Ich schmeiß immer alles weg

Ich stimme dir zu, Bofrost ist eine praktische Sache. Mit Tiefkühlkost von anderen Herstellern, die man selbst nach Hause holen muss, habe ich nur schlechte Erfahrungen gemacht.
Die Sachen sind alle nicht richtig genug eingefroren!!!
Wenn ich die gefrorenen Sachen kaufe, sind sie bis ich zu Hause bin immer etwas angetaut, ich muss dann alles wegwerfen. Es steht ja auch auf den Packungen “Nach dem TAuftauen nicht wieder einfreieren!”

Der Verlust ist mir aber zu gross und auf Dauer wird das zu teuer. Manchmal sind schon die Ecken von den Packungen etwas weich. Und immer alles wegwerfen kostet, schadet der Umwelt und sit ja auch zu schade.

Die Kühlkette, ja die Kühlkette…

Also, wenn man TK-Ware im Einzelhandel kauft, tut man gut daran, die gesamten TK-Einkäufe zusammen in eine Tüte zu tun, so kühlen sie sich gegenseitig.
Keine warmen Waren (Brathähnchen) dazu packen.
TK-Produkte nicht in die Wärme oder Sonne legen (Heckscheibe usw.)
Eventuell die Produkte in Zeitungspapier einschlagen oder eine Kühltasche bzw. TK-Tüte benutzen.
Ein leichtes Antauen bedeutet natürlich nicht den sofortigen Verderb der Ware.

Wegwerfen muß man leicht angetaute Sachen nicht. Sie können eingefroren und noch verwendet werden. Richtig weitgehend angetaute oder gar aufgetaute Waren bereitet man zu und kann sie dann entweder essen oder wieder einfrieren.

James Bond-Film

In dem nur für Bofrost-Mitarbeiter zugänglichen Bofrost-TV gibt es derzeit einen Film in bester James-Bond-Manier, in dem der neue Herbst-/Winter-Katalog vorgestellt wird.
Eine Kollegin schreibt mir dazu:

“Leider kann ich den Film nicht anschauen, er stockt ständig und bleibt immer stehen. Ich muß immer auf Pause und wieder auf Play klicken, damit er ein paar Sekunden weiter läuft. Was kann man da tun?”

Nun, ich würde die URL des Beitrags aus der Adresszeile des Browsers kopieren und einen anderen Browser aufrufen. Bei mir hat beispielsweise der Browser Chrome hier beste Dienste getan.
Einfach in Chrome (oder z.B. auch in Opera) in die Adresszeile kopieren und den Film da anschauen, hat bestens geklappt.
Übrigens würde ich den Film nicht unbedingt am Samstagmorgen anschauen, da sind sehr viele Kolleginnen und Kollegen online und der Server könnte sowieso etwas überlastet sein.

Neuer Katalog

Ganz kurz: Ich muß mich auch erst daran gewöhnen, daß viele Produkte jetzt in den länderspezifischen Themenwelten zu finden sind und nicht mehr konsequent Fisch bei Fisch und Eis bei Eis.

Ladeordnung – Viele neue Produkte und nun?

148 Seiten Katalog, 531 Produkte, davon über 100 neue.
Meine Fresse, das muß man auch erst einmal bewältigen! Ist ja klar, daß die Produktentwickler und Marketingleute begeistert sind und von der größten Produkterweiterung und -umstellung sprechen, die der Tiefkühlmarkt je erlebt hat.

Mehr Internationalität, mehr individuelle Produkte, mehr kleinere Packungen, Rabattaktionen, Zugabeaktionen, viele Produkte mit komisch auszusprechenden Namen…
Das ist ja alles supertoll, aber oft wird vergessen, daß die Kunden ja nur den Katalog und ihren Bofrostmann als einzige Kontaktpunkte zu Bofrost haben.

WIR sind die Marketingleute, die vor Ort für all diese Neuerungen geradestehen müssen.
Das fängt teilweise schon damit an, daß man sich oft nicht merken kann, wie die neuen Produkte ausgesprochen werden.
Und die Kunden haben sich an diese fremdsprachigen Namen auch noch nicht gewöhnt. Was da die Kunden teilweise bestellen!
Ich persönlich habe mir angewöhnt, immer die deutsche Produktbezeichnung gleich dazu zu sagen und beim Eintippen ins Bobook auch nochmal zu wiederholen. Mehrfach schon haben die Kunden dann gesagt: “Was? Was ist das? Nee, ich wollte eigentlich bla bla bla.”

