Jetzt wieder Appetit auf Pangasius

Schauen Sie sich mal folgendes Bild an, links der alte Katalog, rechts der neue Frühjahrs-/Sommerkatalog 2013.
Na, fällt Ihnen was auf?

pangasius-bofrost

Gleiche Menge, gleicher Preis, gleiches Produkt, oder?

Na, haben Sie’s entdeckt?

Genau! Jetzt trägt nach dem „Tilapia“ auch der Pangasius von Bofrost das asc-Siegel.

Durch die reißerische Fernsehberichterstattung war der Pangasius in Handel und Gastronomie etwas in Verruf geraten. In Fernseh- und Zeitschriftenberichten war berichtet worden, daß es auf manchen Pangasiusfarmen nur um den schnellen Dollar und nicht um die Qualität geht.
Bofrost hat schon immer eine Top-Qualität geliefert, daran hat sich nichts geändert, denn Pangasius von uns war schon immer klasse.
Aber mit der Zuteilung des asc-Siegels kann Bofrost jetzt auch nach außen hin deutlich zeigen, daß nicht nur die Fragen des Geschmacks und der Qualität eine Rolle spielen, sondern beispielsweise auch die Punkte Nachhaltigkeit, Ablehnung von Kinderarbeit usw. eine große Rolle spielen.

Neben der aktuellen Werbung für das Pangasiusfilet mit dem asc-Siegel findet man im neuen katalog aber auch Punkte, die noch weit über die ohnehin sehr strengen Regeln der ASC hinausgehen.

1. rückverfolgbares Futtermittel
2. tierwohlgerechte Transportbedingungen
3. lückenlose Rückverfolgbarkeit

Und genau der letzte Punkt ist spannend und interessant! Wer jetzt genau wissen will, wo sein Pangasiusfilet her kommt, der kann den auf dem Beutel angegebenen Trackingcode unter bofrost.de eingeben und alles über seinen ganz persönlichen Pangasius erfahren.

Also transparenter kann man es nicht machen, finde ich.

Mancher Gastwirt hatte Pangasius gerade erst in mehreren Varianten auf seine Speisekarte genommen, weil die Verbraucher den leicht bekömmlichen und schmackhaften „neuen“ Fisch so schätzten und nachfragten.
Und dann kam die „Pangasius-Lüge“ ins Fernsehen und verdarb vielen den Appetit.
Da konnte Bofrost tun und machen, seine Qualitätsstandards offenlegen und auch einzelne Verbraucheranfragen so ausführlich wie es nur irgend geht, beantworten, es blieb dabei: Die Kunden blieben skeptisch was Pangasius angeht.
Sehr gut läßt sich das in einigen Forenbeiträgen nachvollziehen.

Die skeptischen Verbraucher bekommen hier sogar eine sehr ausführliche Antwort von Bofrost gepostet, wischen das aber mit Links vom Tisch und bleiben einfach auf ihrem Standpunkt, das sei alles sehr fragwürdig.
Knackpunkt war, daß man wissen wollte, wo denn genau die Pangasiusfilets her stammen.

Was völlig ignoriert wurde, war die Tatsache, daß sich Bofrost schon vor vielen Jahren von Zuchtbetrieben getrennt hat, die später dann als fragwürdig galten. Die Betriebe, mit denen Bofrost zusammenarbeitet waren schon zur Zeit der Forendiskussionen dabei, sich auf den hohen ASC-Standard vorzubereiten. Aber das wollte man einfach nicht wahrnehmen, sondern wirft Bofrost einfach mit anderen Fischlieferanten in einen Topf. So nach dem Motto: Nee, ich meckere lieber weiter und beweise, was ich für ein toller skeptischer Verbraucher ich bin und ignoriere alles was mir an Aufklärung angeboten wird.

Als Voreiter kann Bofrost heute aber die lückenlose Rückverfolgbarkeit mittels Trackingcode anbieten und das macht mir Freude, denn nun kann ich das als besonderes Verkaufsargument nutzen, um meinen Kunden und Kundinnen Pangasius wieder schmackhaft zu machen.
Das ist nämlich ein echt leckerer Fisch!

4 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Wir lehnen diese Panikmacherei mittlerweile geschlossen ab. Wenn man sieht wie in die Deutschland Hunde besser als Kinder behandelt werden kann man sich doch bei anderen Themen nur fassungslos an den Kopf fassen, oder?

  2. @Familie Gördes:

    Wir lehnen diese Panikmacherei mittlerweile geschlossen ab. Wenn man sieht wie in die Deutschland Hunde besser als Kinder behandelt werden kann man sich doch bei anderen Themen nur fassungslos an den Kopf fassen, oder?

    Du bist ja drollig.

  3. Oh, finde ich schön! An mir ist die Fernsehdiskussion komplett vorbei gegangen. Ich liebe Pangasius Petit, finde komischerweise „Pangasius red Curry“ weniger gelungen. Da ich kein Jod essen darf, ist Pangasius für mich eine super Alternative. Das Zanderfilet ist mir leider irgendwie nicht gelungen, die Haut schmeckte, naja. Gibt’s noch mehr Süßwasserfisch von Bofrost? Freut mich, dass ich jetzt mit gutem Gewissen Pangasiusfilet weiter essen kann.

  4. @Familie Gördes:

    Wir lehnen diese Panikmacherei mittlerweile geschlossen ab. Wenn man sieht wie in die Deutschland Hunde besser als Kinder behandelt werden kann man sich doch bei anderen Themen nur fassungslos an den Kopf fassen, oder?

    Ich musste das fünf mal lesen, um es nicht zu verstehen.

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