Ich bin doch nicht Rotkäppchen!

Leider habe ich noch keine Möglichkeit gefunden, ein WordPress-Blog sinnvoll mit Facebook zu verbinden. Zwar werden Teaser zu meinen Artikeln hier im Blog bei Facebook auf meiner Seite dort gepostet, jedoch erfahren die Blogleser so gut wie nie etwas über die zahlreichen Kommentare, die ich bei Twitter und Facebook erhalte.

So schreibt mir ein Kollege:

Hey Frostmann.
Du drehst immer alles positiv. Klar, kannst ja auch nix Negatives über deinen Arbeitgeber schreiben. Aber immer positiv, so ist es in der Realität auch nicht.
Was sagst du dazu, wenn wirklich nachweislich gute Leute bespitzelt werden, der “Motivation” wegen?
In vielen NL ist die Stimmung jedenfalls gerade auf dem absoluten Tiefpunkt. Wie ich gehört habe, war der Auslöser in einer anderen NL war mal wieder das permanente Mitführen des Aktionskörbchens.
Viele Kollegen sind der Meinung, es gäbe zu viele Aktionen auf einmal und dazu noch das Vorbestellprodukt (1516) sind definitiv zu viele Angebote, die den KD verschrecken. Das ist Fakt.
Findest du das ok oder müsst ihr zB keinen Aktionskorb wochenlang vor Weihnachten und Ostern überall mit hin schleppen?

Oder gibt’s dazu schon n Blog

Lg Kollege

Nö, ich drehe nicht immer alles positiv. Ich bin ein positiver Mensch und schon in einem Alter, wo mich nicht mehr alles aufregt.
Seit ich bei Bofrost bin hatte ich immer unter den Kollegen welche dabei, die bei jeder passenden Gelegenheit nur am schimpfen waren. Jede Änderung der Ladeordnung wurde da zu einen Riesenthema gemacht. Die Neuanschaffung von Fahrzeugen, die Einführung des Bobooks, alles wurde diskutiert und meist mies gemacht.
Genau so haben wir Kollegen, die auf jeden Zug jubelnd aufspringen (“Hurra, wir werden jetzt italienisch!”).

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Leckere Nudelsoße mit Gemüse

Ganz überraschend tauchten gestern Abend Deti, Putzi und deren Kinder hier auf.
Putzi hat neuerdings eine Hausstauballergie und darf deshalb nicht mehr Putzen. Gegen Abend kam die Putzfrau und da mußten natürlich alle schnell das Haus verlassen, um nicht zu sterben.
Die Kinder haben jetzt Neurodermitis, die Deti mit homöopathischen Mitteln behandelt.
Er selbst hat nichts, leidet aber unter den Krankheiten der restlichen Familie.

Hunger hatten sie und weil sie ja so praktisch sind, hatte Putzi praktischerweise zwei Pfund Bio-Nudeln mitgebracht.
“Machste halt schnell noch ne Kleinigkeit dazu!”, meinte sie.

Ja klasse. Hähnchen essen die nicht, Fisch wollten sie keinen und Fleisch ja sowieso nicht.

Im Tiefkühlfach lungerte noch ein Beutel Leipziger Allerlei herum.

Also gut:

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An manchen Tagen

…kann ich gar nicht so viel essen, wie ich kotzen könnte.

Ich sitze heute Mittag in einem Imbiss, trinke noch einen Espresso und lese die Tageszeitung.
Obenrum habe ich eine neutrale Jacke an, der Bofrost-Laster steht auf der anderen Straßenseite.

Drei Erwerbslose stehen um einen Tisch herum und trinken. Sie wissen nicht, daß ich der Bofrost-Mann bin.

Der eine, er wird Hans genannt, meint dann: “Da drüben parkt auch wieder sonne arme Sau. Nee, da will ich nich arbeiten, da bleib ich lieber auf Hatz IV.”

Der nächste, er heißt Jochen, nickt: “Jau, die arbeiten rein auf Provision. Kauft denen keiner was ab, haben die abends auch nichts im Sack. Ich kannte mal einen, der hat förmlich gebettelt und immer geweint, dass die Frauen ihm was abkaufen, er würde sonst verhungern.”

Und der Dritte ist auch nicht maulfaul, er wird Dieter genannt: “Und der muß seinen Wagen der Firma abkaufen. Sind alles scheinselbständige Lohnsklaven. Hab mich da mal beworben und die haben gesagt 1200 Euro würde man so im Schnitt verdienen.”

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Top-Arbeitgeber?

