Danke!

Vielen Dank, liebe Leser, daß ihr den Frostmann-Blog zu einem der erfolgreichsten Berufsblogs in Deutschland gemacht habt.
Obwohl ich über einen recht seltenen Beruf und dann auch noch bei einer einzigen Firma schreibe, kommen tagtäglich rund 300 Besucher auf dieser Seite hier vorbei.
Das sind im Monat rund 9.000 Menschen und im Jahr über 100.000 Leute.

Das ist natürlich gar nichts im Vergleich zu unternehmensgeführten Seiten, bei denen ganze Redaktionen ständig neue Rezepte in die Welt schleudern und die Leute zu Mitmach- und Gewinnaktionen auffordern.

Ich schreibe nur was mir in den Kopf kommt, über meinen Alltag als Verkaufsfahrer bei Bofrost, über leckere Ideen zu unseren Produkten und über Leute, die mir so am Tag über den Weg gelaufen sind.
Offenbar findet diese Plauderei aber ein großes Publikum.

Denn zu den mehr als 100.000 Besuchern meiner Seite unter frostmann.de kommen ja noch x-mal mehr Besucher auf Facebook hinzu. Dort habe ich rd. 440 echte Freunde.
Echte Freunde? Nein, keine echten Freunde, wie im realen Leben, das ist bei Facebook Quatsch. Was dort als „Freundschaft“ bezeichnet wird, ist das lose Nachverfolgen von Meldungen einer Person, deren Texte man quasi abonniert hat. Freunde sind dort sozusagen registrierte User oder Menschen, die das was man schreibt mit einem „gefällt mir“ markiert haben.
Aber echt sind diese Leute. Ich mache keine Gewinnspiele oder Sonderaktionen, um neue „Likes“ zu generieren, sondern erarbeite mir jedes einzelne Like durch meine Texte. Und deshalb sind 400 oder 500 Freunde auf meinem Facebookprofil mehr wert als 4.000 durch publikumswirksame Werbung gewonnene Allerwelts-Likes auf bunten Rezeptschleuderseiten o.ä.

Interessant ist auch, wie sehr manche meiner Artikel bei Facebook noch Verbreitung finden und von meinen Lesern geteilt werden.

Dafür, daß Ihr mir die Treue haltet, möchte ich heute einfach nur mal Danke sagen!

Leckere Linsensuppe

Die Linsensuppe von Bofrost ist ja an sich schon lecker. Aber eine Kundin hat mir heute einen Tip gegeben.
Sie kauft noch unsere Spätzle (Art.-Nr. 670) dazu.

Dann bereitet sie 4 Kochbeutel Linsensuppe mit 1 Tasse Wasser ohne Kochbeutel im Kochtopf zu.
Nun gibt sie einen halben Beutel der original schwäbischen Spätzle dazu.

Wenn die Spätzle nach etwa 5 Minuten etwas gequollen sind, schmeckt sie die Suppe mit Essig und etwas Maggi ab.

Ich hab’s heute Abend gleich ausprobiert.

Superlecker!

Das leckerste Eis muß nicht das teuerste sein – Bofrost Eis laut Stiftung Warentest gut

Immerhin stolze 11,10 € pro Liter kostet das beste Eis im Test der Stiftung Warentest. Es war das Häagen Dazs Classic Belgian Chocolate mit der Note 1,6.
Knapp dahinter kommt u.a. dann auch mit der Testnote 2,1 das Bofrost Eis „Von Meisterhand Schokosplitter“. Das kostet mit 3,90 € pro Liter erheblich weniger als der Testsieger.
Überhaupt hatten die Tester mal wieder nur etwas an der Rezeptur herumzumäkeln. Geschmack und Konsistenz waren absolute Spitze, nur fanden die Tester, den Kaloriengehalt zu hoch (wegen des Zuckers).

Nun, darüber ließe sich vortrefflich streiten, denn wer Eis ißt, der weiß, daß er kalorientechnisch sündigt.

Insgesamt wurden 20 Sorten Schokoeis getestet und wieder einmal wurde festgestellt, daß man auch zuviel des Guten tun kann. Ein Schokoladeneis eines Discounters fiel mit Pauken und Trompeten durch, es enthielt viel zu viele und dann auch noch bröckelige und trockene Schokostückchen.

Ich selbst wäre hier kein guter Tester gewesen, weil Schokoladeneis nicht zu meinen Lieblingssorten gehört.
Auch hier bei unserem Italiener schwärmen alle vom Schokoladeneis, ich persönlich kann dem gar nichts abgewinnen.

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  • Veröffentlicht in: Ware

Wo ist meine Grillkäsepfanne?

