Was ich mir von gutem Telemarketing verspreche

Im Hintergrund arbeiten Telemarketing-Mitarbeiter. Die sitzen in den Niederlassungen und viele Telefonate, z.B. wenn der Kunde direkt bei Bofrost unter der 0800-2008844 anruft, landen im Service-Center.
Ich habe da schon oft selbst angerufen und mich über bestimmte Produkte informiert oder Fragen gestellt, die mir sonst keiner beantworten konnte.
Wenn die Leute am Telefon nicht weiter wissen, wird man sofort mit jemandem verbunden, der einem helfen kann. Kann auch der die gewünschte Auskunft nicht sofort geben, bekommt man einen Rückruf oder eine ausführliche Mail.

Aber ein modernes Telemarketing, wie ich es mir wünsche, kann mehr.

Für mich ist das A und O, daß der Kunde das Gefühl hat, mit SEINEM persönlichen Kundendienstmitarbeiter (oder Mitarbeiterin) zu sprechen. Eine Person, die beinahe fest für ihn zuständig ist, ihn mit dem Namen anredet und ihn und seine Kaufgewohnheiten kennt.
Denn genau das verkörpere ich tagtäglich an der Haustüre. Bofrost als Marke steht über allem und bürgt für die Qualität und ich stehe da als Repräsentant und bürge für den Service.
Ich kenne die meisten meiner Kunden ziemlich genau, weiß was sie kaufen und kenne ihre Vorlieben.
Nach so vielen Jahren weiß ich, wie ich den einzelnen Leuten zu begegnen habe. Mancher Kunde möchte lieber einen zurückhaltenden Dienstleister, der ihn bedient und schweigt, andere Kunden sehen in mir fast schon so etwas wie ein Familienmitglied, nennen mich beim Vornamen und machen mir zu besonderen Gelegenheiten Geschenke.
Einige Kunden, vor allem Kundinnen kenne ich so gut, da bringe ich sogar ein Blümchen zum Geburtstag mit und andere würden das als plumpe Werbemasche verurteilen.
Da braucht man Fingerspitzengefühl und Menschenkenntnis.

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Marillenknödel

Gleich mehrere Fragen stellen mir Leserinnen und Leser zu unseren Marillenknödeln. (Art.-Nr. 3159):

marillenknoedel

Mein Ehemann und ich streiten uns, wegen des Namens der Marillenknödel. Ich meine, die heißen so, weil sie aus Österreich stammen und dort der Name Maria wie Marille ausgesprochen wird. Mein Mann meint, das sei das Rezept eines französischen Koch namens Jean Marille. Was stimmt denn nun?

Das Wort Marille bedeutet zunächst einmal nichts anderes als Aprikose. Im Süddeutschen und Österreichischen wird diese Frucht so genannt.
Laut Wikipedia kommt es so zu diesem Namen:

“Der klassisch-lateinische Name der Frucht, prunum Armeniacum „armenische Pflaume“ oder auch malum Armeniacum „armenischer Apfel“, hat sich in der botanischen Bezeichnung erhalten. Auch die Bezeichnung Marille, die in Österreich, Südtirol und Bayern vorherrscht, aber auch in schweizerdt. (veraltet) Barille vorliegt, geht über italienisch armellino auf diesen lateinischen Namen der Frucht zurück.”

Es hat also weder etwas mit Maria, noch mit dem Namen eines bestimmten Kochs zu tun.

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Ich schmeiß immer alles weg

Ich stimme dir zu, Bofrost ist eine praktische Sache. Mit Tiefkühlkost von anderen Herstellern, die man selbst nach Hause holen muss, habe ich nur schlechte Erfahrungen gemacht.
Die Sachen sind alle nicht richtig genug eingefroren!!!
Wenn ich die gefrorenen Sachen kaufe, sind sie bis ich zu Hause bin immer etwas angetaut, ich muss dann alles wegwerfen. Es steht ja auch auf den Packungen “Nach dem TAuftauen nicht wieder einfreieren!”

Der Verlust ist mir aber zu gross und auf Dauer wird das zu teuer. Manchmal sind schon die Ecken von den Packungen etwas weich. Und immer alles wegwerfen kostet, schadet der Umwelt und sit ja auch zu schade.

Die Kühlkette, ja die Kühlkette…

Also, wenn man TK-Ware im Einzelhandel kauft, tut man gut daran, die gesamten TK-Einkäufe zusammen in eine Tüte zu tun, so kühlen sie sich gegenseitig.
Keine warmen Waren (Brathähnchen) dazu packen.
TK-Produkte nicht in die Wärme oder Sonne legen (Heckscheibe usw.)
Eventuell die Produkte in Zeitungspapier einschlagen oder eine Kühltasche bzw. TK-Tüte benutzen.
Ein leichtes Antauen bedeutet natürlich nicht den sofortigen Verderb der Ware.

