Trinkgeld zum Zweiten

Ich schrieb ja neulich über Trinkgeld.
Gestern hatte ich eine Kundin, eine ganz liebenswürdige alte Dame, die auch immer abbuchen läßt, weil sie klugerweise keine größeren Bargeldsummen zu Hause aufbewahrt.
Aber weil jetzt bald Weihnachten ist, sagte sie: „Warten Sie mal, ich habe da noch was für Sie!“

Dann ging sie in die Küche, kramte in ihrem Gewürzschrank und kam mit einer alten Konservendose voller „roter Münzen“, also alles 1- bis 5-Cent-Münzen.

„Da, die sammele ich immer das ganze Jahr, das gebe ich Ihnen als Trinkgeld.“


Sind ja nur Cent, könnte man denken, aber ich habe mich richtig doll gefreut!
Eine Plastiktüte zum Umfüllen habe ich auch noch bekommen.

Zu Hause habe ich dann das Kleingeld großzügig meinen Kindern geschenkt, waren ja nur Cent…

Pah! Dann haben die das abends durchgezählt und siehe da, damit hatte ich ehrlich nicht gerechnet, es waren 47,20 Euro!

Da wird mal wieder der gute alte Spruch bestätigt: Kleinvieh macht auch Mist!

Natürlich konnte ich die Dose der Kundin nicht fotografieren, aber ein ähnliches Bild habe ich bei pixelio gefunden: Bild: Petra Bork / pixelio.de

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Früher haben wir das Kleingeld in Flaschen gesammelt. War total „in“ zum Beispiel Asbachflaschen u. ä. dafür zu verwenden.

  2. @Hans Könge:

    Früher haben wir das Kleingeld in Flaschen gesammelt. War total „in“ zum Beispiel Asbachflaschen u. ä. dafür zu verwenden.

    Bin selbst VF und finde mich in vielen Geschichten hier wieder. Großartig.

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