Lieber Herr Frostmann ;D,

bis vor einigen Wochen gab es bei Bofrost immer die von mir sehr geliebte Grillkäse-Pfanne, die dann aus unerfindlichen Gründen plötzlich sang und klanglos aus dem Programm verschwand.

Nun kam heute per Post eine Mitteilungskarte unseres Bofrostmannes (der leider nicht immer derselbe ist) und auf dieser Karte war zu meiner großen Freude die Grillkäsepfanne abgedruckt.

Ich wollte also wie immer meine Vorbestellung online tätigen und war dann doch sehr verwundert, besagtes Produkt auch weiter nicht im Sortiment zu finden. Auch die Direkteingabe der Artikelnummer führte nur zu der Aussage: Artikel nicht vorhanden.

Probehalber gab ich auch mal einige Nummern der anderen im Prospekt abgebildeten Artikel eingegeben…manche vorhanden, der Großteil aber nicht.

Haben Sie eine Ahnung was das werden soll?

Ich fühle mich verschaukelt und will meine Grillkäsepfanne…..

Liebe Grüße!
K.

In solchen Fällen am Besten die Service-Hotline anrufen: 0800 – 000 19 18, der Anruf ist innerhalb Deutschland kostenlos.

Kleine Nudelkunde

Für uns sind es immer Ravioli. Kleine Teigtaschen, gefüllt mit irgendwas Leckerem, mal halbrund, mal quadratisch, mal kreisrund. So wird es in Dosen verkauft und es steht immer Ravioli drauf.
Wie fast alle, esse ich diese Ravioli auch, weiß aber nur zu genau, daß das nichts Besonderes ist. Vor geraumer Zeit erstaunte mich auf einer Ravioli-Dose die Aufschrift: „Jetzt mit Fleisch in der Füllung“. Und das fragte ich mich ganz spontan, was denn all die Jahre vorher in den Ravioli gewesen ist?
Ich hatte immer gedacht, das wäre Fleisch oder zumindest eine fleischhaltige Füllung. Ein Blick auf die Zutatenliste zeigte aber selbst bei der jetzt ach so fleischhaltigen Füllung, daß die Hauptzutat der Füllung Semmelbrösel waren und der Fleischanteil für die ganze Dose nur 7 oder 8 Gramm ausmachte…

Da lobe ich mir die Ravioli beim Italiener! Handgemacht, frisch gemacht und lecker gefüllt. Mal mit Käse, mal mit einer Spinatzubereitung oder auch mal mit Hackfleisch. Dann kurz ins wallende Salzwasser und schnell abgetropft frisch auf den Teller.
Ein wahrer Hochgenuß, der mit dem Dosenfutter aber so überhaupt nichts gemeinsam hat.

So etwas hat jetzt auch Bofrost im Programm.
Wenig Zutaten, alles nur ganz ehrlich aus Eiern, Mehl und Weizengrieß zubereitet, hauchdünn verarbeitet und dann lecker gefüllt. So werden die „Ravioli“ eingefroren und so, nämlich nicht in der Fabrik schon vorgekocht, kommen sie zum Kunden.
Der muß sie nur noch für ganz kurze Zeit in wallendes Wasser legen und dann hat man genau so eine gute gefüllte Nudeltasche, wie beim Italiener.

Nur, Ravioli, das ist halt unser Sammelbegriff, weil wir es nicht besser wissen.
Wir haben ja auch früher nur Bandnudeln, Spätzle, Spaghetti und Maccaroni gekannt. Schon die Spiralnudeln von Birkel waren was Besonderes. Erst der Pastaboom der 90er Jahre machte uns mit den ganzen italienischen Namen bekannt: Fussili, Rigatoni usw.

Auch die gefüllten Teigtaschen haben unterschiedliche Namen.

Die viereckigen heißen tatsächlich Ravioli und sehen so aus:

ravioli

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  • Veröffentlicht in: Ware

Ideen zur Verpackung

Nach meinem letzten Artikel bin ich heilfroh, daß unsere Produkte wenigstens nicht unnötig den Müllberg aufblähen. Die allermeisten Produkte sind aus meiner Sicht optimal verpackt. Das Optimum ist für mich eine Verpackung, die das Produkt beim Transport bestmöglich schützt und sich gut lagern läßt. Und dann muß sie noch klein sein und wenig Platz im Müll wegnehmen. Die Produkte, bei denen das nicht klappt, sind vor allem Eisspezialitäten und alles aus dem Bereich „Schicki-Micki“, wo man durch Becherchen und Schälchen eine besonders schöne Optik erreichen will. Ansonsten herrschen gut wiederverwertbare bzw. verrottende Kunststoffolien und Pappschachteln vor. An Pappschachteln stört mich, daß diese oft zusätzlich noch einmal mit einer Folie umhüllt sind und manche Schachteln auch auf mehrschichtigen Verbundstoffen bestehen, wo also Pappe nochmals mit Folie etc. kaschiert ist.