Wegwerfen muß man leicht angetaute Sachen nicht. Sie können eingefroren und noch verwendet werden. Richtig weitgehend angetaute oder gar aufgetaute Waren bereitet man zu und kann sie dann entweder essen oder wieder einfrieren.

James Bond-Film

In dem nur für Bofrost-Mitarbeiter zugänglichen Bofrost-TV gibt es derzeit einen Film in bester James-Bond-Manier, in dem der neue Herbst-/Winter-Katalog vorgestellt wird.
Eine Kollegin schreibt mir dazu:

“Leider kann ich den Film nicht anschauen, er stockt ständig und bleibt immer stehen. Ich muß immer auf Pause und wieder auf Play klicken, damit er ein paar Sekunden weiter läuft. Was kann man da tun?”

Nun, ich würde die URL des Beitrags aus der Adresszeile des Browsers kopieren und einen anderen Browser aufrufen. Bei mir hat beispielsweise der Browser Chrome hier beste Dienste getan.
Einfach in Chrome (oder z.B. auch in Opera) in die Adresszeile kopieren und den Film da anschauen, hat bestens geklappt.
Übrigens würde ich den Film nicht unbedingt am Samstagmorgen anschauen, da sind sehr viele Kolleginnen und Kollegen online und der Server könnte sowieso etwas überlastet sein.

Neuer Katalog

Ganz kurz: Ich muß mich auch erst daran gewöhnen, daß viele Produkte jetzt in den länderspezifischen Themenwelten zu finden sind und nicht mehr konsequent Fisch bei Fisch und Eis bei Eis.

Ladeordnung – Viele neue Produkte und nun?

148 Seiten Katalog, 531 Produkte, davon über 100 neue.
Meine Fresse, das muß man auch erst einmal bewältigen! Ist ja klar, daß die Produktentwickler und Marketingleute begeistert sind und von der größten Produkterweiterung und -umstellung sprechen, die der Tiefkühlmarkt je erlebt hat.

Mehr Internationalität, mehr individuelle Produkte, mehr kleinere Packungen, Rabattaktionen, Zugabeaktionen, viele Produkte mit komisch auszusprechenden Namen…
Das ist ja alles supertoll, aber oft wird vergessen, daß die Kunden ja nur den Katalog und ihren Bofrostmann als einzige Kontaktpunkte zu Bofrost haben.

WIR sind die Marketingleute, die vor Ort für all diese Neuerungen geradestehen müssen.
Das fängt teilweise schon damit an, daß man sich oft nicht merken kann, wie die neuen Produkte ausgesprochen werden.
Und die Kunden haben sich an diese fremdsprachigen Namen auch noch nicht gewöhnt. Was da die Kunden teilweise bestellen!
Ich persönlich habe mir angewöhnt, immer die deutsche Produktbezeichnung gleich dazu zu sagen und beim Eintippen ins Bobook auch nochmal zu wiederholen. Mehrfach schon haben die Kunden dann gesagt: “Was? Was ist das? Nee, ich wollte eigentlich bla bla bla.”

Also hier allein muß man schon höllisch aufpassen.

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Sie sind es und sie sind es nicht

In den letzten Wochen bekam ich einige Zuschriften und Kommentare von Leuten, die sich auf hier erwähnte Erfahrungen und Erlebnisse von Kollegen bezogen.
Es lesen ja mittlerweile sehr, sehr viele Kolleginnen und Kollegen hier mit. Und mache schreiben auch Kommentare und noch viel mehr schreiben mir Mails.
Durchweg ist zu beobachten, daß sich viele nicht trauen, ihre Meinung offen zu sagen.
Das verwundert mich.
Als Begründung wird nicht Druck von oben oder Angst vor Vorgesetzten angegeben, sondern die Scham vor den Kollegen.

Durch die Umstellungen, die z.T. bereits erfolgt sind und die teils auch erst angekündigt sind, fühlen sich viele Kolleginnen und Kollegen verunsichert.
Vor diesem Hintergrund wollen sie nichts riskieren, obwohl ich kein Risiko darin sehe, seine Meinung offen zu sagen. Denn ich habe die Erfahrung gemacht, daß die Vorgesetzten sehr wohl ein offenes Ohr für Anregungen und Kritik haben.

