Adventskalender Skandal – Bofrost gibt Entwarnung

Adventskalender von Bofrost sind einwandfrei!

Adventskalender

Adventskalender, Musterbild eines Entwurfes von Uwe Kaufmann1 (Flickr.com)

Adventskalender sind im Moment das große Thema. Die Stiftung Warentest hatte Adventskalender getestet und bei einigen Rückstände von Mineralölen in der Schokolade festgestellt.
Jetzt fragen mich etliche Blogleser und -leserinnen, ob das beim bofrost* Trüffel-Adventskalender eventuell auch der Fall ist.

Eine Anfrage gebe ich mal exemplarisch wieder:

Hallo lieber Rolf,

ihr Blog gefällt mir sehr gut. Auch ich habe einen sehr netten Bofrostmann, der regelmäßig kommt 🙂
Eine Frage zu dem Adventskalender, habe diesen für meinen Freund gekauft. Nun gab es ja viel Presse über schadstoffbelastete Adventskalender. Hat Warentest auch den Bofrost-Kalender getestet? Wenn ja, wie war das Ergebnis? Wenn nein, ist der Verzeh´r unbedenklich. Wird die pappe des Kalenders aus Recyclingpapier hergestellt? Wäre toll, wenn Sie dazu was schreiben könnten. Bin verunsichert.

LG
Eva

Also, das ist so: Die unappetitlichen Substanzen sind nicht von den Herstellern in die Schokolade gemischt worden, sondern stammen aus den sie umgebenden Kartons.
Diese werden zumeist aus recyceltem Altpapier hergestellt und darin sind mineralölhaltige Farben aus dem Zeitungsdruck enthalten. Aus dem Rohmaterial also gelingt der unappetitliche Stoff in die Kartons und von dort möglicherweise auch in die Schokolade.

Das ist aber auch genau der Grund, aus dem Bofrost keine Kartons aus Recycling-Material für seine Adventskalender verwendet, sogar die Druckfarben für den Adventskalender sind ausschließlich auf pflanzlicher Basis hergestellt worden.

Deshalb sind Bofrostprodukte sowieso und der Adventskalender im Besonderen von dieser Meldung der Stiftung Warentest NICHT BETROFFEN.

Ich habe eben mal selbst bei unserer Hotline in Straelen angerufen und dort hat man mir folgendes gesagt:

Es sind Adventkalender für Kinder getestet worden und dabei wurden Rückstände von Mineralölen und ähnlichen Substanzen in der Schokolade nachgewiesen.
Hauptquelle der gefährlichen Substanzen, die die Prüfer in den Kalendern anderer Hersteller gefunden haben, ist laut Warentest der Karton aus Recyclingpapier.
Da Schokolade aus viel Fett besteht, reichern sich Substanzen leicht in ihr an.
Für bofrost* gibt es eine Entwarnung:
Die Schokolade im bofrost*Adventskalender ist von diesem Problem nicht betroffen. bofrost* verwendet für den Adventskalender – im Gegensatz zu vielen getesteten Anbietern – keinen Recyclingkarton, sondern einen so genannten Primärfaserkarton von hoher Qualität. Das heißt, für den Karton wird kein recyceltes Material eingesetzt, sondern ausschließlich pflanzliches Ausgangsmaterial (meistens Holz) verwendet. Darüber hinaus sind alle eingesetzten Druckfarben ebenfalls auf pflanzlicher Basis hergestellt. Somit enthält das Verpackungsmaterial keine Mineralölbestandteile, die in die Schokolade unseres Adventskalenders übergehen könnten.

Adventskalender kann man natürlich aus selbst basteln:

Test Mineralöl im Adventskalender ZDF heute ZDFmediathek
Hersteller prüfen belastete Schokoladen-Adventskalender
Adventskalender-Test Bayerischer Rundfunk
MIneralöl in Schokolade Hersteller Arko nimmt Adventskalender
Öle in Adventskalendern Hersteller reagieren NDR.de Ratgeber

7 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Vielen lieben Dank für die schnelle Info! Da bion ich wirklich erleichtert. Optisch ist der Kalender ja schon ein absoltes Prachtstück und so kann man auch bedenkenlos genießen.

    • @Eva:

      Vielen lieben Dank für die schnelle Info! Da bion ich wirklich erleichtert. Optisch ist der Kalender ja schon ein absoltes Prachtstück und so kann man auch bedenkenlos genießen.

      Ich bin mir sicher, dass Sie MEIN Bofrost-Mann sind. Können Sie mir beim nächsten Mal zuzwinkern?

Lies bitte vor dem Kommentieren meine Kommentar-Spielregeln.

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