Der mit dem Zahnstocher

Vor dem Haus einer Kundin lungert ein junger Typ in Jeansjacke am Zaun lehnend herum.
Er kaut auf einem Zahnstocher herum. Trotz der winterlichen Temperaturen hat eine eine offene Bierflasche in der Hand.

Ich bin ein freundlicher Mensch, grüße ihn mit ‚Hallo‘ und gehe meiner Arbeit nach.
Der Typ beobachtet mich, grinst nur, nimmt einen Schluck aus der Flasche.

Die Kundin erzählt mir, das sei Jens, der arbeitslose Sohn der Nachbarin, ein Tagedieb und Faulenzer.

Ich komme zum Wagen zurück und stelle die Ware für die Kundin zusammen.

„Schon nen Scheißjob, den du da hast“, sagt der Typ grinsend.
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Nur mal so nebenbei

Vorgestern habe ich übrigens den 900. Text im Frostmann-Blog veröffentlicht.
Jetzt geht’s auf die 1000 zu!

Mensch, das ist doch eine ganze Menge.

Immer wieder fragen mich Kollegen und andere Leser, wie und wann ich das mache.
Nun, ich habe einige Hobbies, aber so im Internet surfen und das Blog hier führen, das ist schon eine meiner Lieblingsbeschäftigungen.
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Rauch in der Küche

feuermelderGestern waren wir nach 21 Uhr noch kurz bei Nachbarn auf einen netten, lauwarmen Bio-Tee aus dem Himalaja… So mit Schüssler-Salzen und Bachblüten-Extrakten versetzt…
Egal.
Wir kommen also gegen 22 Uhr nach Hause und mir rutscht fast das Herz in die Hose, als ich aus unserem Haus dicken schwarzen Rauch austreten sehe; und zwar nicht aus dem Kamin, sondern aus dem gekippten Küchenfenster, dem Stutzen an das Hausfront von der Dunstabzugshaube und aus der weit geöffneten Haustüre.

Weit geöffnete Haustüre?

Nein, sie schwingt rhythmisch auf und zu.

Was ist da los? Feuerwehr! Polizei! Nationalgarde!
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Am 6. März ist der Tag der Tiefkühlkost

Tag der Tiefkühlkost

Tag der Tiefkühlkost

Clarence Birdseye
(* 1886 † 1956)

Natürlich kennen wir alle Clarence Birdseye. Sie nicht?
Clarence Birdseye gilt als der Urvater der Tiefkühlkost, seit er im Jahre 1912 hoch im Norden bei den Inuit durch arktische Lebensmittelgewohnheiten zu einem Gericht inspiriert wurde, das heute wirklich jeder kennt: Fischstäbchen.

Es heißt, daß der amerikanische Biologe Birdseye auf einer seiner Expeditionen den Inuit eine Konservierungsmethode abgeschaut habe, bei der frisch gefangene Fische in der minus 40 Grad kalten Luft zum Gefrieren aufgehängt und so ganz natürlich haltbar gemacht wurden.
„Besonders beeindruckte Birdseye, dass die Fische nach dem Auftauen genauso gut wie frische schmeckten – er führte es auf das schnelle Gefrieren durch besonders tiefe Temperaturen zurück.
Wieder zu Hause entwickelte er eine Maschine, die diese Prinzipien aufgriff und mit der er Lebensmittel erstmals maschinell einfrieren konnte.“
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Sattelzug mit Tiefkühlkost gerät in Böschung

„Ein spanischer Sattelzug ist am späten Vormittag des 5.2.2013 auf der Autobahn A 623 am Friedrichsthaler Dreieck verunglückt. Der Fahrer des Lastwagens war, wie die Polizei mitteilt, auf regennasser Fahrbahn im Kurvenbereich der Überleitung zur A 8 ins Rutschen gekommen und mit der Zugmaschine in die dortige Böschung geraten.“

Bilder und vollständiger Artikel hier

Deutsche essen 39 Kilo Tiefkühlkost pro Jahr

tiefkuehl„Jeder Deutsche isst pro Jahr 39 Kilogramm Tiefkühlkost.
Die Bundesbürger essen mehr gefrorene Lebensmittel als je zuvor. Das teilt das Deutsche Tiefkühlinstitut in Köln mit. Im Schnitt verzehrt jeder Deutsche pro Jahr 39 Kilogramm – Tendenz steigend.

