Variationen heranwagt.
Die Geschmackspapillen führen auf der Zunge Freudentänze auf, wenn man mit ein bisschen Fantasie an der Beilagen-Stellschraube dreht.

Das fängt mit der Original-Garnitur an, zu der neben der Zitrone noch Sardellen und Kapern gehören. Die Kombination aus Fleisch- und Fischgeschmack hat etwas Besonders, das bestimmt auch Ihren Gästen schmecken wird.
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Neukunde übertrifft alle Erwartungen

Ein Neukunde hatte bei der ersten Bestellung für knapp über 50,- € bestellt. Das wird sich noch entwickeln, hatte ich gedacht. Den ersten Besuch hatte ein Kollege gemacht.
Jetzt ging die zweite Bestellung des Kunden ein. Und ich machte Augen: Er hatte via Internet 25 Pizzas in allen möglichen Variationen geordert! So kann’s bleiben.

Heute hielt ich vor der angegebenen Adresse und sah dort einen Garten, den ich in dieser Art nur aus Zeitschriften kannte.

Ich betrat eine Art Lustgarten, der als Labyrinth ummauerter Beete angelegt war und überreichlich mit dekorativen Rabatten, Lauben, Zierbäumen und Statuen ausgestattet war. Als ich den Plattenweg entlangtrabte und dabei Bogen um einen Springbrunnen, ein Goldfischbecken und zwei überdimensionierte Skulpturen schlug, begann ich mich zu fragen, ob ich sicherheitshalber Brotkrumen hätte auslegen sollen.

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Die Maut

Seit dem 1. Januar 2005 wird auf deutschen Autobahnen für Lastwagen ab 12 Tonnen Gesamtgewicht eine Benutzungsgebühr erhoben: die Lkw-Maut. Seit Juli 2015 gilt diese Maut zusätzlich auf einigen Bundesstraßen und seit dem 1. Oktober 2015 für alle Lkw ab 7,5 Tonnen Gesamtgewicht. Finanzminister Schäuble und Verkehrsminister Dobrindt wollen ab 2017/18 auch kleine LKW ab 3,5 Tonnen mit einbeziehen und die Maut auf das gesamte Straßennetz ausbauen.

BUND, NABU oder Germanwatch jubeln, haben sie doch schon 2014 solche Forderungen erhoben. Begründet werden sie mit höheren Mauteinnahmen, die wiederum der Infrastruktur zugutekommen. Es werde außerdem ein Anreiz geschaffen, den Güterverkehr auf Bahn und Binnenschiff zu verlagern, was zur Verringerung der CO2-Emissionen beitrage.

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