Hallo Rolf, heute ging durchs Netz, daß der kleine Mitwettbewerber angeblich zum x-ten Mal Top-Arbeitgeber geworden ist. Mich und die Kollegen regt das auf. Bei uns ist nicht alles Gold und im Moment rumort es ja gewaltig.
Die Zweiwochenniederlassungen fahren jetzt wieder im 3-Wochenrhythmus, und so. Aber es ist doch bei Bofrost tausend mal besser als bei dem anderen Eisdienst. Warum wir der so toll bewertet und wir nicht?

Da mußte ich erst einmal googeln, bis ich die entsprechende Pressemitteilung gefunden habe.

Du kennst doch diese DLG-Plaketten, die sich jede dritte Leberwurst in Deutschland, jeder zweite Honig und jeder fünfte Käse auf die Packung kleben kann? DLG-Prämiert! Das klingt ja toll.
Dabei ist es im Grunde genommen so, daß dieses vermeintliche Gütesiegel massenhaft vergeben wird, an jeden der eine brauchbare Ware vorlegt und für das Siegel vermutlich auch bezahlt

“Die Zeit” schrieb am 2.8.2012 sehr treffend zu diesem Siegel:

Heute finden sich auf Lebensmittelverpackungen mehr Auszeichnungen als seinerzeit an der Uniform von Oberst Gaddafi. Gütezeichen, Prüfsiegel, Qualitätsorden – alle bunt und irgendwie offiziell. Manche dieser Zeichen basieren auf einer strengen Kontrolle, manche belegen bloß das kreative Potenzial der Verpackungsdesigner. Einige sind ehrlich, andere irreführend, viele nichtssagend.

Dann gibt es noch die seltsamen. In diese Kategorie fällt eine Medaille, die in Gold, Silber oder Bronze zahlreiche Produkte adelt, von Milch bis hin zu Gummibärchen: »Jährlich DLG-prämiert«.

Davor sollte man kurz innehalten. Wenn man diese Auszeichnung jährlich bekommt – also jedes Jahr aufs Neue –, was mag sie dann wert sein? Wie streng sind wohl die Kriterien, wenn das schon klar ist? Man kann die Formulierung auch so verstehen, dass ein Produkt die Medaille im nächsten und im übernächstem Jahr wieder erhalten wird. Aber wenn das schon feststeht: Was soll dann der Quatsch?

Man muss dazu wissen, dass die DLG, die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft, ihrer Selbstdarstellung zufolge »eine der vier Spitzenorganisationen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft« ist. Unklar ist, wozu die Branche gleich vier Spitzenverbände benötigt. Die DLG jedenfalls vergibt unter anderem jene Medaillen. Eine Beurteilung der Ware »in lebensmittelrechtlicher Hinsicht« sei mit der Prüfung aber »nicht verbunden«, teilt die DLG mit. Man teste vor allem »sensorisch« (»Farbe, Aussehen, Konsistenz, Geruch und Geschmack«).

Und jetzt schau Dir die Pressemitteilung über die Top-Arbeitgeber mal mit diesem Wissen im Hinterkopf genauer an!

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Das untergegangene Reich von Bananien

Mit viel Pomp und Getöse zog einst der König von Bananien ist das Reich der Gefrosteten ein.
“Ich werde Euch alle entfrosten und in eine schönere Zukunft führen! Gebt mir 14 Tage Zeit, ich werde das schaffen!”, rief der König der jubelnden Menge zu.

Jubelnde Menge? Ja, alle waren begeistert, denn der alte König der Gefrosteten hatte sich schon auf sein Altenteil zurückgezogen. “Jetzt werden wir alle bananisch!” sagte man, und: “Wenn auch wir zum Reich der Bananier gehören, dann wird alles besser!”

Die Zeit verging, die 14 Tage verstrichen und nichts tat sich. Viel neues Essen aus Bananien wurde auf den Märkten im Reich der Gefrosteten angeboten, aber als die zwei Wochen herum waren, fragten immer mehr: “Wann werden wir denn endlich entfrostet?”

Doch nicht einmal das herrlichste aller Gerichte, das köstliche Bananeneis mit Kakaofettglasur-Überzug konnte der König von Bananien den Gefrosteten überreichen.

“Was sollen wir mit dem ganzen anderen bananischen Zeug, wenn wir nicht einmal diese Köstlichkeit bekommen?” fragten sich die Leute.

Und bald schon gingen die ersten auf die Straße. Bananigida nannte sich die Organisation der Aufmüpfigen. Das staatliche Fernsehprogramm veröffentlichte einen tollen Bananien-Bericht nach dem anderen: “Bananien und die Frauen”, “Bananische Volkstänze”, “Mittelalterliche Ziehbrunnen in Bananien” und so weiter.
Doch die Bananigida-Demonstrationen nahmen immer mehr zu.