Da unsere Kunden die Waren ja nicht anhand der Kartons aussuchen, ja die Ware bis zur Aushändigung -und da ist sie bereits gekauft- gar nicht zu Gesicht bekommen, wäre es durchaus denkbar, daß Bofrost den Schritt hin zur umweltschonenden unbedruckten Verpackung gehen könnte. Das wäre mal ein Werbeargument! Einfach graue Pappkartons, mit eingeprägten bzw. eingestanzten großen Artikelnummern oder Kürzeln. Ohne Farben, ohne glatte Deckschicht, nur gefaltet, nicht geklebt usw.
Und ich fände es gut, wenn die Produkthinweise auf einem A4-Zettel wären. Die könnte der Verbraucher dann einfach der Verpackung entnehmen und mit einem Magnet an den Kühlschrank heften.
Es gingen auch kleine Pappkärtchen im Postkartenformat.

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  • Veröffentlicht in: Ware

Gelber Sack und Verpackungswahn

Wenn ich durch manche Stadtteile fahre, dann sieht es dort über Tage und manchmal Wochen so aus, wie in Berichten aus afrikanischen Slums. Der Wind treibt Papierfetzen über die Straße, überall liegen leere Konservendosen, Papier hat sich um Fahrradständer und Bäume gewickelt, leere Plastikflaschen rollen die Straße hinunter. Ab und zu sieht man Hunde oder Katzen, die leere Dosen ausschlecken und auf aufgerissenen Tüten sitzen Trauben und Krähen und picken nach Abfallresten.
Mitunter stinkt es an mancher Ecke, wie auf einer Müllhalde.

Und wiegesagt, das sind nicht die Zustände in einem Entwicklungsland, sondern das ist die traurige Realität in Gebieten, in denen die Menschen mit dem sogenannten gelben Sack ihren Müll trennen müssen.
Manchmal beneide ich die Leute, die so ein Sacksystem haben. Dort wo ich wohne, gibt es das nicht, wir haben entsprechende Tonnen.
Denn das mit den Säcken hat ja den Vorteil, daß man so viele Säcke rausstellen kann, wie man möchte. Bei uns geht das nicht. Wenn die Tonne voll ist, ist sie voll und es darf der Deckel keinen Millimeter aufstehen, sonst wird die Leerung verweigert.

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Jetzt wieder mit Karte?

Lieber Rolf!!!
Bisher bekamen wir immer eine Postkarte, wenn unser Herr F. von Bofrost mit den leckeren Sachen kam. Auch eine SMS aufs Handy kam immer am Abend vorher oder so.
Dann hieß es, das sei ab sofort anders und Herr F. komme nicht mehr. Stattdessen kam dann Herr B., auch sehr nett, aber eben nicht unser Herr F., den wir schon so lange kennen.
Postkarten und SMS gabs auch nicht mehr. Stattdessen kam Herr B. immer alle 14 Tage, am selben Wochentag.
Das fand ich unpraktisch und zwar aus zweierlei Gründen.
Der Besuchsrhythmus war mir zu kurz. Ich brauche nicht alle 14 Tage was. Anfangs habe ich häufiger Kleinpackungen genommen, um den Herrn B. nicht zu enttäuschen.
Aber unser Bedarf und der 3-4 wöchige frühere Rhythmus passten mehr zusammen.

Zweitens: Immer am selben Tag ist Mist. Ich habe mehrmals in der Niederlassung angerufen und es auch Herrn B. gesagt, der Dienstag ist für mich ganz schlecht.
Ich kann sowieso nie so viel im Voraus planen weil ich zwei Kinder habe.
Da war es mir immer sehr angenehm, wenn der Bofrost zu unterschiedlichen Terminen kam. Mal Montag, mal Freitag, mal früh am Morgen, mal mittags.
Da war die Chance größer, daß die Termine zusammenpaßten. Und paßte es mal nicht, dann paßte es beim nächsten Mal an einem anderen Tag zu einer anderen Zeit besser.

Jetzt war gestern überraschend unser Herr F. wieder da. Er kommt jetzt alle drei Wochen, nicht mehr 14tägig. Er hat auch eine Postkarte mit dem nächsten Termin dabei.
Und er sagt, daß alles wieder so wird wie früher.
Ich will nur mal sagen, daß ich das sehr begrüße. Aber warum bloß das ganze Hin und Her???

Mit freundlichem Gruß
Familie R.