Also hier allein muß man schon höllisch aufpassen.

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Sie sind es und sie sind es nicht

In den letzten Wochen bekam ich einige Zuschriften und Kommentare von Leuten, die sich auf hier erwähnte Erfahrungen und Erlebnisse von Kollegen bezogen.
Es lesen ja mittlerweile sehr, sehr viele Kolleginnen und Kollegen hier mit. Und mache schreiben auch Kommentare und noch viel mehr schreiben mir Mails.
Durchweg ist zu beobachten, daß sich viele nicht trauen, ihre Meinung offen zu sagen.
Das verwundert mich.
Als Begründung wird nicht Druck von oben oder Angst vor Vorgesetzten angegeben, sondern die Scham vor den Kollegen.

Durch die Umstellungen, die z.T. bereits erfolgt sind und die teils auch erst angekündigt sind, fühlen sich viele Kolleginnen und Kollegen verunsichert.
Vor diesem Hintergrund wollen sie nichts riskieren, obwohl ich kein Risiko darin sehe, seine Meinung offen zu sagen. Denn ich habe die Erfahrung gemacht, daß die Vorgesetzten sehr wohl ein offenes Ohr für Anregungen und Kritik haben.

Dazu möchte ich euch was erzählen.
Ich war neulich auf der Sitzung eines Sportvereins, bei dem mein Sohn im Fanclub ist. Bei dieser Sitzung tauchten dann unerwartet und als Überraschung der neue Trainer und der neue Co-Trainer sowie der Vorsitzende auf, um sich den Fragen der Fans zu stellen.
Ach, was tönen diese Sportsfreunde vor, während und nach den Spielen und vor allem am Stammtisch immer herum! Jeder hat zig Vorschläge zu machen und jeder weiß immer ganz genau, was der Trainer und die Spieler alles wieder falsch gemacht haben.
Und jetzt? Jetzt saßen die Verantwortlichen da, tranken ein Bier mit den Fans und es herrschte 5-10 Minuten Stille. Auf einmal hatte keiner mehr was zu fragen oder zu meckern.

Erst als jemand das Eis brach und sich vortraute, da kamen dann auch sehr zögerlich die anderen mit ihren Fragen und ihrer Kritik.
Trotzdem blieb alles etwas verhalten und sehr höflich und irgendwie waren Kritik und Anregungen nicht so deutlich und drastisch wie sonst.

Ganz ähnlich kommt es mir oft bei unseren Besprechungen vor und so ist das auch sicher, wenn sich die Herren von ganz oben z.B. zu einem Beiratsfrühstück sehen lassen.

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Ach, und zu Hause – Thema Nachtisch

Nochmal kurz zum Thema Nachtisch.

Bei mir zu Hause ist das auch so. Wenn wir Gäste haben und ich stelle denen eine Vorspeise, einen Salat und einen üppigen Hauptgang hin, dann sagen manche, ein Nachtisch passe nicht mehr rein, man sei satt.

Erst einmal bin ich ja sowieso der Meinung, daß ein leckerer Nachtisch immer noch rein paßt. Dann aber habe ich das ab einem bestimmten Zeitpunkt anders gemacht.
Ich habe vor dem Essen kurz aufgezählt, was es heute alles gibt. Es gibt dies und das als Vor- und Hauptspeise und diese beiden Nachtische zur Auswahl.

Dann nämlich machen sich die Leute schon während des Essen auch Gedanken über den Nachtisch, der sie erwartet und sie passen offenbar auch ihren Appetit und die Menge die sie essen, dementsprechend an. Denn seitdem ich das so mache, greifen auch überzeugte Nachtischverweigerer gerne zu.

Die neuen Highlights – Gedanken zum Nachtisch

Über hundert neue Produkte sind es, die die Kunden bestellen können.
Viele Fisch- und Meeresspezialitäten, leckere Pasta-Variationen und italienische und französische Köstlichkeiten.

