Steckrüben, kenn ich nicht. Der unterirdische Untererdkohlrabi

Steckrüben, raffiniert gemacht!
So heißt ein neues Produkt bei Bofrost, an dem eigentlich gar nichts neu ist.
Steckrüben haben wir eigentlich in Deutschland schon immer gegessen.
Manche kennen sie vielleicht auch unter einem ihrer anderen Namen:

Wruke, Kohlrübe, Butterrübe, Erdkohlrabi, Unterkohlrabi, Untererdkohlrabi, Ramanken, Bodenkohlrabi, Schwedische Rübe, in Österreich Dotsche.

Zum Thema Verwendung weiß Wikipedia:

In der Küche werden in Deutschland traditionell nur die bis zu 1,5 Kilogramm schweren Wurzelknollen verwendet. Zur Zubereitung werden Steckrüben in der Regel geschält, in dicke Stifte oder Würfel geschnitten, mit Fett und Flüssigkeit gedünstet und nach Rezept weiterverarbeitet (sie sind aber auch roh genießbar, z. B. geraspelt als Salat). Sie haben die Eigenschaft, fast jeden Geschmack anzunehmen. Kocht man sie mit Sellerie, Kohlrabi oder Möhren, so entsteht jeweils das passende Gemüse. Macht man sie mit Gurken ein, schmecken sie wie diese. Kocht man sie mit Äpfeln, so bekommt man mit wenigen Äpfeln viel Apfelmus.“ Im Hungerwinter 1946/47 kamen nach dem Zweiten Weltkrieg in Ermangelung ausreichender Nahrungsmittelmengen die Ersatzrezepte für Steckrüben vielfach zum Einsatz.

Und im letzten Satz klingt auch der Grund mit durch, warum die Steckrübe, obwohl nahrhaft und lecker, oftmals ein Außenseiterdasein führt.
Aber das geht noch weiter:
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Schokoladenhohlfiguren und Stracciatella verkehrt herum

Ist ja manchmal interessant, welche Fragen mir Leser stellen:

Hallo Rolf,
Eure Konfitür-Hasen, wie werden die eigentlich gemacht und wie kommt das lustige Gesicht da drauf?
Würd mich mal intressieren. Wir haben gerätselt, man sieht ja rinherum eine Naht, werden die aus zwei hälften zusammenge setzt? Und wie ist das mit dem Steileis? Da stecjt das Eis ja auch in einer Schokoladenform.

Das sind Confiserie-Hasen. Confiserie, also das Konditorhandwerk, ist die Zuckerbäckerei.
Hierunter fällt auch die Herstellung von Schokoladenhohlfiguren.

Zur Herstellung solcher Hohlfiguren bedient man sich heute magnetisch verschließbarer Formen, die aus zwei Hälften bestehen und mit erhitzter, flüssiger Schokolade befüllt werden. Zunächst wird eine Hälfte der Formen teilweise mit Schokolade gefüllt, dann wird die andere Hälfte der Form aufgesetzt und die nunmehr geschlossene Form dann in ein Rotationsgerät eingesetzt, in dem zumeist mehrere solcher Formen in alle möglichen Richtungen gedreht werden.
Dabei lagert sich die Schokolade an den Wänden der Form ab und erstarrt.
Nach dem Erkalten können die Formhälften getrennt und die Schokoladenfigur entnommen werden.
Die entstandene Naht rührt von der Trennstelle der beiden Formhälften her.

Will man der Schokoladenfigur noch aufgemalte Applikationen verpassen, so kann man diese nach dem Erkalten mit Zuckerguß oder andersfarbiger Schokolade bemalen oder aber man bemalt vorher die Formhälften von innen, z.B. mit Augen, Knöpfen oder sonstigen Details. Diese bleiben dann später auf der Schokoladenfigur haften und werden mitsamt dieser aus der Form entnommen.

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Kräuterpizza

Irgendwie scheint ja der Glaube vorzuherrschen, auf eine Pizza gehöre zwangsläufig Tomatensauce.
Natürlich geht das auch ohne und völlig anders.

Wie man aus dem Bofrost Pizzaboden (Steinofen-Pizzaboden Art.-Nr. 10054) eine ganz leckere und dazu noch vegetarische, laktosefreie und glutenfreie Pizza machen kann, darüber hat sich die Bloggerin oder der Blogger auf “Normal geht anders“, einem Weblog über glutenfreie Ernährung Gedanken gemacht.