Vor allem Backwaren, Gemüse und Fisch sind beliebte Tiefkühlprodukte. In mehr als der Hälfte der deutschen Haushalte wird mindestens einmal pro Monat Tiefkühlpizza serviert.“

Bild: Joujou / pixelio.de
Quelle: Mitteldeutsche Zeitung

Ostern kommt! Ohren ab und durch!

osterhasen-bofrostEinmal abgesehen davon, daß heute in 10 Monaten schon wieder Heiligabend ist, steht uns das Osterfest unmittelbar bevor. Das ist immer eine Hochperiode für uns Bofrostmänner. Leckere Extraprodukte für die Festtage und die Premiumprodukte aus dem Katalog sind die Renner, auch Wein läuft sehr gut.
Ostern, Pfingsten und Weihnachten sind ja die absoluten Spitzenzeiten für uns, zumindest bei mir ist das so, daß ich da die dicksten Umsätze einfahre.

Doch so mancher Kunde ist sich noch gar nicht bewußt, wie schnell Ostern dieses Jahr wieder vor der Tür steht. Deshalb kann ich nur raten, in aller Ruhe den Katalog zu studieren und die gewünschten Leckereien für die Festtage schon jetzt vorzubestellen.
Entweder online unter bofrost.de oder durch Anruf in der Niederlassung oder beim Fahrer.

Es ist doch doof, wenn der Bofrostmann klingelt und man dann nicht an die Festtage gedacht hat und sich in aller Eile eine eventuellen Zusatzbedarf noch aus dem Katalog heraussuchen muß.
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Gebratene Weißwurst

gebratene-weisswurstMan lernt ja nie aus.
Ehrlich nicht!

Also Frau P. kauft bei mir die Weißwürste Artikelnummer 408 und sagt zu mir: „Also die essen mein Mann und ich immer gebraten.“

Gebraten? Weißwürste?

Hm… Warum denn eigentlich nicht? Ich habe mal gehört, daß die Weißwurst so entstanden sein soll, daß ein Münchner Metzger eigentlich eine Bratwurst in einem anderen Darm machen wollte. Also müßte es sich ja im Grund um eine Bratwurst handeln. Weiterlesen →

Babymöhren

Hallo lieber Frostmann,

du hast ja schon des öftersten hier sehr gute und leicht verständliche Erklärungen über Lebensmittel gegeben. Heute habe ich auch mal eine Frage.
Ihr habt doch diese Babymöhren im Angebot und ich sehe teilweise noch kleinere und kürzere im Handel.
Nun denke ich mir doch aber, wenn man die Möhren noch ganz jung erntet, also als Baby, dann haben sie doch noch gar nicht diesen Geschmack wie eine reife Möhre.
Ist das eine besondere Zucht?
Für eine Antwort wäre ich dankbar. Bei Veröffnetlichung im Blog bitte meinen Namen nicht nennen.

Um besonders kleine und vor allem nahezu gleich große Karotten zu bekommen, die dann als Babymöhren verkauft werden, gibt es generell zwei Verfahren.
Das erste besteht tatsächlich darin, daß man besonders kleine Sorten nimmt, hier die sehr gerade gewachsenen Exemplare nimmt und diese durch Schälen auf etwa die gleiche Dicke und Länge bringt.
Das allerdings sehr viel weiter verbreitete Verfahren besteht darin, daß man ganz normale große Möhren in etwa 5-7 cm lange Stücke schneidet, sie dann schält und in großen Reibtrommeln diesen Stücken wieder die Form einer Karotte gibt.

babymoehren01
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  • Veröffentlicht in: Ware
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