Der neue Katalog ist nicht nur einfach neu, sondern auch erfrischend anders.
Wenn ich mir die Kataloge von vorher anschaue und dann den neuen Katalog, dann sehe ich, daß sich Bofrost mit Riesenschritten vom Tiefkühltruhen-Vollmacher und Vorratslieferanten zum Spezialisten für ausgefallene Gaumenfreuden entwickelt.
Wenn ich ausgefallen schreibe, dann meine ich keine exotischen Sachen, die viele nicht mögen, sondern Spezialitäten, wie sie in unseren Nachbarländern wahnsinnig gerne gegessen werden und die wir normalerweise nur beim Edel-Italiener oder beim Gourmet-Franzosen angeboten bekommen.

Was mir auch noch auffällt, es sind sehr viele neue und absolut leckere Nachtische dabei.

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  • Veröffentlicht in: Ware

Es klappert bei Bofrost-TV

Bofrost-TV ist eine Internetseite nur für Bofrost-Mitarbeiter. In mittlerweile etwas unregelmäßigen Abständen flimmern dort auch TV-Sendungen mit Neuigkeiten über den PC-Bildschirm. Ansonsten ist dort seit einiger Zeit ein Infoblog zu finden.
Und wenn das bisher nur sporadisch mit Inhalten gefüllt wurde, so klappert und rappelt es da derzeit gewaltig im Karton.

Die Neuerungen im Unternehmen, Stichwort italienisches Modell, sorgen dafür, daß ein hoher Informationsbedarf seitens der Mitarbeiter besteht, den die Firma nun endlich auch mal zu stillen versucht.

Gut so, wurde aber auch Zeit!
Dieses Nicht-genau-Bescheid-wissen und Nicht-wissen-was-da-kommt hat mich und viele Kollegen doch schon ziemlich verunsichert.

Ich sag ja, ich mach mit, egal was da kommt, ich bin offen für alles. Denn wie heißt es so schön in der Medizin: Wer heilt hat recht!
Und auf Bofrost übertragen hieße das dann: Wer neue Kunden ranschafft und viel verkauft, der hat recht.

Also auf! Her mit den Informationen, Butter bei die Fische!

Ganz schlimm

In den letzten Tagen ging eine Meldung durch die Zeitungen, daß in Norddeutschland in Hackfleischpackungen Nähnadeln gefunden worden sind. Eine Frau hat sich bei der Zubereitung in den Finger gestochen, eine andere konnte gerade noch rechtzeitig eine Nadel in einer bereits zubereiteten Frikadelle entdecken. Gott sei Dank ist nichts weiter passiert.
Außerdem hat man eine verdächtige Frau inzwischen als mutmaßliche Täterin ermitteln können.

Ich finde so etwas ganz schlimm.

Immer wieder hört man ja auch, daß Erpresser damit drohen, in Supermärkten Joghurt, Marmelade oder andere Lebensmittel zu vergiften.

Das Perfide, es werden völlig Unbeteiligte, Unschuldige und Ahnungslose zum Opfer dieser verbrecherischen Machenschaften.

Essen ist wichtig und Essensgenuß ist ein Lebensbestandteil, der uns nicht nur physisch Kraft gibt.
Durch solche Aktionen aber müssen viele Menschen in den betroffenen Regionen Angst haben, bestimmte Produkte zu verzehren.

Kühlkette

Was hören wir nicht immer alles zum Thema Kühlkette und wie wichtig die lückenlose Einhaltung eben dieser Kühlkette ist.
Die Kühlkette, das bedeutet, daß die Waren direkt nach der Zu- oder Aufbereitung in der Fabrik noch schockgefroren werden und nun bis zum Verbraucher in eben diesem gefrorenen Zustand verbleiben.
Die Produkte werden zwischendurch keinen Plustemperaturen ausgesetzt, dürfen niemals antauen usw.

Neben der Kühlkette, bei der es um gefrorenen Sachen geht, gibt es natürlich auch die Kühlkette bei Frischelebensmitteln wie Milch, Wurst, Käse usw.

Da sehe ich dann heute in einem Supermarkt dieses, leider etwas unscharf gewordene Bild:

kuehlkette

Eine Palette mit Lebensmitteln (in diesem Falle Wurst und Aufschnitt) steht ewig lange auf dem Fußboden herum. Kein Mensch kümmert sich um die Ware. Es ist schon Samstag kurz nach 21 Uhr. Um 22 Uhr schließt der Supermarkt.
Ob das Zeug am Montagmorgen immer noch da im Warmen steht?

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