Beim Händewaschen bin ich empfindlich

Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber wenn ich irgendetwas angefaßt habe, das in meinem Kopf als unsauber abgespeichert ist, habe ich das Bedürfnis, mir die Hände zu waschen.
Heute war ich in der Mittagszeit an einem Imbisswagen. Ich habe mich dort mit einem Kollegen getroffen und wir haben Currywurst und Pommes gegessen, ein Klassiker.

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Bei dem Imbisswagen handelt es sich um einen ganz normalen Anhänger mit Verkaufstheke, Kocheinrichtung und einer Spüle.
Als wir fertig gegessen hatten, sah ich, wie der Imbisswirt seinen Wagen verließ. Auf die Theke hatte er ein Schild „Komme gleich wieder“ gestellt.
Eine ganze Weile hielt sich der Mann in einem Dixie-Klo auf, das etwas abseits von seinem Imbisswagen stand.

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Als er wieder rauskam, knöpfte er sich noch umständlich die Hose zu. Er hatte wohl ein größeres Werk vollbracht.
Dann ging er in seinen Imbisswagen zurück und begann Würste zu braten. Die faßte er natürlich mit seinen Händen an.
Ich sage zu meinem Kollegen: „Na, ob der sich die Hände gewaschen hat?“
Mein Kollege schüttelt den Kopf: „Nee, wann denn? Ich war vor zwei Wochen mal auf diesem Dixie-Klo, da gibt es kein Waschbecken. Ich bin dann drüben bei der Tankstelle nochmal Hände waschen gegangen.“

„Aber der hat sich doch jetzt die Hände nicht gewaschen.“

„Nee, hat er nicht. Der packt jetzt die Würstchen an, genau mit den Händen, mit denen er sich gerade den Allerwertesten…“

So eine Schweinerei!

Eins weiß ich ganz sicher: Da gehen mein Kollege und ich nie wieder was essen.
Sollte man so etwas melden? Was meint Ihr?

Urlaub

Liebe Leute,

der Frostmann verabschiedet sich bis zum 11. September.
Ich habe Urlaub!

Juchu!

Ach, was freue ich mich darauf.

Bleibt gesund, wir lesen uns wieder!

Ein Paket für Olbertson

Ich finde das eine supernette Geschichte.

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In einer Straße meines Gebiets wohnt Herr Olbertson. Der ist noch gar nicht so alt. Aber nach einem Treppensturz sitzt er querschnittsgelähmt im Rollstuhl.
Und da er von zu Hause aus arbeitet, ist er natürlich auch immer da, wenn die ganzen Paketboten kommen.
Ob DHL, DPD, UPS oder Hermes, Herr Olbertson nimmt für alle berufstätigen Nachbarn die Pakete an.
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Die machen nicht auf

Ich habe einen Stadtteil im Bezirk, den will kein anderer Kollege fahren.
In diesem Stadtteil wohnen vorwiegend ältere Leute, darunter Witwen von Staatsanwälten, Richtern, Studienräten usw.
Bei meinen Kollegen ist die Tour als „kompliziert“ verschrien.

Ich komme dort ganz gut zurecht.
Es hat etwas mehr als ein Jahr gedauert und ich mußte viel reden, aber danach kannten mich die Kunden und Kundinnen und seitdem komme ich dort klar.
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Reifenproblem

Mir ist auzfgefallen, dss an dem Bofrost-Auto das immer zu uns kommt, die Reifen ziemlich abgfefahrn warn. Muss das so?

Abgefahrene Sache!

Die Bofrost-Autos werden regelmäßig gewartet und bekommen auch regelmäßig neue Reifen. Allerdings müssen die vorhandenen Reifen, schon um Kosten zu sparen, bis zum zulässigen Minimum genutzt werden.
Überlege einmal, wieviele tausend Bofrost-Kühlautos es gibt. Nimm die Zahl mal 4 und dann hast Du eine ungefähre Ahnung, wievel tausend Reifen Bofrost jedes Jahr kauft.
Da ist es schon wichtig, die Lebensdauer der Reifen gut auszunutzen.

Aber sprich doch beim nächsten Mal Deinen Verkaufsfahrer drauf an.

Ich vergleiche immer wieder

Ich arbeite für Bofrost. Keine Frage, daß ich voreingenommen bin. Zunächst einmal bin ich von der Marke und vom Unternehmen überzeugt.
Es wäre schlimm, wenn das nicht so wäre, denn ich muß mit dieser Haltung tag für Tag überzeugend meinen Kunden gegenüberstehen.

Trotzdem blicke ich immer wieder auch mal über den Tellerrand. Vor allem mein Sohn legt mir auch immer mal wieder TK-Produkte anderer Hersteller in den Einkaufswagen. „Vergleichen, Papa!“, sagt er dann.
Und dann machen wir das auch. Ich bereite dann eben Fischstäbchen von 3 verschiedenen Firmen zu und wir vergleichen die mit denen von uns.
Oder Gemüsepfannen, Pizza und und und…

Und? Ist immer das Produkt von Bofrost das Beste?
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Leute! Macht sowas nicht mit mir!

Ich habe die Fahrertür nur kurz offen stehen gelassen…
…nur ganz kurz.

Dann war ich wieder bei der Kundin, und 5 Minuten später fuhr ich weiter. Ich war gerade konzentriert und mußte höllisch aufpassen, weil es am Eingang zum Industriegebiet diese doofe Dauerbaustelle gibt.

Und genau in dem Moment -ich denke an nichts Böses- springt mir doch tatsächlich eine Katze auf den Schoß!

KREISCH!

Es war die Minka, die Katze der Kundin, bei der ich eben war. Die muss sich in dem kurzen Moment ins Auto geschlichen und im Fußraum der Beifahrerseite versteckt haben.

Menno! Meine Nerven!

Hab die Katze wieder zurückgebracht.

Die rufen immer wieder an!

Vor zwei Wochen: Mann in blauer Jacke klingelt, ich nehme einen Katalog von Bofrost und gebe ihm meine Telefonnummer. Dann ruft Frau vom Serviceteam an.
Ich sage ihr meine Bestellung durch, aber das war nicht genug für die 30 Euro Bestellwert für die erste Bestellung.
Mir ist klar, dass der Mindestbestellwert nur fürs erste mal gilt.
Ich also um Bedenkzeit gebeten. Habe dann noch zwei Artikel rausgesucht und die Frau rief an dem tag nicht mehr an.
Dann hatte ich die Schnauze von Bofrost voll.
Seitdem rufen die ständig bei mir an. Mal morgens, mal mittags, mal abends. Habe jetzt alle Nummern gesperrt.
Wie kann ich das abstellen?

Ja, da war wohl ein Kollege bei Dir. Entweder ein Verkäufer oder einer der Katalogverteiler und Neukundenwerber.
Du hast einen Katalog angenommen und dem Mann Dein Interesse bekundet, sonst hättest Du ja Deine Telefonnummer nicht hergegeben.
Nun ruft Dich der Mann oder eine Kollegin an, um Dir die Abwicklung bei Bofrost zu erklären und Deine erste Bestellung aufzunehmen.
Du hast sogar schon etwas herausgesucht, nur leider ein bißchen zu wenig.
Also bittest Du um Bedenkzeit. So weit so gut.
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