Dazu möchte ich euch was erzählen.
Ich war neulich auf der Sitzung eines Sportvereins, bei dem mein Sohn im Fanclub ist. Bei dieser Sitzung tauchten dann unerwartet und als Überraschung der neue Trainer und der neue Co-Trainer sowie der Vorsitzende auf, um sich den Fragen der Fans zu stellen.
Ach, was tönen diese Sportsfreunde vor, während und nach den Spielen und vor allem am Stammtisch immer herum! Jeder hat zig Vorschläge zu machen und jeder weiß immer ganz genau, was der Trainer und die Spieler alles wieder falsch gemacht haben.
Und jetzt? Jetzt saßen die Verantwortlichen da, tranken ein Bier mit den Fans und es herrschte 5-10 Minuten Stille. Auf einmal hatte keiner mehr was zu fragen oder zu meckern.

Erst als jemand das Eis brach und sich vortraute, da kamen dann auch sehr zögerlich die anderen mit ihren Fragen und ihrer Kritik.
Trotzdem blieb alles etwas verhalten und sehr höflich und irgendwie waren Kritik und Anregungen nicht so deutlich und drastisch wie sonst.

Ganz ähnlich kommt es mir oft bei unseren Besprechungen vor und so ist das auch sicher, wenn sich die Herren von ganz oben z.B. zu einem Beiratsfrühstück sehen lassen.

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Ach, und zu Hause – Thema Nachtisch

Nochmal kurz zum Thema Nachtisch.

Bei mir zu Hause ist das auch so. Wenn wir Gäste haben und ich stelle denen eine Vorspeise, einen Salat und einen üppigen Hauptgang hin, dann sagen manche, ein Nachtisch passe nicht mehr rein, man sei satt.

Erst einmal bin ich ja sowieso der Meinung, daß ein leckerer Nachtisch immer noch rein paßt. Dann aber habe ich das ab einem bestimmten Zeitpunkt anders gemacht.
Ich habe vor dem Essen kurz aufgezählt, was es heute alles gibt. Es gibt dies und das als Vor- und Hauptspeise und diese beiden Nachtische zur Auswahl.

Dann nämlich machen sich die Leute schon während des Essen auch Gedanken über den Nachtisch, der sie erwartet und sie passen offenbar auch ihren Appetit und die Menge die sie essen, dementsprechend an. Denn seitdem ich das so mache, greifen auch überzeugte Nachtischverweigerer gerne zu.

Die neuen Highlights – Gedanken zum Nachtisch

Über hundert neue Produkte sind es, die die Kunden bestellen können.
Viele Fisch- und Meeresspezialitäten, leckere Pasta-Variationen und italienische und französische Köstlichkeiten.

Der neue Katalog ist nicht nur einfach neu, sondern auch erfrischend anders.
Wenn ich mir die Kataloge von vorher anschaue und dann den neuen Katalog, dann sehe ich, daß sich Bofrost mit Riesenschritten vom Tiefkühltruhen-Vollmacher und Vorratslieferanten zum Spezialisten für ausgefallene Gaumenfreuden entwickelt.
Wenn ich ausgefallen schreibe, dann meine ich keine exotischen Sachen, die viele nicht mögen, sondern Spezialitäten, wie sie in unseren Nachbarländern wahnsinnig gerne gegessen werden und die wir normalerweise nur beim Edel-Italiener oder beim Gourmet-Franzosen angeboten bekommen.

Was mir auch noch auffällt, es sind sehr viele neue und absolut leckere Nachtische dabei.

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  • Veröffentlicht in: Ware

Es klappert bei Bofrost-TV

Bofrost-TV ist eine Internetseite nur für Bofrost-Mitarbeiter. In mittlerweile etwas unregelmäßigen Abständen flimmern dort auch TV-Sendungen mit Neuigkeiten über den PC-Bildschirm. Ansonsten ist dort seit einiger Zeit ein Infoblog zu finden.
Und wenn das bisher nur sporadisch mit Inhalten gefüllt wurde, so klappert und rappelt es da derzeit gewaltig im Karton.

Die Neuerungen im Unternehmen, Stichwort italienisches Modell, sorgen dafür, daß ein hoher Informationsbedarf seitens der Mitarbeiter besteht, den die Firma nun endlich auch mal zu stillen versucht.

Gut so, wurde aber auch Zeit!
Dieses Nicht-genau-Bescheid-wissen und Nicht-wissen-was-da-kommt hat mich und viele Kollegen doch schon ziemlich verunsichert.

Ich sag ja, ich mach mit, egal was da kommt, ich bin offen für alles. Denn wie heißt es so schön in der Medizin: Wer heilt hat recht!
Und auf Bofrost übertragen hieße das dann: Wer neue Kunden ranschafft und viel verkauft, der hat recht.

Also auf! Her mit den Informationen, Butter bei die Fische!

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