Hier geht es zum leckeren Kräuterpizza-Rezept: http://onlyglutenfree.wordpress.com/2014/09/25/krauterpizza/

Bofrost-Mann rettet Rentnerin

Da war ein Kollege in Witzenhausen aber aufmerksam. Der Bofrost-Verkaufsfahrer hatte vor einigen Tagen entdeckt, daß aus einer Wohnung Rauch drang.
Daraufhin alarmierte er die Feuerwehr.
Glückliches Ende: Es handelte sich nur um verkohltes Essen, daß eine 92-jährige auf dem Herd vergessen hatte.

Das hätte auch dramatischer ausgehen können. So ein Topf voller Essen kann sich auch mal entzünden und oft greift dann das Feuer auf die Dunstabzugshaube über, die schön mit Fettrückständen getränkt, auch rasch in Flammen aufgehen kann. Die Folge kann ein Küchenbrand sein. Tragischer noch kann das Ganze ausgehen, wenn sich überwiegend Rauchgase entwickeln und die Bewohner eine durchaus lebensgefährliche Rauchgasvergiftung erleiden.

So hat also der aufmerksame Kollege trotz der kleinen und harmlos wirkenden Ursache der alten Frau das Leben gerettet und Schlimmeres verhütet.

Steckrübengemüse “raffiniert gemacht”

Das ist auch was Neues: Raffiniert gemachtes Gemüse!
Schwarzwurzeln, Pastinaken, Steckrüben mit Möhren.

An Schwarzwurzeln trauen sich viele nicht ran, Pastinaken kennen viele nicht und Steckrüben haben als Notnahrung nach dem Krieg nicht den Ruf einer Delikatesse. Am ehesten noch sind sie den Kunden im Osten der Republik bekannt.
Zumindest haben unsere Verwandten, die früher in der DDR gelebt haben, oft von ihren Steckrübenmahlzeiten erzählt.

Ich muß gestehen, daß ich bis neulich auch noch nie Pastinaken gegessen habe.

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Spendenaktion für den verunglückten Bofrostmann

Lieber Rolf Frostmann, sowie liebe Mitarbeiter der Firma Bofrost,
für Ihren Einsatz sowie die von Ihnen ins Leben gerufene Spendenaktion möchte ich mich noch einmal persönlich ganz herzlich bedanken.

Auf diesem Wege hoffe ich auch alle Mitarbeiter der Firma Bofrost zu erreichen, die spontan für unsere Familie deutschlandweit gespendet haben. Ich möchte mich auch im Namen meiner vier Mädchen für eure große Anteilnahme bedanken. Ich bin sehr überwältigt und kann es eigentlich kaum in Worte fassen, das unser Schicksal so viele Menschen bewegt hat.

mit freundlichen Grüßen
B.F. und die vier Mädls

Ich kann nur sagen, daß das nicht nur gern geschehen ist, sondern mir ein spontanes und ehrliches Bedürfnis war.
Daß aus meinem Aufruf bei Facebook dann wirklich eine Spendenaktion geworden ist, die Ihnen und Ihren vier Mädels helfen konnte, freut mich ganz riesig.

Mir kommt aber dabei kein besonderer Verdienst zu, ich hatte nur eine Idee.

Die Hauptsache aber ist, neben der Hilfe für Sie, daß die Bofrostanerinnen und Bofrostaner gezeigt haben, daß sie in der Not zusammenstehen können. Dafür gehört allen Kolleginnen und Kollegen, die mitgeholfen haben ein besonderer Dank!

4 plus 1

Vier plus ein sind fünf. Das ist keine höhere Mathematik, sondern bedeutet, wenn Sie 4 Produkte aus bestimmten Kategorien bei ihrem Bofrostmann kaufen, bekommen sie das fünfte (und günstigste) geschenkt.
Also in Zukunft nicht nur drei aussuchen, sondern gleich fünf! Dann ist eins umsonst!

Eine Kundin beklagte sich, daß es das jetzt nur noch bei den Beilagen und den Desserts gibt. Sie vermisste diese Aktion bei den Gemüsen.
Doch anhand des Katalogs (Seite 13) konnte ich beweisen, daß es das nicht nur beim Gemüse auch gibt, sondern das Angebot dort sogar noch größer geworden ist.
Aus immerhin 11 Produkten kann man 5 auswählen und bekommt dann das fünfte Produkt geschenkt. Das Geschenkangebot bezieht sich immer auf das günstigste Produkt.