“Wir wollen Bananeneis!”

“Wir wollen Bananeneis!”

“Wir wollen Bananeneis!”

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Er nimmt mir die Vorfahrt.
Ich kann eben noch bremsen.
Gott sei Dank ist nichts passiert.
Er steigt aus und guckt, ob wirklich nichts passiert ist und dann zeigt er mir den nach oben gereckten Mittelfinger.
Ich steige auch aus.
Ich bin groß.
Ich bin nicht schlank.
Er weicht vorsichtshalber hinter seine offene Autotür zurück.
Ich frage ihn, was das mit dem Mittelfinger sollte.
Er: “Ist doch das Zeichen von Facebook, sollte ‘like’ heißen, weil Sie noch rechtzeitig gebremst haben.”
Ich: “Ja, Sie können mich auch mal liken.”

War das jetzt böse?
Was meint Ihr?

Kein Telefonterror durch Bofrost!

Bei der Suche nach einer Telefonnummer bin ich auf mehrere Internetseiten gestoßen, auf denen man Nummern melden kann, von denen man terrorisiert wird.
Und da tauchen auch Nummern von Bofrost auf.
Auf einer der Seiten schreiben Leute listenweise Kommentare wie: “Hab da sonnen Katalog vom nen Typ von Bofrost genomm und jetz rufen die an, auch ABENDS!!!! Voll den Terror!”

Ist ja nun eine Geschmacksfrage, ob man einen Anruf als aggressiv oder “äußerst hartnäckig” oder vielleicht nur als sachlich und bestimmt empfindet.
Aber Bofrost macht keinen Telefonterror.
Schon gar nicht werden als cold call Leute einfach so angerufen.

Vielmehr erfolgen solche Anrufe unter anderem, wenn man tatsächlich zuvor an der Haustüre angesprochen wurde und ein gewisses Interesse bekundet hat.
Die Katalogverteiler/Neukundenwerber und Bofrostmänner und -frauen drücken nicht einfach nur Kataloge ab, sondern erbitten immer die Telefonnummer.
Die steht ja schließlich nicht auf dem Klingelschild.
Und was soll Bofrost denn anderes mit der Nummer wollen, als anzurufen?

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Danke für die Likes bei Facebook!

Es freut mich jedes Mal, wenn ich sehe, daß der Gefällt-mir-Zähler bei Facebook etwas nach oben gegangen ist.
Anfangs hat mich das nicht so interessiert, aber inzwischen habe ich es gelernt, daß das auch eine Form der Anerkennung ist.

Also: Vielen Dank!

Hui Buh, das Ofengespenst

“Können Sie mir mal eben helfen, den Backofen einstellen? Ich habe meine Brille verlegt und muß den Ofen vorheizen, weil ich Kuchen backen will. Ich back ja so viel, ich muß für den Geburtstag meiner Tochter gleich drei Kuchen backen.”

“Kein Problem”, sage ich und schalte den Ofen ein.

“170 Grad!”, kommandiert die Kundin und ich folge ihrer Anweisung.

Auf einmal dreht sie den Kopf, legt ihn etwas auf die Seite und sagt: “Sie! Hören Sie! Sie haben meinen Backofen kaputt gemacht!”

“Nein, bestimmt nicht, der wird ja auch schon warm.”

“Aber der macht so komisch!”

“Wie? Der macht komisch?”

“Na, so ein Geräusch, so ein Gesause.”

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Pizza mit Käsekruste

pizza77Lieber Frostmann, seit langem verfolge ich schon Deinen Blog mit großem Vergnügen. Du hast schon oft über Pizza berichtet. Meine Tochter mag so gerne wenn an der Pizza etwas Käse am Rand herunter gelaufen ist und am Backblech knusprig wurde. Neulich sagte sie zu mir: “Mama, wenn ich Geburtstag habe, dann möchte ich eine Pizza nur mit ganz viel Käsekruste.”
Nun hat sie nächste Woche Geburtstag und ich möchte ihr eine solche Pizza machen.
Was würdest Du empfehlen, wie ich das machen sollte?

Man soll ja nicht im Voraus gratulieren, also kann ich nur versuchen, Ihrer Tochter dadurch eine kleine Freude zu machen, indem ich verrate, wie ich meine Käsekrustenpizza mache.
Dazu nehme ich eine Pizza Margherita (Art.-Nr. 1186) oder eine Pizza con Salame (Salamipizza) (Art.-Nr. 1190) und lasse sie 5-10 Minuten antauen.

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