Das ist ein Thema, da viele Mitarbeiter derzeit sehr beschäftigt. In verschiedenen Testniederlassungen wurden unterschiedliche Besuchsrhythmen ausprobiert. Teilweise mit sehr unterschiedlichem Erfolg.
Hierbei müssen verschiedene Interessen unter einen Hut gebracht werden und daraus ergeben sich durchaus auch unterschiedliche Sichtweisen auf ein und dasselbe Modell. Für die einen ist es ein Erfolg, für die anderen ein Mißerfolg.
Auf der einen Seite haben wir das Unternehmen, das einen Überblick über das Große und Ganze hat und alle Pläne genau kennt.
Auf der anderen Seite ist der Kunde, der in diesem Dreierspiel die wichtigste Komponente ist, denn für ihn werden diese ganzen Tests veranstaltet. Die Frage ist: Wie kann man die Kunden am allerbesten, effektivsten und servicefreundlichsten bedienen.
Dazwischen sind die Verkaufsfahrer, die einerseits die Interessen des Unternehmens vertreten, gleichzeitig aber auch die ihrer langjährigen Kunden und die noch selbstverständlich eigene Interessen haben.
Das sind: Effektive Routenführung, durchdachtes Warenangebot, funktionierende Belieferung und Beladung, ausreichend Kundenbesuche mit entsprechendem Umsatz.

Aus diesem Zwiespalt, ja man muß fast sagen Dreispalt, heraus, sollen sich für alle Beteiligten nun auch noch Vorteile ergeben.

Daß das kein leichtes Unterfangen ist, liegt auf der Hand.
Ich verstehe in Ansätzen, worauf das Unternehmen hinaus will. Recht plumpe Kommentare hier und bei Facebook unterstellen allein Gewinnstreben als Motivation. Und das ist sicherlich auch zum Teil richtig, denn es ist das Wesen eines Kaufmannsgeschäftes, daß es auf Gewinn ausgerichtet ist. Aber es steckt noch mehr dahinter. Soviel ich verstanden habe, versucht das Unternehmen sich den veränderten Bedingungen am Markt mit schnellen und teils radikalen Mitteln zu stellen.
Man will ein modernen, serviceorientiertes und multimediales Bofrost, das den Anforderungen der Zeit gewappnet ist.

Die Kunden wollen am Liebsten „just in time“. Ein Produkt fehlt im Gefrierschrank, der Bofrostmann kommt sofort und liefert nach.

Die Verkaufsfahrerinnen und -fahrer wollen innerhalb der Arbeitszeit alle Kundenkontakte abwickeln können und möglichst viele Kunden antreffen, wovon dann wiederum auch möglichst viele Kunden etwas kaufen oder zumindest vorbestellen sollen.
Auch das wird immer wieder gerne in diversen Foren diskutiert, aber das ist überhaupt nichts Schlimmes, sondern ganz normales und weltweit übliches kaufmännisches Tun: Der Kaufmann, in diesem Fall der Bofrostmann, bietet seine Waren an und der Kunde entscheidet, ob er was kauft oder nicht.

Nun hat offenbar eine bestimmte Form der Marktstrategie in Italien toll funktioniert und erstaunliche, positive Ergebnisse gebracht. Eine Mischung aus kurzen Besuchsrhythmen, individuellen Vorbestellungen am Telefon und tollen, neuen Produkten, haben zu einer Art Bofrost-Hype geführt. Italienische Freunde erzählten mir, daß es unglaublich schick ist, wenn man in Italien zum Beispiel einen Vorwerk-Thermomix hat und bei Bofrost kauft.
So einen Hype um Lebensmittel hatten wir vor Jahren, als es auf einmal schick wurde, bei ALDI einzukaufen.

Das alles hätte man natürlich auch gerne hier in Deutschland. Und so unterschiedlich sind Italiener und Deutsche ja nicht …
Oder doch?

Das ist nämlich genau die große Frage: Kann dieses italienische Modell auch in Deutschland zur allseitigen Zufriedenheit funktionieren?

Tja, und genau das wird im Moment ausprobiert.

Das setzt aber voraus, daß man auch offen an die Sache herangeht und das italienische Modell zulässt.
Wer von vornherein als Mitarbeiter mauert, der kann und wird damit auch keinen Erfolg haben.

Aber die Mitarbeiter ziehen auch nur dann bereitwillig mit, wenn sie merken, daß die Zufriedenheit bei den Kunden wirklich steigt, und wenn unterm Strich mehr oder wenigstens nicht weniger in der Lohntüte ist.

Es wäre völlig falsch, diese ganze Umstellung nun ausschließlich auf dem Rücken der Verkäuferinnen und Verkäufer auszutragen. Und das geschieht auch offenbar nicht. Aber es wird von manchen so empfunden. Und genau da muß man meiner Meinung nach ansetzen.

Was ist die Meinung der Kunden und Kollegen, die hier mitlesen dazu?

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