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Das Frische Plus, was ist das?

Ich lese im Bofrost-Katalog, dass ihr für eure Produkte das Frischeplus anbietet. Ich gehe doch aber mal davon aus, dass alle Sachen aus der Eistruhe des Händlers frisch sind. Wo liegt denn euer PLUS?

Steht auch direkt da im Katalog. Auf Seite 8 wird es erklärt:

“Garantiert frischer Gemüsegenuss.
Genießen Sie unsere große Vielfalt an wertvollem Gemüse mit dem einzigartigen FrischePlus-Siegel.
Für garantiert besten und erntefrischen Geschmack veredeln wir die Rohware mit einer hauchfeinen Glasur aus reinem Trinkwasser.
Das hält unser Gemüse frisch und knackig und es bleibt herrlich aromatisch. FrischePlus – weil es einfach besser schmeckt.”

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Was ich mir von gutem Telemarketing verspreche

Im Hintergrund arbeiten Telemarketing-Mitarbeiter. Die sitzen in den Niederlassungen und viele Telefonate, z.B. wenn der Kunde direkt bei Bofrost unter der 0800-2008844 anruft, landen im Service-Center.
Ich habe da schon oft selbst angerufen und mich über bestimmte Produkte informiert oder Fragen gestellt, die mir sonst keiner beantworten konnte.
Wenn die Leute am Telefon nicht weiter wissen, wird man sofort mit jemandem verbunden, der einem helfen kann. Kann auch der die gewünschte Auskunft nicht sofort geben, bekommt man einen Rückruf oder eine ausführliche Mail.

Aber ein modernes Telemarketing, wie ich es mir wünsche, kann mehr.

Für mich ist das A und O, daß der Kunde das Gefühl hat, mit SEINEM persönlichen Kundendienstmitarbeiter (oder Mitarbeiterin) zu sprechen. Eine Person, die beinahe fest für ihn zuständig ist, ihn mit dem Namen anredet und ihn und seine Kaufgewohnheiten kennt.
Denn genau das verkörpere ich tagtäglich an der Haustüre. Bofrost als Marke steht über allem und bürgt für die Qualität und ich stehe da als Repräsentant und bürge für den Service.
Ich kenne die meisten meiner Kunden ziemlich genau, weiß was sie kaufen und kenne ihre Vorlieben.
Nach so vielen Jahren weiß ich, wie ich den einzelnen Leuten zu begegnen habe. Mancher Kunde möchte lieber einen zurückhaltenden Dienstleister, der ihn bedient und schweigt, andere Kunden sehen in mir fast schon so etwas wie ein Familienmitglied, nennen mich beim Vornamen und machen mir zu besonderen Gelegenheiten Geschenke.
Einige Kunden, vor allem Kundinnen kenne ich so gut, da bringe ich sogar ein Blümchen zum Geburtstag mit und andere würden das als plumpe Werbemasche verurteilen.
Da braucht man Fingerspitzengefühl und Menschenkenntnis.

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Marillenknödel

Gleich mehrere Fragen stellen mir Leserinnen und Leser zu unseren Marillenknödeln. (Art.-Nr. 3159):

marillenknoedel

Mein Ehemann und ich streiten uns, wegen des Namens der Marillenknödel. Ich meine, die heißen so, weil sie aus Österreich stammen und dort der Name Maria wie Marille ausgesprochen wird. Mein Mann meint, das sei das Rezept eines französischen Koch namens Jean Marille. Was stimmt denn nun?

Das Wort Marille bedeutet zunächst einmal nichts anderes als Aprikose. Im Süddeutschen und Österreichischen wird diese Frucht so genannt.
Laut Wikipedia kommt es so zu diesem Namen:

“Der klassisch-lateinische Name der Frucht, prunum Armeniacum „armenische Pflaume“ oder auch malum Armeniacum „armenischer Apfel“, hat sich in der botanischen Bezeichnung erhalten. Auch die Bezeichnung Marille, die in Österreich, Südtirol und Bayern vorherrscht, aber auch in schweizerdt. (veraltet) Barille vorliegt, geht über italienisch armellino auf diesen lateinischen Namen der Frucht zurück.”

Es hat also weder etwas mit Maria, noch mit dem Namen eines bestimmten Kochs zu tun.

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