Billig kann nicht gut sein

Ich muß mich noch mal zu dem Thema Lebensmittelskandale zu Wort melden.
Tagtäglich sprechen mich die Kunden und überhaupt alle möglichen Leute darauf an, die Menschen reden einfach drüber, das Thema bewegt sie.

Was hatten wir nicht schon alles? Würmer in den Heringen, Acyrlamid in Chips, BSE im Rindfleisch, Schweinepest in den Koteletts, Salmonellen in Eiern, zerhackte Küken in den Nudeln, ja und jetzt eben Seepferdchen in der Lasagne, Schimmel in den Pilzen und vergammelte Rosinen.
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Kleinere Packung

Die kleineren Packungsgrößen bei den Kartoffelspezialitäten/Beilagen kommen bei meinen Kunden sehr gut an.
Pommes, Kroketten und Reibekuchen sind ja grundsätzlich einmal Artikel, die nicht besonders teuer sind. Daher wurden viele der Kartoffelprodukte immer in der 2 Kilo-Vorratspackung angeboten. Pommes & Co. braucht man ja immer.

Aber So zwei große 2-Kilobeutel machen bei manchem Kunden schon ein ganzes Fach des Tiefkühlschrankes voll.
Daher haben die Kunden immer wieder gesagt, daß hier kleinere Größen besser wären: „Ihr kommt doch so oft, da brauche ich keinen so großen Vorrat.“
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Rekladings

„Ich hatte eine Beschwerde über Ihre Möhren. Die habe ich bei Rekladinds-Punkt-DE eingegeben. Da habe ich schon fünf Plussterne von anderen Benutzern gekriegt.“

„Rekla was?“

„Ja, das ist so ein Internetportal, da gibt man Beschwerden ein, wenn einem ein Produkt nicht gefällt oder wenn es nicht so ist wie beschrieben.“

„Und dann?“

„Dann wartet man.“

„Worauf?“

„Na, daß die Firma antwortet.“
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Die, der, das Gefriere?

Mein Deutsch ist ja auch nicht immer das beste Deutsch, ich schreibe eben, wie mir der Schnabel gewachsen ist.
Aber wenn man von Tiefkühlung und Tiefkühlkost spricht, spricht man dann neuerdings von „der Gefriere?“
Habt ihr, liebe Leserinnen und Leser, schon mal gehört, daß jemand sagt: „Huch, ich tue das Eis mal schnell in die Gefriere?“

Dieser Meinung ist aber der Südwestdeutsche Rundfunk:

Der Süddeutsche Rundfunk fragt auf seiner Homepage in einer Überschrift: Was soll in die Gefriere? Gruß an die Schwedenlady und alle Sehbehinderten.

Quelle

Also, ich kenne das nur umgangssprachlich, etwa wenn ein Mann zu seiner Frau, die ständig kalte Füße hat, sagt: „Du mit Deinem ewigen Gefriere…“

Aber als Ausdruck für einen Gefrierschrank, ein Gefrierfach oder eine Tiefkühltruhe habe ich das noch nie gehört.

Österliche Eisconfiserie

Wenn man das Bild sieht, kann man eigentlich nur erkennen, daß die 16 kleinen Leckereien aus der „Österlichen Eisconfiserie“ wunderschön aussehen und schon von den Motiven her klasse zu Ostern passen (16 Stück insgesamt, je 4 Hasen, Schafe, Enten und Eier).

Artikel-Nummer 00049 7,95 €

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Aber das Bild gibt nicht wieder, wie saulecker die Dinger sind!
Ich mag sie vor allem, wenn sie ganz leicht angetaut sind, also nicht direkt aus dem Eiskalten. Einen kurzen Moment ausgepackt stehen lassen und dann schlubsen die Dinger einfach so weg, schlabberdischlapp!

Ich muß mich jedes Mal bremsen, denn wenn man einmal angefangen hat…

Superlecker als kleiner Nachtisch, aber noch viel besser geeignet, um eine eigene Nachtischkreation zu krönen. Oben als i-Tüpfelchen auf Eis, Joghurt, Pudding… Ein Gedicht!

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Das hab ich nicht gewußt

Martha und Klara sind zwei alte Schwester, die seit dem Tod ihrer Männer zusammen ein Haus bewohnen. Nun sind die beiden Männer schon vor Jahrzehnten verstorben und so haben sich beiden Frauen sehr an ihre Rollen in dieser Frauenpartnerschaft gewöhnt.
Die eine ist mehr für Haus, Hof und Garten zuständig, die andere für Küche, Wäsche und Reinlichkeit.

Martha wartet an der Tür auf mich und hat schon die beiden Bestellzettel in der Hand. Ich erledige das und sehe dabei, wie im Hintergrund Klara mit einem Staubsauger einen Teppichläufer malträtiert.
Der arme Läufer hat kaum noch Flor, ist durch das viele Laufen und Saugen schon ganz fadenscheinig geworden.

Interessanter ist aber Klaras Körperhaltung. Sie saugt tief gebückt, mit krummem Rücken, stöhnend und ächzend und zieht schimpfend den Sauger am Schlauch hinter sich her.

Als ich den beiden Frauen ihre Einkäufe in die getrennten (!) Tiefkühltruhen räume, sehe ich, daß Klara das Teleskoprohr vom Staubsauger gar nicht auseinandergezogen hat.

„Das können Sie länger machen“, sage ich und deute auf das Saugerrohr.

„Was?“

„Läääänger machen!“

Sie schaltet den Sauger ab und schaut mich verständnislos an. Bevor ich jetzt lange erkläre, greife ich an den kleinen Schieber am Rohr und entriegele es, ziehe es in die Länge und sage: „Bitteschön!“

„Ach was? Das geht? Mein Gott, das habe ich gar nicht gewußt! Ich sauge jetzt schon bestimmt sechs Jahre so. Vielen Dank.“
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