Schnelle Pizza

Bofrost-Pizza ist geil. So, jetzt ist der Arbeitgeber auch wieder zufrieden, die lesen das hier ja auch immer mit.
Aber sind wir doch mal ehrlich, die allerleckerste Pizza kommt nicht von Luigi an der Ecke, nicht vom Bofrostmann und nicht aus dem Supermarkt, sondern die allerleckerste Pizza ist eine die man selbst macht. Frisch aus dem Ofen, wenn der Käse noch am Zerlaufen ist… Hmmmmm!

Matze macht da immer eine Pizza in der Bratpfanne. Nee, ehrlich! IN DER BRATPFANNE!
Das Rezept hat er aus dem Fernsehen vom englischen Quaselstrippen-Koch Jamie Oliver.
Und ich glaube ja immer nur die Hälfte von dem was Matze erzählt und deshalb habe ich das Rezept gestern Abend nachgekocht; und siehe da: Jamie-Matze hat Recht! Das funktioniert und das schmeckt suuuuuuper!
Geht auch ganz schnell, ist billig und einfach.

Hier kommt das Rezept:

(Bildquellenangabe: Paul-Georg Meister/pixelio.de)

Jamie Olivers schnelle Pfannenpizza

Von Frostmann Veröffentlicht: April 17, 2012

  • Vorschau: 1-2 Personen (2 Portionen)
  • Vorbereitung: 5 Min.
  • Koch-/ Backzeit: 12 Min.
  • Fertig in: 17 Min.

Ein schneller Teig aus wenigen Zutaten zusammengerührt und in der Bratpfanne in eine Pizza verwandelt. Der Backofen veredelt das Ganze zu einer knusprigen italienischen Spezialität.

Zutaten

Zubereitung

  1. Am Besten verwenden Sie eine Teigrührmaschine, es geht aber natürlich auch mit dem klassischen Knethaken am Küchenmixer. Das Mehl, Trockenhefe, Wasser, Salz, Zucker und 1,5 EL Olivenöl zu einem Teig kneten. Der Teig muss sich im Rührgefäß zu einem Teigklumpen zusammenziehen und die Konsistenz von sehr weichem Kaugummi haben. Wird er zu bröselig, geben Sie schluckweise Wasser hinzu. Wird er zu matschig, dann tun Sie noch etwas Mehl dran.
  2. Die Pfanne auf den Herd stellen, mit der Hälfte des restl. Olivenöls heiß werden lassen. (Etwas mehr als mittlere Stufe). In die zweite Schiene von oben das Gitter in den Backofen schieben und den Backofen (Grill falls vorhanden, sonst Oberhitze) bei 200 Grad vorheizen.
  3. Den Teigklumpen mit den bemehlten Händen nochmals zu einer Kugel formen, dabei leicht durchkneten, um Luftblasen rauszukriegen. Dann auf der bemehlten Arbeitsfläche mit einem Teigroller oder einer glatten Flasche zu einem Fladen ausrollen, der etwas größer ist, als ihre größte Pfanne.
  4. Den Teigfladen mit Mehl bestäuben und einmal zusammenklappen. Nochmals mit Mehl bestäuben und wieder zusammenklappen. Das dient nur dem Transport. Nun dieses geviertelete Päckchen in die Pfanne legen und wieder auseinanderklappen. Wenn Sie alles richtig bemehlt haben, klappt das wunderbar. Nun noch den Fladen mit den Händen schön in der Pfanne auseinanderziehen, sodaß ein schöner Rand sich an der Pfanne hochwölbt.
  5. Tomaten mit Basilikum, Oregano, Kräutern, einem Schuss Olivenöl, etwas Salz und Pfeffer, einer Prise Zucker und allem was Ihnen persönlich so schmeckt, zu einer ganz fixen Tomatensauce rühren: Ganz Eilige können auch einfach die passierten Tomaten oder die durchgemixten geschälten Tomaten dünn auf dem in der Pfanne liegenden Fladen verstreichen. Nicht zuviel nehmen! Nur ein dünner Anstrich!
  6. Tja und nun ist, wie bei allen Pizzas, Ihrer Phantasie alles überlassen. Chamignons, Salami, Geflügelbruststreifen, Thunfisch, Ananas, alles was der Kühlschrank so hergibt, wird einfach auf die Pizza gestreut. Dann den in Scheiben geschnittenen Mozarella auf der Pizza verteilen, alles würzen, Salz, Pfeffer, noch ein paar wenige Tropfen Olivenöl und Kräuter wie Basilikum usw. ganz nach Geschmack drübergeben. Zum Schluss mit einer schönen, aber nicht zu dicken Schicht Reibekäse überziehen.
  7. Die ganze Zeit über hat die Pizza in der Pfanne von unten leicht gebraten, sie müsste jetzt schon, wenn man mit dem Pfannenwender mal eine Ecke hochhebt, eine schöne Farbe haben. Zeit um uns um die Oberseite zu kümmern! Jetzt kommt die Pfanne, die bitte backofenfest sein sollte, in den Backofen unter den Grill. Wie lange die Pizza nun noch braucht? Na, das kann Ihnen niemand sagen, da Backofengrills und die Backofenoberhitze zu individuell heizen. So fünf Minuten vielleicht. Schauen Sie öfter mal nach. Wie heißt es so schön: Wenn der Rand goldbraun und der Käse schön zerlaufen ist, dann ist Ihre Pizza fertig.
  8. Hört sich anfangs alles nach vielen Arbeitsschritten und kompliziert an. Ich garantiere Ihnen, wenn Sie die zweimal gemacht haben, geht das alles ohne großes Abmessen und ohne Überlegen in Minutenschnelle aus dem Handgelenk. Guten Appetit!

Kommentare

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Wäre ich nicht so faul. Lieber haue ich mir da die Bofrostpizza Speciale rein. Aber vor allem sieht unsere Küche hinterher nicht gar so verwüstet aus.

    • @Piepmal:

      Wäre ich nicht so faul. Lieber haue ich mir da die Bofrostpizza Speciale rein. Aber vor allem sieht unsere Küche hinterher nicht gar so verwüstet aus.

      You made my day! :-D

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Ich tau dann mal ab!

Bei Frau B. soll ich immer die Einkäufe gleich in die Fächer ihres Tiefkühlschranks einräumen....