Telefonterror durch Bofrost

terror

Hammer! Echt jetzt!
Wenn ich so lese, was Ihr mir in die Kommentare geschrieben habt, dann muß ich mich ja in die Ecke stellen und schämen.

Also, es ist so:
Es gibt mehrere Stellen bei Bofrost, die die Kunden anrufen.
Das ist in erster Linie unser Call-Center.
Dann kommt noch die jeweilige Niederlassung in Frage.
Ab und zu telefoniere ich als Verkaufsfahrer auch selbst. Das ist aber selten geworden.
Und dann gibt es noch die Neukundenwerber, die bei den Leuten anrufen, die einen Neukundenkatalog bekommen haben.

Fangen wir mit den letzten an:
Die Neukundenwerber entziehen sich meiner „Kontrolle“. Da weiß ich nicht, nach welchen Kriterien, die wie oft anrufen.
Aber es ist so: In dem Moment, da ein Interessent einen Katalog annimmt, fragt der Werber nach der Telefonnummer und ob er anrufen darf.
Auf gar keinen Fall ruft ein Neukundenwerber einfach so bei jemandem an, der von Bofrost nichts wissen will.
Wie gut die Werber nun geschult sind und wie hartnäckig die sind, das weiß ich nicht.
Normalerweise sollte ein klares Nein genügen, dann dürfte auch niemand mehr anrufen.
Und die Rufen auch dann nicht mehr an, wenn man sich entschieden hat, Kunde zu werden.

Kommen wir zu den Verkaufsfahrern und den Niederlassungen:
Auch die NL und VF versuchen, Kunden zu erreichen. Das kann der Fall sein, wenn die Tour kurzfristig verschoben wird oder wenn ein Kunde, der immer gut gekauft hat, plötzlich nicht mehr zu erreichen ist.
Es gibt aber viele Niederlassungen, und ich kann nicht für alle sprechen und nicht für alle meine Hand ins Feuer legen.
Mag sein, daß es da Niederlassungen gibt, die besonders aktiv sind und auch lästig werden können.
Bei uns ist das nicht so.#Frau K. und Frau B., die das in unserer NL machen, sind ganz tolle Kolleginnen, die eher Hausfrauenqualitäten haben. Das soll nicht abwertend klingen. Aber die beiden sind Mütter und Hausfrauen und bei uns beschäftigt. Die wissen, wie es in einem Haushalt zugeht und rufen ganz bestimmt nicht unnötig oder absichtlich nervend an.
Bloß, wenn jemand nicht ans Telefon geht, dann rufen die nochmal an, und nochmal und nochmal.

Wenn man an den Apparat geht, dann kann das, was zu klären ist, doch auch besprochen werden. Und wenn man nicht will, daß die anrufen, muß man das einfach sagen.

So ist das auch mit dem Telefon-Marketing:
Es ist doch ein absolut normales Geschäftsgebahren, daß Unternehmen ihre Kunden kontaktieren und etwas verkaufen wollen.
Dazu haben die Kunden ihr Einverständnis gegeben, auch wenn sie sich vielleicht nicht mehr daran erinnern.
Nun ist es aber so, daß die Mitarbeiter des Call-Centers hoch motiviert sind.

Im Übrigen ist das kein Call-Center, in dem Leute nebeneinander Strom- und Handyverträge und Bofrost verkaufen.
Das ist nur für Bofrost da. Jeder, der da schon mal seinen zuständigen Berater am Telefon hatte, der weiß, wie kompetent diese Leute sind. Die kennen unsere Produkte aus dem EffEff und kennen auch die Abläufe bei Bofrost.

Nur, wenn die anrufen, dann muß man sagen, was man will. Will man nicht angerufen werden, dann wird das festgehalten und es ruft auch keiner mehr an.
Solle das trotzdem vorkommen, muß man zuerst überlegen, ob der weitere Anruf vielleicht von einer ganz anderen Stelle (Niederlassung) kommt. So dolle ist die Kommunikation nämlich nicht.
Wenn man im Callcenter gesagt hat, daß man nicht angerufen werden möchte, erfährt die NL das u.U. nicht.

Wenn man aber so gar nicht ans Telefon geht, dann gilt das hier, was ein Leser in die Kommentare geschrieben hat:

Wie wäre es einfach abzuheben, um Bofrost mitzuteilen, dass man nichts mehr möchte und bitte aus der Kartei genommen werden möchte bzw. alle persönlichen Daten gelöscht werden sollen und künftig keine Kontaktaufnahme mehr gewünscht ist? Nicht ans Telefon zu gehen und sich dann beschweren, dass man mehrfach angerufen wird, ist etwas nunja… suboptimal. Ich rufe Leute auch mehrmals an, wenn ich sie nicht direkt erreicht habe, bis es eben einen Kontakt gibt, entweder per Rückruf oder meinem wiederholten Anruf.

Bofrost kann auch nicht riechen, ob man jetzt neben dem Hörer sitzt und bewusst nicht abhebt (um das mitzuteilen hat der Mensch die Sprache erlernt) oder ob jemand nicht zu Hause ist.

Also, grundsätzlich gilt: Bofrost möchte mehr verkaufen. Das ist legitim. Das geschieht unter anderem durch Telefonmarketing. Das ist modern und zweckmäßig.
Die allermeisten Leute akzeptieren das ja und die Zufriedenheitsquote ist riesig, wie man hört. Bofrost würde das ja nicht machen, wenn das nix bringen würde oder wenn alle Leute schimpfen würden.

Nur: Wer bitteschön, der angerufen wurde, und nix zu beanstanden hat, mit dem Gespräch zufrieden war, oder vielleicht froh war, daß jemand angerufen hat, wer von denen würde sich hinsetzen und im Internet einen Kommentar abgeben: „Toll, daß Bofrost mich angerufen hat!“? Wer?

Wenn aber die Anrufer bei Leuten landen, die keine Lust auf so einen Anruf haben, erzeugen sie Unzufriedenheit. Das sind vielleicht nicht viele Leute, die sich darüber ärgern. Aber genau dieser Ärger läßt sich doch vortrefflich im Internet in einem Forenbeitrag oder Kommentar unterbringen.

Grundsätzlich werde ich auch nicht gerne angerufen. Überhaupt nicht. Egal von wem. Ich bin kein Gernetelefonierer.
Es ist für mich immer irgendwie störend. Ich würde auch nicht gerne x-mal von einer Firma angerufen.
Aber wenn mich eine Firma auf dem Kieker hat, und mich immer wieder anruft, dann sage ich, daß ich das nicht will. Und dann ruft da auch keiner mehr an.

ABER:
wenn es doch so sein sollte, daß bei Dir Bofrost immer wieder anruft und Dich immer wieder nervt, dann schreibe eine Mail an Bofrost oder rufe dort an und bitte darum, das abzustellen. Das funktioniert!
Nur eins darf man nicht machen: Einfach nicht drangehen und dann meckern, daß die immer wieder anrufen.

Lies bitte vor dem Kommentieren meine Kommentar-Spielregeln.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Unterstütze mich bitte durch Dein Like!schliessen
oeffnen